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Simona Houda-Šaturová

Simona Houda-Šaturová hat für ihre hervorragenden Leistungen den Preis der Stiftung von Charlotte und Walter Hamel erhalten (Lübeck 2007). In ihrer Heimat wurde sie mit dem Thalia-Preis für die beste Leistung in der Oper für das Jahr 2002 ausgezeichnet. Sie wurde in Bratislava geboren und hat am dortigen Konservatorium studiert. Ihre Ausbildung hat sie bei Soňa Kresáková, bei den Meisterkursen von Ileana Cotrubas in Wien und bei Magreet Honig in Amsterdam fortgesetzt. 1991–1995 war sie Solistin der Kammeroper Prag (später Opera Mozart), 1994–1998 der Staatsoper Prag, an der sie Gilda (Rigoletto), Papagena (Die Zauberflöte), Oskar (Ein Maskenball), Angelica (Orlando furioso), Adele (Die Fledermaus), Frasquita (Carmen), Leni (Der Prozess von Gottfried von Einem) gesungen hat. Sie hat hier auch als Gast die Titelrolle in Lucia di Lammermoor (2004) und die Rosina in Il barbiere di Siviglia (2005) verkörpert.

Zu ihren bisherigen Höhepunkten gehört ihr Auftritt mit dem Philadelphia Orchestra in der Carnegie Hall (2007), bei den Salzburger Festspielen und die Aufführung der 2. Symphonie von Gustav Mahler mit dem Orchestre de Paris anlässlich der festlichen Eröffnung der Salle Pleyel in Paris. Das Jahr 2009 hat für sie mit dem Neujahrskonzert in Budapest begonnen, bei dem sie mit dem London Philharmonic Orchestra unter Adam Fischer in Haydns Die Schöpfung gesungen hat. Bei einem Galakonzert in Prag ist sie gemeinsam mit dem walisischen Bariton Bryn Terfel aufgetreten, sie hat auch bei dem weltweit ausgestrahlten Konzert für Papst Benedikt XVI. in Mozarts Messe c-Moll in der Sixtinischen Kapelle gesungen.

Konzert- und Opernangebote haben Simona Houda-Šaturová in den letzten Jahren ans Teatro Colón in Buenos Aires, das Théâtre du Châtelet in Paris, die Opéra de Monte Carlo, an die Frankfurter Oper, in den Saal Megaron Mousikis in Athen, ins Wiener Konzerthaus, in die Tonhalle Zürich und in den Herkules-Saal in München geführt, wobei sie unter so renommierten Dirigenten wie Sir Neville Marriner, Adam Fischer, Manfred Honeck, Sylvain Cambreling, Helmuth Rilling, Rafael Frühbeck de Burgos, Jiří Bělohlávek, John Fiore, Rolf Beck und Christopher Hoogwood gesungen hat. Ihre Diskografie beinhaltet die 2. Symphonie Mahlers mit Christoph Eschenbach und dem Philadelphia Orchestra (Ondine, 2009), das Oratorio De Noël von Camille Saint-Saëns (Sony BMG, 2008), Haydns Harmonie-Messe und Theresienmesse (Hänssler Classics), eine Auswahl seiner Opernarien (Orfeo) und Mozarts geistliche Werke (Arco Diva). Ihre Aufnahme des Requiems und Miserere von Johann Adolf Hasse (Carus Verlag) wurde mit dem „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ ausgezeichnet.

Photos: Simona Houda-Šaturová

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Tomáš Vrbka
Die Staatsoper Prag gibt in der Mitarbeit mit dem Verlag Slovart eine repräsentative Publikation heraus, die sich mit der Geschichte dieser bedeutenden Kulturinstitution seit ihrer Öffnung im Jahre 1888 bis Ende der Saison 2002/2003 beschäftigt. Das Buch mit dem Titel Státní opera Praha – Historie divadla v obrazech a datechDie Staatsoper Prag – die Theatergeschichte in Bildern und Daten konzentriert sich ausschließlich auf das Opergeschehen auf dieser Bühne, obwohl dieses Theater in der Vergangenheit unter verschiedenen Namen auch dem Schauspiel, der Operette und dem Ballett diente. Die Teile, die sich diesen Genres widmen, plant die Staatsoper Prag in den nachfolgenden Jahren herauszugeben.

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