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Milan Boček

Solist des Balletts des Nationaltheaters

Solist des Balletts

Von 1991 bis 1999 studierte er an der Tanzabteilung des Brünner Konservatoriums, wo er seine Studien mit Reifeprüfung und Absolutorium beendete. Seit 1999 war er im Ballettensemble des J. K.-Tyl-Theaters in Pilsen engagiert, wo er eine Reihe von Gestalten des klassischen und modernen Repertoires verkörperte. Er tanzte den Rotbart und den Spanischen Tanz im Schwanensee, den Prinzen von Curland in Giselle, Don Quijote, Mama Simone in Vergeblicher Vorsicht. Von den modernen Choreographien war es z.B. der Luzifer in den Teufelsstücken (Čertoviny), der Manager in Manche mögen’s heiß, der Pfarrer im Kleinen Herrn Friedemann, Mutter in Psyche oder Raymond im Ballettmusikal Edith – der Spatz aus der Peripherie. Seit der Spielzeit 2004/2005 ist er Solist des Balletts der Staatsoper Prag, wo er als Rotbart in Schwanensee, als Stiefmutter in Prokofjews Aschenbrödel, als Oberon und Hladolet in Ein Sommernachtstraum, als Theaterdirektor Poliny in Das Phantom der Oper oder in den Inszenierungen von Mein Vaterland und Time of Pain zu erleben ist.

Photos: Milan Boček

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Die Staatsoper Prag gibt in der Mitarbeit mit dem Verlag Slovart eine repräsentative Publikation heraus, die sich mit der Geschichte dieser bedeutenden Kulturinstitution seit ihrer Öffnung im Jahre 1888 bis Ende der Saison 2002/2003 beschäftigt. Das Buch mit dem Titel Státní opera Praha – Historie divadla v obrazech a datechDie Staatsoper Prag – die Theatergeschichte in Bildern und Daten konzentriert sich ausschließlich auf das Opergeschehen auf dieser Bühne, obwohl dieses Theater in der Vergangenheit unter verschiedenen Namen auch dem Schauspiel, der Operette und dem Ballett diente. Die Teile, die sich diesen Genres widmen, plant die Staatsoper Prag in den nachfolgenden Jahren herauszugeben.

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