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Marina Vyskvorkina

Marina Vyskvorkina ist Sopranistin russischer Herkunft, deren internationale Karriere 1998 mit einer Reihe von Konzerten (u. a. Orffs Carmina Burana und Bachs Magnificat auf den internationalen Musikfestspielen in Prag und Český Krumlov) begann. Von den Opernrollen sind in ihrem Repertoire vor allem Violetta in Verdis La traviata, die sie in der Wiener und in der Hamburger Staatsoper, in der Staatsoper Prag, im Nationaltheater in Prag und in Brno und in der Staatsoper in Odessa sang, und Gilda in Verdis Rigoletto, mit der sie in der Gran Opera im amerikanischen Connecticut, im Teatro Massimo in Palermo, in der Staatsoper Prag und im Nationaltheater in Prag auftrat. In den Opernhäusern von Wien, Stamford, Parma, Piacenza und Karlsruhe verkörperte sie die Titelrolle der Lucia di Lammermoor von Donizetti. In Berlin und Prag trat sie als Musetta in Puccinis La Boheme auf. Sie sang auch Giulietta in Bellinis I Capuleti e i Montecchi im Teatro Massimo Bellini in Catania, Juliette in Gounods Roméo et Juliette in Connecticut und Manon in Aubers Manon Lescaut auf den Musikfestspielen im irischen Wexford. In der Staatsoper in Prag trat sie auch als Ophélie in Thomas’ Hamlet, Königin der Nacht in Mozarts Zauberflöte und Oscar in Verdis Maskenball auf. Im Nationaltheater in Brno singt sie zurzeit die dreifache Rolle der Olympia, Giulietta und Antonie in Hoffmanns Erzählungen von Offenbach.

Zu ihren zahlreichen Konzertauftritten zählen u. a. Deutsches Requiem von Brahms, Debussys Le Martyre de Saint-Sébastien, Mahlers Sinfonie Nr. 2, Schumans Requiem oder Gloria von Poulenc. Sie arbeitete mit den größten Dirigenten zusammen, u. a. Serge Baudo, Zdeněk Mácal, Tamas Vasary, Howard Griffiths und Graeme Jenkins.

1997 wurde Marina Vyskvorkina absolute Siegerin des XXXII. Internationalen Sängerwettbewerbs von Antonín Dvořák in Karlsbad. 2000 gewann sie den 2. Internationalen Sängerwettbewerb von Gianfranco Masini Credem im italienischen Reggio Emilia.

Photos: Marina Vyskvorkina

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Tomáš Vrbka
Die Staatsoper Prag gibt in der Mitarbeit mit dem Verlag Slovart eine repräsentative Publikation heraus, die sich mit der Geschichte dieser bedeutenden Kulturinstitution seit ihrer Öffnung im Jahre 1888 bis Ende der Saison 2002/2003 beschäftigt. Das Buch mit dem Titel Státní opera Praha – Historie divadla v obrazech a datechDie Staatsoper Prag – die Theatergeschichte in Bildern und Daten konzentriert sich ausschließlich auf das Opergeschehen auf dieser Bühne, obwohl dieses Theater in der Vergangenheit unter verschiedenen Namen auch dem Schauspiel, der Operette und dem Ballett diente. Die Teile, die sich diesen Genres widmen, plant die Staatsoper Prag in den nachfolgenden Jahren herauszugeben.

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