Kudykam
Inszenatoren
- Regie: D. Gombár
- Choreographie: P. Strouhal
- Bühnenbild: M. Hořejší
Ein Gedicht mit 1600 Versen, das auf der Bühne der Staatsoper Prag als Theaterstück mit Musik von Petr Hapka unter dem Titel Wiewohin zur Aufführung kommt, wird teilweise gesungen und teilweise gesprochen: Man kann es „Das Theater ein Gedicht“ nennen.
Die Handlung vollzieht die innere Entwicklung des Haupthelden (Martin) nach, dem wir am Beginn in seinem Zimmer in der „Pension Welt“ begegnen. Soll er mit dem, was für ihn „sicher“ ist, zufrieden sein, oder in die Unsicherheit hinausgehen und sich der Anziehungskraft der Chancen und Bedrohungen aussetzen, die er mit Recht hinter der Tür seines Zimmers vermutet? Soll er seinem Onkel folgen, der diesen Weg angeblich vor Jahren angetreten hat und aus dem fünften Untergeschoss unendlich hoch vielleich sogar im Erdgeschoss gelandet ist? Und wenn er schon den Mut dazu findet, wird er wissen, wie er wohin kommen wird?
Sobald hat sich Martin diese Frage gestellt hat, erscheint sein Wunsch in der Gestalt des Wiewohin, der sich ihm als Begleiter zur Verfügung stellt. Er verspricht Martin, ihm zwar Vorschläge zu geben, doch die konkrete Wahl werde er seinem Schützling überlassen. Martin ist einverstanden und so wird er Schüler dieses bizarren Meisters. Er wird viele Hindernisse auf seinem Weg überwinden, den größten Kampf jedoch mit sich selbst austragen müssen.
Die musikalische Einstudierung leitet der Komponist Petr Hapka, die Instrumentierung und szenische Gestaltung der Musik stammt von Ondřej Brzobohatý. Einige der neunzehn Lieder wie schon das erste, V pensionu svět (In der Pension Welt), sind aus früheren Zeiten der Zusammenarbeit von Michal Horáček mit Petr Hapka entstanden. Viele jedoch sind neu, unter ihnen vor allem Hladiny (Die Wasserspiegel), Tante cose da veder (So viele Dinge sind zu sehen), beide von Wiewohin gesungen, und Havrani na sněhu (Raben im Schnee), gesungen von Martin.
Premiere: 22. 10. 2009
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23. 05. 2012 um 19:00
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24. 05. 2012 um 19:00
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25. 05. 2012 um 19:00
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