Der Prague Ballet Summer beginnt bereits nächste Woche!
Das internationale Festival Prague Ballet Summer (Prager Ballett-Sommer) ist ein exklusives Ereignis der Theaterwelt, bei welchem hervorragende Künstler renommierter internationaler Bühnen auftreten werden.
Im ersten Teil des Festivals wird am 28. 6. um 19.00 Uhr das Ballettabend The best of La Vie en Rose – Cherche, Trouve, Perdu aufgeführt. Das Programm wird zur Musik bekannter Chansons geschaffene kurze, witzige, aber technisch anspruchsvolle Choreographien einer der größten Persönlichkeiten des zeitgenössischen Tanzes, Ben van Cauwenbergh, zeigen. Die Choreographie La vie en rose nach Chansons von Edith Piaf, Jacques Brel und anderen wurde mit großem Publikumserfolg auf der ganzen Welt aufgeführt. Die Choreographie Cherche, Trouve, Perdu stammt vom französischen Künstler Patrick Delcroix nach der Musik von Arvo Pärt.
Restkarten für das Galakonzert am 16. 12.
Für das Konzert zu Ehren Angelo Neumanns, des ersten Direktors des Neuen deutschen Theaters (der heutigen Prager Staatsoper), dessen Todestag sich am 20. 12. zum 100. Mal jährt, sind noch einige wenige Karten verfügbar. Auf dem Programm stehen Ouvertüren und Arien aus Werken von Richard Wagner (Die Meistersinger von Nürnberg, Tannhäuser, Rienzi, Lohengrin, Tristan und Isolde), Ruggiero Leoncavallo (I pagliacci), Gioacchino Rossini (Guillaume Tell), Giuseppe Verdi (Il trovatore) und Arrigo Boito (Mefistofele), interpretiert von den Solisten der Staatsoper Prag Anda-Louise Bogza, Christina Vasileva und Svatopluk Sem sowie vom Orchester und dem Chor der Staatsoper Prag unter dem Dirigenten Oliver Dohnányi.
Wir möchten darauf hinweisen, dass am selben Tag noch zwei weitere Veranstaltungen stattfinden werden. Um 14 Uhr findet ein Gedenkakt am Grab A. Neumanns am Evangelischen Friedhof in Strašnice (Vinohradská Straße 161) statt, um 17 Uhr wird im Foyer am 1. Balkon der Staatsoper Prag die Ausstellung „Hommage an Angelo Neumann“ eröffnet.
Erinnern Sie sich gemeinsam mit uns an diese außergewöhnliche Persönlichkeit, unter deren Ägide das Neue Deutsche Theater Weltruf errungen hat.
Oliver Dohnányi erhält den Preis der Europäischen Union der Kunst
Der Direktor der Prager Staatsoper und Dirigent Oliver Dohnányi erhält den Preis der Europäischen Union der Kunst. Die feierliche Preisvergabe findet auf der Bühne der Prager Staatsoper im Vorfeld der Aufführung von Dvořáks’ Rusalka am Montag, den 3. 1. 2011, um 19:00 Uhr statt. Zum ersten Mal werden die Laureaten des Preises der Europäischen Union der Kunst (neben Oliver Dohnányi auch der Direktor der Gesellschaft IFB Bohemia A.G. Jiří Pokorný) mit der neuen symbolischen Darstellung dieses Preises in Form einer kleinen Bronzestatue des akademischen Bildhauers Štefan Pelikán „Goldenes Europa“ gewürdigt.
Im Nominierungsschreiben ist zur Persönlichkeit von Oliver Dohnányi unter anderem nachzulesen: „Die Europäische Union der Kunst schätzt Ihre einzigartige Kunst der Orchesterleitung, die sich in einer interessanten Auffassung und Darbietung von Kompositionen zahlreicher internationaler Autoren widerspiegelt. Sie haben mit vielen renommierten Orchestern und Solisten insbesondere Werke von Klassikern des europäischen musikalischen Schaffens in einer neuartigen und höchst interessanten Weise zur Aufführung gebracht. Mit Ihrer Einstudierung und Durchführung von Werken Verdis’, Lehárs’, Bizets’, Dvořáks’, Smetanas’ und Mozarts’ haben Sie die breite fachliche und künstlerische Öffentlichkeit in den bedeutendsten Opernhäusern Europas und anderer Kontinente der Welt begeistert“.
Die Europäische Union der Kunst ist im Jahre 1999 als eine internationale, unabhängige und nicht auf Gewinn orientierte Gesellschaft ins Leben gerufen worden. Eines ihrer Hauptanliegen ist die Würdigung von Künstlern, bedeutenden Persönlichkeiten und Kulturinstitutionen sowie von Städten und Kulturmäzenen. In Übereinstimmung mit der Satzung der Europäischen Union der Kultur werden der sog. Europäische Preis für das künstlerische Schaffen sowie der Europäischer Preis für die Kunst- und Kulturförderung vergeben. Bis Ende 2010 wurden gesamthaft an die 250 Laureaten aus mehr als 30 Ländern aller Kontinente ausgezeichnet. Zu den namhaftesten Preisträgern zählen zum Beispiel: die Modeschöpferin Blanka Matragi, die österreichische Adelige und bedeutende Bildhauerin Gabriela von Habsburg, der Maler und Rolling Stones-Musiker Ronnie Wood, der russischstämmige amerikanische Maler Jurij Gorbatschew, der englische Schriftsteller Dick Francis, die in Finnland lebende russische Primaballerina Maja Pliseckaja, die Stadt Stuttgart in Deutschland usw.
Vorstellungsänderung 8. 12. 2010
Am Mittwoch 8. Dezember 2010 findet aus betriebstechnischen Gründen anstelle der geplanten Vorstellung von Verdis Oper La traviata eine Vorstellung des Balletts Aschenbrödel (tschechisch: Popelka) von Sergej Prokofjew statt. Bereits erworbene Karten können an den Kassen der Staatsoper Prag und der Gesellschaft BTI zurückgegeben oder umgetauscht werden. Jeder, der die Vorstellung mit der ursprünglichen Karte besucht, bekommt die Differenz zwischen dem Opern- und dem Ballettkartenpreis ausgezahlt.
Bei allen Besuchern der Staatsoper Prag möchten wir uns für die Programmänderung entschuldigen.
Das Mariusz Kwiecień Konzert im Smetana-Saal
Wir weisen die Zuschauer erneut darauf hin, dass das Konzert des polnischen Baritonisten Mariusz Kwiecień am 25. 11. 2010 aus der Staatsoper in den Smetana-Saal des Gemeindehauses verlegt wurde. Das Konzert beginnt um 19:30 Uhr (ursprünglich sollte das Konzert um 19:00 Uhr anfangen).
Mariusz Kwiecień, der Ovationen in allen führenden Opernhäusern Europas und Nordamerikas erntet, wird zum ersten Mal in Prag auftreten, und zwar begleitet vom Sinfonieorchester der Hauptstadt Prag unter der Leitung von Lukasz Borowicz.
Ehrenmitgliedschaft der Staatsoper Prag für Kammersängerin Soňa Červená
Frau Soňa Červená wird anlässlich ihres Lebensjubiläums zum Ehrenmitglied der Staatsoper Prag ernannt. Der feierliche Akt wird am Samstag, dem 4. September 2010, vor der Vorstellung von Bizets Carmen vom Intendant der Staatsoper Prag, MgA. Oliver Dohnányi, durchgeführt werden.
Koreanisches Opernfestival mit Solisten und Gästen der Staatsoper Prag
In den Tagen vom 27. 6. bis 8. 7. 2010 fand in Seoul das 1. Koreanische Opernfestival im Seoul Arts Center statt. Solisten und Gäste der Staatsoper Prag – Dirigent Jiří Mikula, Galia Ibragimova, Sylva Čmugrová, Klára Džuganová, Rafael Alvarez, Svatopluk Sem, Jiří Hruška und Václav Sibera – traten in einer Vorstellung der Oper Carmen von Bizet zusammen mit koreanischen Solisten, Orchester, Tänzern und ausgezeichnetem Kinderchor auf. Das Ensemble wurde auf seiner Gastspielreise von dem Choreografen und Tänzer Petr Jirsa und dem Garanten der Veranstaltung Milena Vraná von der Abteilung für Auslandsbeziehungen der Staatsoper Prag begleitet.
Alle Solisten, insbesondere die Darstellerin der Carmen Galia Ibragimova, ernteten begeisterte Ovationen des einheimischen Publikums sowie Anerkennung vom Botschafter der Tschechischen Republik in Korea Jaroslav Olša jr., der an der Veranstaltung teilgenommen und die Bedeutung der kulturellen Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern hervorgehoben hat.
Die Vorstellung fand auf Einladung der Präsidentin der Beseto Opera Frau Wha-ja Kang statt, die ein Abkommen über Zusammenarbeit zwischen den beiden Theatern anlässlich des Gastspiels koreanischer Solisten in der Produktion Carmen an der Staatsoper Prag 2004 abgeschlossen hat. Die Solisten der Staatsoper haben Korea schon zum vierten Mal besucht. 2005 traten sie in der koreanischen Produktion von Mozarts Die Zauberflöte, im Mai 2006 und im August 2007 in Bizets Carmen zusammen mit einem koreanischen Chor und koreanischen Solisten auf.
Im Rahmen des Programms anlässlich des zwanzigsten Jahrestages der Aufnahme von diplomatischen Beziehungen zwischen Korea und der Tschechischen Republik treten koreanische Solisten im Oktober 2010 in einer Vorstellung der Oper Carmen an der Staatsoper Prag auf.
Anda-Louise Bogza – Rezital
Am Montag, dem 24. 5., werden zwei hervorragende Künstler, die Sopranistin Anda-Louise Bogza und der Pianist Jan Simon, an der Staatsoper Prag auftreten. Anda-Louise Bogza ist den Opernkennern aus ihrem Wirken an ihrer heimischen Bühne, der Staatsoper Prag, bekannt, sie gastiert an vielen Opernhäusern im Ausland (in der Saison 2009/2010 u. a. in der Arena Verona, an der Semperoper Dresden und am Teatro dell’Opera di Roma) und widmet sich systematisch auch dem Konzertgesang. In großen vokal-symphonischen Werken ist sie im Wiener Musikverein, im Festspielhaus Salzburg, in der Royal Albert Hall in London, der Suntory Hall Tokyo, der Liederhalle Stuttgart, der National Concert Hall Dublin, im Brucknerhaus Linz, im Amphitheatre Madrid u. a. aufgetreten. Anda-Louise Bogza ist auch eine anerkannte Liedsängerin. Dieser Gattung wird ihr Rezital am 24. 5. an der Staatsoper Prag gewidmet sein. Unter der Begleitung des Pianisten Jan Simon wird sie Lieder von Franz Schubert, Robert Schumann, Franz Liszt, Johannes Brahms, Sergej Rachmaninov, Antonín Dvořák, Richard Strauss, Ottorino Respighi und George Enescu singen.
Jan Simon, Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe, z. B. des Chopin-Wettbewerbes in Mariánské Lázně (1983), des Concurso de Piano Internacional Rotaract-Rotary in Palma de Mallorca (1985), des Prager Frühling-Wettbewerbes (1988) oder des Concours Reine Elisabeth in Brüssel (1991), wird auch Werke des Jubilars dieses Jahres, Fryderyk Chopin, spielen. Jan Simon hat dessen Klavierkonzerte bereits mit der Prager Kammerphilharmonie und Jiří Bělohlávek eingespielt, er tritt regelmäßig mit renommierten einheimischen und ausländischen Orchestern und als Solist auf (am 4. April 2010 spielte er z. B. in der Carnegie Hall in New York). Als Kammermusiker spielt er vor allem mit dem Violoncellisten Wolfgang Emanuel Schmidt oder dem Violinisten Josef Suk.
Puccinis Tosca in neuer Besetzung
Am Freitag den 2. April 2010 wird Puccinis Tosca in einer neuen solistischen Besetzung aufgeführt werden.
In der Titelrolle wird sich dem Publikum die Solistin der Staatsoper Prag Christina Vasileva zum ersten Mal vorstellen. Die unbestritten zu den hervorragenden Sängerinnen Europas zählende Sopranistin hat während ihres Engagements an der Staatsoper Prag bereits mehrere wichtige Rollen gesungen, wie z. B. Elena (I vespri siciliani), Cho-Cho-San (Madama Butterfly), Manon Lescaut, Rusalka, Desdemona (Otello) und Mimi (La Bohème); für die letztgenannte Rolle war sie im Herbst 2008 für den Thalia-Preis nominiert worden. In diesem Jahr wird sie am Nationaltheater Prag Janáčeks Katja Kabanowa in der Regie von Robert Wilson kreieren. In Tosca wird mit ihr Tomáš Černý auftreten, der in der Rolle des Cavaradossi ebenfalls an der Staatsoper Prag debütieren wird. Tomáš Černý hat an dieser Bühne als ständiger Gast bereits u. a. den Prinzen (Rusalka), Herzog von Mantua (Rigoletto), Pinkerton (Madama Butterfly), Alfredo Germont (La traviata), Erik (Der fliegende Holländer) und Rodolfo (La Bohème) gesungen. Er ist Preisträger des Thalia-Preises 2000 für die Rolle des Sou-Chong in Das Land des Lächelns von Franz Lehár, zweimal wurde er für diesen Preis nominiert, und zwar für seinen Laco in Janáčeks Jenůfa (2005) und für Jeník in der Verkauften Braut (2008).
Für die Produktion von Tosca wurde das Bühnenbild von Josef Svoboda aus dem Jahre 1947 (Theater des 5. Mai) übernommen, eine der wichtigsten Leistungen der Szenographie des tschechischen Theaters nach dem Zweiten Weltkrieg. Das Orchester und den Chor der Staatsoper Prag wird Ondrej Lenárd dirigieren.
Programmänderung am 20. 4. 2010
Am 20. April 2010 wird statt der vorgesehenen Vorstellung Das Phantom der Oper das Ballett Schwanensee von Peter Ilitsch Tschaikowski aufgeführt werden.
Don Quichotte – die Gäste der festlichen Premiere
Am Donnerstag den 18. März 2010 fand an der Staatsoper Prag die Premiere der Oper Don Quichotte von Jules Massenet statt. Das selten inszenierte Werk hat der deutsche Dirigent Heiko Mathias Förster einstudiert und dirigiert. In der Regie von Jiří Nekvasil (Bühnenbild Daniel Dvořák, Kostüme Josef Jelínek) sangen in den Hauptrollen die Gäste der Staatsoper Prag Ivan Tomašev (Don Quichotte), Noé Colín (Sancho Panza) und die Solistin der Staatsoper Prag Andrea Kalivodová (Dulcinea). Das Publikum hat die Solisten während der Vorstellung mit Beifall bedacht und am Ende auch den Dirigenten, den Chor und das Orchester mit spontanem Applaus belohnt.
Opera Plus, 22. 3. 2010: „Die professionelle Gewandtheit von Nekvasil und Dvořák, mit der sie sich auch bei der Einstudierung eines nicht gerade einfaches Werkes wie Massenets Don Quichotte zu helfen gewusst haben, hat zu einem sichtbaren Ergebnis auf der Bühne geführt. Nekvasil inszeniert die Oper auf der fast leeren Bühne, auf der trotzdem immer etwas zu sehen ist, seien es die Lichteffekte, die Choreographie des Chores, die magischen Scheinwerfer eines wirklich fahrbaren Autos oder die Funken, die aus seinem Motor sprühen (auch bei diesem Werk ist Daniel Dvořák seinem Renommee eines sehr guten Szenographen nichts schuldig geblieben).“
Die Gäste in Der Schwanensee am 13. April 2010
Am 13. April werden in Der Schwanensee Oksana Kulchytska in der Rolle der Odette/Odile und Jan Váňa als Prinz an der Staatsoper Prag auftreten. Oksana Kulchytska war nach ihrem Studienabschluss am Staatlichem Ballett-Konservatorium in Kiew als Solistin am dortigen Nationaltheater engagiert. Ab 1995 Mitglied, ist sie seit 2004 Erste Solistin des Balletts in Leipzig. Ihr Repertoire umfasst die Hauptrollen in den klassischen Balletten Der Schwanensee (Odette /Odile), Dornröschen (Prinzessin Aurora, Fliederfee), Giselle (Myrtha, Giselle), Das Aschenbrödel, La Sylphide, Paquita (Grand Pas). Jan Váňa, Absolvent des Tanzkonservatoriums Prag, ist Solist des Nationalen akademischen Opern- und Ballett-Theaters in Kiew. Von seinen Rollen seien Prinz Siegfried (Der Schwanensee), Albrecht bzw. Hilarion (Giselle), Prinz Nussknacker (Der Nussknacker), Solor (La Bayadére) und der Blaue Vogel (Dornröschen) erwähnt. Mit dem Ensemble des ukrainischen Nationaltheaters gastierte er in verschiedenen Ländern Europas, in Japan, Argentinien und Aserbaidschan.
Programmänderung am 30. 3. 2010
Am 30. März 2010 wird statt der vorgesehenen Vorstellung Das Phantom der Oper das Ballett Schwanensee von Peter Ilitsch Tschaikowski aufgeführt werden.
Die Staatsoper Prag in Japan
Am Montag, dem 19. 10. 2009, hat das Opernensemble der Staatsoper Prag seine neunte Tournee in Japan eingetreten. Es wird dort die neue, für das Opernfestival Sferisterio in Macerata (Italien) einstudierte und in Juni und August 2009 auch auf der eigenen Bühne gespielte Produktion von Verdis Aida in der Regie, Kostüm- und Bühnenbild von Massimo Gasparòne gezeigt. Die Tournee mit 18 Vorstellungen in 15 japanischen Städten (Tokyo, Fuchu, Omyia, Yokosuka, Musashino, Toyama, Ina, Sasebo, Nagoya, Osaka, Kobe, Mito, Obihiro, Sapporo und Nerima) wird bis 15. 11. dauern. Der Dirigent der Tournee ist Giorgio Croci, die Titelrolle singen Anda-Louise Bogza bzw. Jitka Svobodová, in weiteren Rollen treten alternierend auf: Efe Kislali und Gianluca Zampieri (Radames), Galia Ibragimova, Daniela Diakova und Jolana Fogašová (Amneris), Miguelangelo Cavalcanti und Jakub Kettner (Amonasro), Oleg Korotkov und Miloš Horák (Ramphis), Lukáš Hynek-Krämer (der König), Dagmar Vaňkátová (eine Priesterin) und Jiří Hruška (ein Bote). In einigen Vorstellungen werden auch die von den japanischen Partnern vermittelte Gäste singen, in der Titelrolle die Sopranistinnen Michèle Crider und Dimitra Theodossiou und der Tenor Mario Malagnini in der Rolle des Radames.
Die regelmäßigen Gastspiele der Staatsoper Prag in Japan gibt es schon seit 1996.
Staatsoper Prag Wird in Salzburg gastieren
Auch in diesem Jahr, und zwar im Oktober wird die Staatsoper Prag in Salzburg gastieren, wo das Opernensemble seit 2005 regelmäßig auftritt. Nach der Aufführung von La Traviata, Tosca, Der Barbier von Sevilla und Turandot ist Aida schon die fünfte Inszenierung der Staatsoper Prag, die sie am 10. und 11. 10. 2009 im Großen Festivalhaus vorstellt. In den Hauptrollen treten Solisten und Gäste der Staatsoper Prag auf – Jordanka Derilova, Mario Zhang, Miguelangelo Cavalcanti, Efe Kislali, Maida Hundeling und Galia Ibragimova. Musikalische Leitung: Giorgio Croci.
Galakonzert zum Gedächtnis an Bohuslav Martinů
Die Staatsoper Prag wird am 1. und 2. Oktober 2009 im Rahmen des Projektes Martinů revisited ein Galakonzert anlässlich des 50. Todestages des Komponisten Bohuslav Martinů veranstalten. Das Programm des Konzertes zu seinem Gedächtnis soll auch an die Verbindung der heutigen Staatsoper Prag mit der Geschichte ihres Gebäudes erinnern. Die Ära des Neuen deutschen Theaters (1888–1938) wird im Rahmen dieses Galaabends durch das symphonische Präludium Skála (Der Felsen) repräsentiert, eine auf Anregung seines Chefdirigenten Georg Széll (des ehemaligen Opernchefs des Neuen deutschen Theaters) von Cleveland Orchestra annlässlich des 40. Jubiläums seines Bestehens bestellte Auftragskomposition. An die Zeit des Smetana-Theaters wird der Saltarello aus der Oper Mirandolina erinnern, deren Uraufführung vor 50 Jahren, am 17. 5. 1959, auf dieser Bühne stattgefunden hat. Eine Besonderheit des Programms wird die Uraufführung des Nokturnos Nr. 1 fis-Moll für großes Orchester aus dem Jahre 1915 sein, dessen Herausgabe der Verlag Editio Bärenreiter Praha vorbereitet.
Ballettensemble eröffnet die neue Saison mit dem Schwanensee am 6. September
Das Ballettensemble der Staatsoper Prag eröffnet die neue Saison am 6. September mit der Vorstellung Tschaikowski’s Schwanensee. Die klassisch aufgefaßte Inszenierung von Pavel Ďumbala und Hana Vláčilová, die auf der ursprünglichen Choreographie von Leon Iwanow und Maria Petipa begründet ist, wurde kurz nach der Premiere zum wahren Hit des Publikums.
Ausländische Gäste des Opernfestivals
Am Donnerstag 20. August 2009 eröffnete die Staatsoper Prag ihre neue Spielzeit schon traditionell mit dem Festival der italienischen Oper. Während des diesjährigen siebzehnten Jahrgangs können die Besucher der Staatsoper Prag Aufführungen der Werke von Giuseppe Verdi, Giacomo Puccini und Gioacchino Rossini sehen.
Während des Festivals werden viele ausländische Gäste auf der Bühne der Staatsoper Prag auftreten: u.a. die deutsche Sopranistin Maida Hundeling (Freitag 21. August und Mittwoch 26. August in der Titelrolle in Puccinis Tosca), Gianluca Zampieri (27. 8. Aida), Efe Kislali (29. 8. Aida). Besonders die neue Inszenierung von Verdis Aida, mit der das Ensemble der Staatsoper Prag im Oktober dieses Jahres auf eine Japan-Tournee geht, wird für Zuschauer attraktiv sein – das Orchester wird am Donnerstag 27. August von der populären japanischen Dirigentin Tomomi Nishimoto geleitet, am 29. August wird Italiener Giorgio Croci am Dirigentenpult stehen.
Das Festival wird am Samstag 5. September mit Puccinis La Bohème abgeschlossen.
Das Projekt der Saison 2009/2010: Die großen Geschichten der Romantik
Die Achse des Projektes Die großen Geschichten der Romantik, das die Staatsoper Prag für die Saison 2009/2010 vorbereitet, bilden die Werke dreier Repräsentanten der musikalischen Romantik des 19. Jahrhunderts, deren Sujets in verschiedenen historischen Epochen angesiedelt sind: Richard Wagner (1813–1883), Pjotr Iljitsch Tschaikowsky (1840–1893) und Jules Massenet (1842–1912).
Die neue Spielzeit der Staatsoper Prag wird mit dem Festival der italienischen Oper eröffnet
Am Donnerstag 20. August 2009 eröffnet die Staatsoper Prag die neue Spielzeit schon traditionell mit dem Festival der italienischen Oper. Während des diesjährigen siebzehnten Jahrgangs können die Besucher der Staatsoper Prag Aufführungen der Werke von Giuseppe Verdi (Nabucco, Rigoletto, Aida und La Traviata) und Giacomo Puccini (Madama Butterfly und Tosca) sehen, in denen Solisten und Gäste der Staatsoper Prag auftreten.
Seit 1993 eröffnet die Staatsoper Prag ihre Spielzeiten mit einem Zyklus von italienischen Opern (ursprünglich als Verdi Festival bezeichnet). Mit dieser außergewöhnlichen Veranstaltung bekennt sie sich zur Tradition des Neuen deutschen Theaters, wo vor 110 Jahren, im Jahre 1899 dessen damaliger Intendant Angelo Neumann zum ersten Mal die sog. Maifestpiele veranstaltet hat, die bald sehr populär wurden. Fast jedes Jahr wurden verdische Opernzyklen organisiert, deren Protagonisten die größten Opernstars waren. 2005 entschied sich die Staatsoper Prag, das Festival um Werke weiterer berühmter italienischer Komponisten zu erweitern.
Mozarts Requiem mit japanischen Gästen
Zum Abschluss der Spielzeit 2008/2009 am Dienstag 23. Juni um 19 Uhr erklingt das berühmte Requiem von Mozart, aufgeführt von Solisten, dem Orchester und dem Ensemble der Staatsoper Prag.
Den heimischen Künstlern schließen sich japanische Gäste – der Frauenchor Haruka Women’s Chorus an, der auch mit einem Potpourri japanischer Lieder für vier Jahreszeiten mit dem Titel Furusato no Shiki, in Bearbeitung von Shunichiro Genda auftritt. Es wirken mit: Solisten Yukiko Kinjo Šrejmová, Kateřina Jalovcová, Josef Moravec, Pavel Švingr, das Orchester und das Ensemble der Staatsoper Prag. Die musikalische Leitung übernimmt Yu Miyadera, Hauptdirigent des Saitama Chuo Philharmonic Orchestra und Chefdirigent des Frauenchors Haruka Women’s Chorus.
Änderungen im Spielplan der Staatsoper Prag
Aus Betriebsgründen werden in der Staatsoper Prag folgende Programmänderungen erfolgen: 19. 6. 2009 wird statt der, im Spielplan angeführten Tosca, die Oper La traviata von Giuseppe Verdi eingesetzt.
Wir bedanken uns bei unseren Zuschauern für Ihr Verständnis.
Einzige Vorstellung der „japanischen“ Aida
Die einzige Vorstellung der Aida von Verdi, mit der sich das Ensemble der Staatsoper Prag im Herbst dieses Jahres auf seiner neunten Japan-Tournee (19. 10. – 15. 11. 2009) vorstellt, können die Besucher der Staatsoper Prag am Samstag 20. Juni um 19 Uhr besuchen. Die neue szenische Form der Oper stammt von dem Opernfestival Sferisterio im italienischen Macerata und ist ein Werk des Regisseurs Massimo Gasparòne, der gleichzeitig Autor des Bühnenbildes und der Kostüme ist. In der Rolle der Amneris tritt die Solistin der Staatsoper Prag Galia Ibragimova auf, als Radames stellt sich der italienische Tenor Gianluca Zampieri vor, die musikalische Leitung des Orchesters der Staatsoper Prag übernimmt Giorgio Croci.
Während der fast vierwöchigen Gastspielreise tritt das Ensemble der Staatsoper Prag in fünfzehn bedeutenden Städten auf, vier Vorstellungen sind im berühmten Bunka Kaikan – Theater Tokio vorgesehen. In der Titelrolle alternieren Anda-Louise Bogza und Jitka Svobodová, als Gäste treten Michele Crider und Dimitra Theodossiou auf. Weitere Solisten: Efe Kislali, Gianluca Zampieri und Mario Malagnini (Radames), Martin Bárta und Miguelangelo Cavalcanti (Amonasro), Galia Ibragimova, Daniela Diakova und Jolana Fogašová (Amneris), Oleg Korotkov (Der König und Ramphis), Lukáš Hynek-Krämer (Der König), Ladislav Mlejnek (Ramphis), Dagmar Vaňkátová (Priesterin) und Jiří Hruška (Ein Bote).
Die letzte Vorstellung von Schwanensee in dieser Saison steht im Zeichen der Ballettstars Nikola Márová und Michal Štípa
Die letzte Vorstellung von Schwanensee am Ende dieser Saison findet am Sonntag, dem 21. Juni statt. Als Odette/Odile und als Prinz werden die ständigen Gäste unseres Theaters Nikola Márová und Michal Štípa auftreten. Die Erste Solistin des Nationaltheaters Prag Nikola Márová hat für ihre hervorragende Leistung in dieser Produktion den Thalia-Preis 2007 erhalten: „Odette/Odile gehört bereits seit meiner Kindheit zu meinen Traumrollen, und obwohl ich sie in verschiedenen Produktionen getanzt habe, bin ich nur an der Staatsoper Prag für die Erste Besetzung ausersehen worden. Jede Reprise hier bringt mir neue, nachhaltige Erlebnisse,“ sagt unsere renommierte Primaballerina. Ihre Tanzkunst und die ihres Partners Michal Štípa in der Rolle des noblen Prinzen wird das Publikum der Staatsoper Prag auch in der nächsten Saison bewundern können.
Desdemona, Othello und Jago begeisterten das Premierenpublikum
Die Staatsoper Prag krönte die diesjährige Spielzeit mit Verdis Othello, dessen erneuerte Premiere unter Teilnahme von vielen bedeutenden Persönlichkeiten des politischen und kulturellen Lebens am Donnerstag 28. Mai 2009 im Rahmen des Internationalen Musikfestivals Prager Frühling stattfand.
Das musikalisch außerordentlich anspruchsvolle Werk wurde von dem renommierten deutschen Dirigenten Heiko Mathias Förster einstudiert und geleitet. Die Rekonstruktion der Inszenierung nach dem ursprünglichen Regiekonzept von Dominik Neuner übernahm Lubor Cukr (Bühne Vladimír Nývlt, Kostüme Josef Jelínek). Die Titelrolle verkörperte der türkische Tenor Efe Kişlali, der über eine ausgewogene, einzigartig dunkel gefärbte Stimme verfügt. Die Solistin der Staatsoper Prag Christina Vasileva in der Rolle der Desdemona , deren gesangliche Leistung und herzbrechendes Leid das Publikum mehrmals zu Beifallsstürmen und in der abschließenden Katharsis zur Totenstille hinrissen, bereitete den Zuschauern ein außergewöhnliches Erlebnis. Für seine gesangliche und schauspielerische Leistung erhielt Ivan Kusnjer in der Rolle des Jago spontane Ovationen. Zum Schluss belohnte das Premierenpublikum den Dirigenten, das Orchester, den Chor und das ganze Inszenierungsteam mit lang anhaltendem Beifall.
Vorbereitungen auf die Premiere von Verdis Othello laufen auf Hochtouren
Die Staatsoper Prag führt am Donnerstag 28. 5. 2009 im Rahmen der Internationalen Musikfestspiele Prager Frühling die erneuerte Premiere von Verdis Othello auf. Die erneuerte Einstudierung der von Kritikern hochgeschätzten Inszenierung des Regisseurs Dominik Neuner von 1991 wird von einem Inszenierungsteam unter Lubor Cukr vorbereitet. Das Werk wird mit dem ursprünglichen Bühnenbild von Vladimír Nývlt und in Kostümen von Josef Jelínek aufgeführt. In den Hauptrollen stellen sich die Gäste der Staatsoper Prag Efe Kislali und Sergej Ljadov (Othello), Ivan Kusnjer und Richard Haan (Jago) vor, in der Rolle der Desdemona alterniert Anda-Louise Bogza mit Christina Vasileva und Marina Vyskvorkina, Solistinnen der Staatsoper Prag. Das Hauptwerk des Opernschaffens wird mit dem Ensemble der Staatsoper Prag unter des renommierten deutschen Dirigenten Heiko Mathias Förster einstudiert.
Das Phantom wird auf einen neuen Raoul stoßen
Das Ballettensemble der Staatsoper Prag hat seit April vorigen Jahres eine neue Ballettproduktion Das Phantom der Oper im Repertoire, ein Werk des Komponisten Petr Malásek und des Choreographen Libor Vaculík. Bis jetzt ist jede Reprise vom Publikum mit großem Beifall aufgenommen worden, die Leistungen des Ensembles, vor allem die von Richarda Hlinka und Zuzana Hvízdalová in den Rollen des dämonischen Phantoms und der zarten Christine, haben vollste Anerkennung gefunden. Am 19. Mai wird in der anpruchsvollen Rolle des Raoul, des Rivalen des Phantoms um die Liebe zu Christine, ein neues Ensemblemitglied, Yevgen Lisovyk, zum ersten Mal auftreten. Nach seinem Solo-Auftritt im Ballett Time of Pain und nach der Rolle des Rotbart in Schwanensee wird der Raoul die bis jetzt größte Aufgabe dieses Tänzers an der Staatsoper Prag sein.
Time of Pain kehrt zurück
Nach einer einjährigen Pause kehrt eine der progressivsten Ballettproduktionen des Ensembles der Staatsoper Prag, Time of Pain / Zeit des Schmerzes, in der Choreographie von Bronislav Roznos auf deren Bühne zurück. Das suggestive Werk besteht aus sechs kontrastierenen Bildern (Passion, Geburt und Tod, Hexenjagd, Uniformität, Wenn du nicht willig bist, Wollust). Alle bereits stattgefundenen Vorstellungen sind vom Publikum mit Beifall aufgenommen worden. In der veränderten Besetzung der Wiederaufnahme wird auch den neuen Ensemblemitgliedern eine Chance gegeben. Die beiden einzigen Vorstellungen dieser Saison finden am 28. April und am 4. Mai 2009 statt.
Ballett der Staatsoper Prag: Konkurs um die Stellen von Ersten Solistinnen und Ersten Solisten
Der Direktor der Staatsoper Prag, Mag. Jaroslav Vocelka, und der Ballettchef Pavel Ďumbala geben einen Konkurs um die Besetzung der Stellen von Ersten Solistinnen und Solisten des Ballettensembles bekannnt.
- Anforderungen: Abgeschlossene Fachausbildung, mindestens drei Jahre Praxis, Beherrschung des klassischen Repertoires
- Anmeldungen mit Lebenslauf und Photos schicken Sie bitte an die E-Mail-Adresse: dumbala@opera.cz
- DVDs bitte an die Adresse: Ballettchef Pavel Ďumbala, Staatsoper Prag, Legerova 75, 110 00 Praha 1, Česká republika
Im Falle des erfolgreich bestandenen Konkurses ist der sofortige Antritt möglich.
Premiere von Vivat Operette!
Auf großes Zuschauerinteresse ist die Premiere des neuen Repertoirestücks mit dem Titel Vivat Operette! gestoßen, die das Opern- und Ballettensemble der Staatsoper Prag unter der Leitung des Dirigenten František Drs und des Regisseurs Petr Kracik (Bühne Peter Čanecký, Kostüme Josef Jelínek) vorbereitet hat. Das Premierenpublikum belohnte die Protagonisten in den Hauptrollen (Jitka Svobodová und Tomáš Černý) und die Solistinnen der Staatsoper Prag Jana Levicová und Jana Sibera mit Ovationen auf offener Bühne für ihre hervorragende Leistung, und das Ballettensemble der Staatsoper erntete zum Schluss stürmischen Beifall für den Kaiserwalzer und den abschließenden Cancan.
Die Premiere Vivat Operette! steht bevor
Die Proben für das gemeinsame Projekt der Oper und des Balletts sind in der letzten Phase. Die neue Produktion wird für alle die Zuschauer bestimmt, die im Prager Theaterleben die klassische Operette vermissen. In der Regie von Petr Kracik, unter der Leitung von František Drs und Pavel Šnajdr und mit den führenden Solisten der Oper und des Balletts wird das Publikum die berühmten Melodien aus den Werken von Franz Lehár, Emmerich Kálmán und Johann Strauss hören können. Der Regisseur Petr Kracik sagt dazu:
„Ich habe überlegt, was dem Titel Vivat Operette! am besten entsprechen könnte. Ich habe die klassischen Werke durchgesehen und mich entschlossen, drei große Operettennummern, drei große Themen zu verwenden. Ich habe die einzelnen Akte von drei bekannten Operetten eigenständig zu interpretieren versucht. Am Beginn den 1. Akt von Gräfin Mariza als ein buntes romantisches Drama zwischen Mann und Frau, das in der ungarischen Puszta spielt, am Wasser, unter den Zigeuner. Dann eine Quintessenz aus Das Land des Lächelns, den 2. und den 3. Akt, als eine dramatische Story über Liebende, die trotz verschiedener Kulturen heiraten. Und schließlich der Schluss, den der 2. Akt aus Die Fledermaus, die populäre Ballszene, bilden wird.“
Zwei Festivalpreise für Tod in Venedig
Die Inszenierung von Brittens Oper Tod in Venedig, die in der Staatsoper Prag im Rahmen des 9. Jahrgangs von Musiktheater-Festival Opera 2009 aufgeführt wurde, erhielt die Auszeichnung mit zwei ehrenhaften Festivalpreisen:
Den Preis für die beste Inszenierung von der Kritiker-Jury sowie den Preis für eine außergewöhnliche Rolleninterpretierung von der Emeriten-Solisten-Jury des Nationaltheaters erteilt, der an Alan Oke für die Rolle von Gustav von Aschenbach verliehen wurde. Alan Oke hat den Preis bei der letzten Aufführung der Oper Tod in Venedig am 12. 3. 2009 übernommen, den Preis für die beste Inszenierung übernahm der Direktor der Staatsoper Prag Mgr. Jaroslav Vocelka bei dem Galakonzert Opera 2009 in Stavovské divadlo am 17. 3. 2009.
„Zum eindeutigen künstlerischen Gipfel des heurigen Biennale war Brittens Oper Tod in Venedig, die in der Staatsoper Prag aufgeführt wurde. Zu verdanken ist dieses dem synergistisch verkitteten einheitlichen Zugang zur Inszenierung sowie den vorgeführten Spitzenleistungen, ganz vorne mit dem mitreißenden Alan Oke. Diese Aufführung hat auch die Bedeutung der Koproduktionen mit den Prestigepartnern hervorgehoben. Für die, die noch immer die Nutzbarkeit der zwei Opernhäuser in der Metropole in Zweifel ziehen, war sie, hoffen wir, ein praktisches Beispiel der Sinnvolligkeit der unabhängigen Existenz beider Ensembles.“
Helena Havlíková 13. 3. 2009 Lidové noviny
„Brittens Tod in Venedig, die in der Staatsoper aufgeführt wurde, ist eine internationale Inszenierung, die anhand ihrer literarischen Themenausschließlichkeit, Stileinheit, Konzentration, Theaterpoesie, Atmosphäre und komplexer Vollkommenheit der Sängerkreationen in den tschechischen Verhältnisse vollkommen verblüffte.“
Petr Veber 13. 3. 2009 Hospodářské noviny
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Taras Stonda und Anda-Louise Bogza in Nabucco am 10. 4. 2009
Der ukrainische Bass Taras Stonda hatte das Prager Publikum bereits beim Internationalen Musikfestival „Prager Herbst“ für sich gewonnen (am 12. 9. 2003 im Zyklus Ohne Sonne von M. P. Mussorgski und am 25. 9. 2006 in dessen Liedern und Tänzen des Todes). Jetzt bietet sich die Gelegenheit, diesen hervorragenden Künstler auch auf der Opernbühne kennen zu lernen, und zwar in der Rolle des Zaccharia in Verdis Nabucco. Der Solist der Kiewer Oper gastiert seit 2002 am Großen Theater in Moskau, an dem er mit großem Erfolg u. a. als Boris Godunow zu sehen ist. Er sang auch bei den Festivals in Ljubljana (Prinz Galitzki in Fürst Igor und Boris Godunow), Savonlinna (Boris Godunow), Palma de Mallorca (der Großinquisitor in Don Carlos), Avignon (Zaccharia), Warszawa (Dosifei in Chowanstschina) oder an der Londoner Covent Garden Opera (Pimen in Boris Godunow). In der Rolle der Abigail wird eine der hervorragendsten Solistinnen der Staatsoper Prag, die Sopranistin Anda-Louise Bogza, Trägerin des Thalia-Preises 2007, auftreten. Am 15. 1. 2009 hat sie diese Rolle an der Staatsoper Prag zum ersten Mal gesungen, sie ist hier weiter als Tosca, Aida und die Fremde Fürstin in Dvořáks Rusalka zu hören.
Britten begeisterte sowohl das Publikum als auch die Kritik
Einen außergewöhnlichen Erfolg erntete die Premiere von Brittens Tod in Venedig, die am Donnerstag 26. Februar 2009 stattfand. Am Festabend nahmen viele bedeutende Persönlichkeiten des politischen und kulturellen Lebens und auch Kritiker von ausländischen Opernzeitschriften und Kulturrubriken europäischer Tageblätter teil.
Das Premierenpublikum, dem die Konzentration und das Interesse, eine einmalige ästhetische Kraft zu erleben, anzusehen waren, belohnte zum Schluss das Orchester, den Chor und das ganze Inszenierungsteam mit dem Regisseur Yoshi Oida an der Spitze mit begeisterten Ovationen. Mit Salven des Beifalls wurde der Darsteller der Hauptrolle, der britische Tenor Alana Oka begrüßt, mit begeisterten Ovationen belohnte das Publikum den Bariton Peter Savidg und den Dirigenten Hilary Griffiths.
Die Fachöffentlichkeit hält die Einstudierung von Tod in Venedig eindeutig für eine außergewöhnliche Tat der Opernsaison (Tageblätter Hospodářské noviny und Právo). Fünf Sterne – die höchstmögliche Bewertung der Kulturrubrik des Tageblattes Lidové noviny – erhielt die Inszenierung von der renommierten Kritikerin Helena Havlíková:
„ ...Wer an der Sinnvölligkeit von zwei Opernensembles in Prag zweifelt, sollte Brittens Tod in Venedig in der Staatsoper Prag obligatorisch besuchen. Damit knüpfte die Staatsoper an eine lange Reihe von Inszenierungen an, die sich in unsere neuzeitliche Operngeschichte eingeschrieben haben. Sie hat erneut bewiesen, dass zwei selbständige Opernhäuser in der Metropole in der mitteleuropäischen Kulturtradition ihren Sinn und auch Berechtigung haben. Ein künstlerischer Wettbewerb ist immer gesünder als ein Monopol. Es wird jetzt an dem zukünftigen Intendanten der Staatsoper liegen, ob es ihm gelingen wird, durch die Dramaturgie und die Qualität der Produktion die unabhängige Position dieser Prager Bühne zu halten und weiter zu entwickeln.“
Daria Klimentová: „Mein Herz ist immer an der Staatsoper geblieben“
Der Star des English National Ballets und die bekannteste tschechische Primaballerina der Gegenwart, Daria Klimentová, wird auch in dieser Saison an der Staatsoper Prag in Tschaikowskis Schwanensee gastieren. Am 8. März wird ihr Partner auf der Bühne Carlos Pinillos vom Portugiesischen Nationalballett, am 17. März Jan-Erik Wikström vom Schwedischen königlichen Ballett sein.
- Am 8. März wird das Publikum Carlos Pinillos an ihrer Seite sehen, mit dem Sie noch nie getanzt haben. Ist es schwer für Sie, sich an einen neuen Partner gewöhnen zu müssen?
- Ich bin nicht deswegen da, alle meine aktiven Jahre mit einem einzigen Partner durchzutanzen. Ich mag die Veränderung. Jeder neue Partner bringt mir einen neuen Impuls, ich lerne immer viel dabei. Sich an einen neuen Partner zu gewöhnen, ist manchmal anspruchsvoll, ein anderes Mal wieder angenehm, es hängt von der gegenseitigen technischen, physischen, aber auch psychischen Harmonie ab. Ich freue mich auf Carlos sehr, er ist ein hervorragender Tänzer.
- Tanzen Sie in dieser Saison die Doppelrolle Odette/Odile auch an anderen internationalen Bühnen?
- Ich tanze Odette/Odile im Februar zweimal in Schweden, und dann werde ich mich bereits auf Prag freuen.
- Mit welchen Gefühlen kehren Sie an die Staatsoper Prag zurück, an der Ihre Karriere von einigen Jahren begonnen hat?
- Ich bin glücklich, dass mir der Ballettchef Pavel Ďumbala regelmässig Einladungen zu Gastspielen schickt. Mein Herz ist immer an der Staatsoper geblieben. Sie hat die größte Bühne in Prag, sie ist für das Ballett absolut ideal. Immer, wenn ich in dieses Theater komme, spüre ich die selbe Luft wie vor zwanzig Jahren, und alle die schönen Gefühle, die ich hier während der ersten drei Jahre meiner professionellen Karriere erlebt habe, kommen wieder zurück.
Staatsoper Prag bereitet eine neue Inszenierung von Benjamin Brittens Oper Tod in Venedig vor
Ein ausländisches Team unter Leitung vom japanischen Regisseur Yoshi Oida Bühne Tom Schenk, Kostüme Richard Hudson, Choreografie Daniela Kurz nahm die Proben für die Oper Tod in Venedig von Benjamin Britten auf. Das Hauptwerk des Komponisten, inspiriert durch die berühmte Novelle von Thomas Mann, bringt genauso wie die Viscontis legendäre filmische Bearbeitung des Stoffes eine Reflexion über das Wesen des künstlerischen Schaffens, das Schönheitsideal, die Kraft der Liebe und den Tod.
Die tschechische Premiere wird am Donnerstag 26. Februar 2009 stattfinden. Die Staatsoper Prag führt die Inszenierung in einer Koproduktion mit dem Aldeburgh Festival, den Bregenzer Festspielen und der Opéra de Lyon auf. Die musikalische Einstudierung des Werkes, das nur viermal im März (1., 4., 10. a 12. 3. 2009) wiederaufgeführt wird, bereitet der Dirigent Hilary Griffiths mit dem Orchester, dem Chor, den Gästen der Staatsoper Prag und den Chorleitern Tvrtko Karlovič und Adolf Melichar vor. In den Hauptrollen stellen sich bedeutende ausländische Sänger vor wie Alan Geoffrey Oke (Gustav von Aschenbach), Peter Savidge (Der Reisende und weitere 6 Rollen) und William Towers (Die Stimme des Apollos).
Brittens Oper Tod in Venedig behandelt ausdrücklich die Rolle des Künstlers in der Gesellschaft, die Natur der schöpferischen Persönlichkeit und des künstlerischen Schaffens und die Dichotomie zwischen dem emotionalen und dem rationalen Element der Menschlichkeit. Gerade dieses Werk halten wir für eine gewisse reine Zusammenfassung des vorherigen Schaffens des Komponisten, wo er die orchestrale Extravaganz, die für einige seiner früheren Opern bezeichnend war, meidet und ein Werk schafft, das geradlinig, von seiner Stimmung her gar nüchtern ist, um dadurch seine abschließende großartige Botschaft von der Opernbühne zum Ausdruck zu bringen.
Hilary Griffiths
Neue Odette/Odile bereits am 27. Februar
Die Doppelrolle der zarten Odette und der sinnlichen Odile in Tschaikowskis Schwanensee ist vielleicht für jede Balletttänzerin ein Lebenstraum, und auch die junge Solistin der Staatsoper Prag, Zuzana Hvízdalová, ist keine Ausnahme. Bereits in der vorigen Saison hat sie diese anspruchsvolle Doppelrolle unter der Leitung der tschechischen Primaballerina Hana Vláčilová zu studieren begonnen und am 27. Februar wird sie sich in ihr dem Publikum zum ersten Mal vorstellen. Ihr Partner in der Rolle des Prinzen wird einer der besten tschechischen Tänzer der Gegenwart, Michal Štípa, sein.
Daria Klimentová in Schwanensee am 8. und 17. März 2009
Die renommierteste tschechische Primaballerina der Gegenwart, Daria Klimentová, wird auch in dieser Saison in der Doppelrolle der Odette/Odile in Schwanensee von Peter Ilitsch Tschaikowski an der Staatsoper Prag zu sehen sein. Das Repertoire der Ersten Solistin des Englischen Nationalballetts umfasst eine große Anzahl von Rollen des klassischen und des modernen Balletts. Sie ist Trägerin mehrerer wichtiger Auszeichnungen, einschließlich der Goldenen Medaille aus dem Ballett-Wettbewerb in Pretoria. Sicher nicht aus Zufall wurde sie zur Repräsentantin der Tschechischen Republik in der Werbe-Kampagne für deren Vorsitz in der Europäischen Union gewählt. Die hervorragende Primaballerina wird nun zweimal an der Staatsoper auftreten; am 8. März wird ihr Partner in der Rolle des Prinzen der Erste Solist des Portugiesischen Nationalballetts Carlos Pinillos sein und am 17. März in der selben Rolle der Erste Solist des Schwedischen Königlichen Balletts Jan-Erik Wikström.
Prague Ballet Gala 2009
Bereits zum vierten Mal tritt an der Staatsoper Prag die Elite der Ballettwelt auf. In einer repräsentativen Schau stellen sich Stars berühmter Ballettensembles und Balletttheater, wie Paris Opera Ballet, Béjart Ballet Lausanne, Royal Ballet of Flanders, Ballet Nacional de Cuba, vor.
Das Programm dieser repräsentativen Ballettschau, das aus Fragmenten verschiedener Ballettwerke komponiert ist, macht die Zuschauer mit technischer Bravur und eigenartigem künstlerischem Beitrag der Interpreten im Stil der Klassik, des Neoklassizismus sowie des zeitgenössischen Tanzes in originellen Versionen international anerkannter Choreografen bekannt.
Das Projekt wird unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Hauptstadt Prag Pavel Bém und unter der Schirmherrschaft des Kulturministeriums der Tschechischen Republik veranstaltet. Die Weltpremiere findet am 9. Januar 2009 um 19.30 Uhr statt. Die Eintrittskarten können Sie sich beim Internationalen Ballett Prag und bei den Vorverkaufsstellen Bohemia Ticket holen.
Konkurs ins Ballett der Staatsoper Prag
Am Samstag, 24. Januar 2009 um 15:00 Uhr findet der Konkurs für die Vervollständigung der Stellen im Ballett SOP und im Prager Kammerballett. Die Adresse ist: Legerova 75, 110 00 Praha 1, erster Stock des Betriebsgebäudes (Glasgebäudes) der Staatsoper Prag Eingang für Angestellten, Ballettsaal Nr. I.
Verkehrsverbindung: U Bahn: Linie A/C Haltestelle Muzeum.
Ausführliche Infos beim künstlerischen Ballettleiter der Staatsoper Prag Pavel Ďumbala.
Tel: +420 296 117 316, Handy: 724 215 964
E-mail: dumbala@opera.cz, ozima@opera.cz
Gäste in Schwanensee: Andrea Kramešová, Filip Veverka
Am 2. Januar 2009 stellen sich in Schwanensee die Solisten der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf Andrea Kramešová als Odetta / Odilie und Filip Veverka als Prinz vor. Andrea Kramešová wirkte nach dem Studienabschluss am Tanzkonservatorium am Nationaltheater Prag, danach folgte ein zweijähriges Engagement im Tulsa Ballett im amerikanischen Oklahoma. Zur Zeit ist sie Solistin des Balletts in Düsseldorf, wo sie Julia in Romeo und Julia, Helena in Ein Sommernachtstraum oder das Hochzeitspaar in Giselle tanzt. Filip Veverka erhielt nach dem Studienabschluss ein Engagement am Nationaltheater Prag, wo er mit Choreografen wie Jiří Kylián oder Jurij Grigorovitsch zusammenarbeitete. 2003 wechselte er zum Tulsa Ballett im amerikanischen Oklahoma. Zur Zeit ist er Solist in Düsseldorf und zu seinem Repertoire gehören solche Sollen wie Romeo in Romeo und Julia, Albert in Giselle oder Demetrius in Ein Sommernachtstraum.
Programmänderung am 7. 1. 2009
Am 7. Januar 2009 wird statt der vorgesehenen Vorstellung Ein Sommernachtstraum das Ballett Schwanensee von Peter Ilitsch Tschaikowski aufgeführt werden. Wir danken für Ihr Verständnis.
Das Ballett der Staatsoper Prag hat das Publikum in Dortmund begeistert
Das Ballett der Staatsoper Prag hat vom 14. bis 17. November 2008 mit seiner Produktion von Mein Vaterland in Dortmund gastiert. Das Gastspiel am Theater Dortmund fand am 16. November 2008 statt, also am Vorabend des 19. Jahrestages der so genannten „Samtrevolution“. Die Initiatoren des Festabends waren der Honorarkonsul der Tschechischen Republik in Deutschland Heinz Fennekold und die Auslandsgesellschaft Deutschland. Auf deutscher Seite haben an diesem Abend führende Persönlichkeiten des öffentlichen und politischen Lebens der Stadt Dortmund teilgenommen, auf tschechischer Seite war der stellvertretende Vorsitzende der Abgeordnetenversammlung der Tschechischen Republik, Lubomír Zaorálek, anwesend, es sind auch zahlreiche Gäste aus anderen europäischen Länder erschienen.
In den Hauptrollen des Balletts Mein Vaterland sind Anna Ščekaleva, Richard Hlinka und andere Solisten und Mitglieder des Ballettensembles aufgetreten, das Orchester der Staatsoper Prag hat Pavel Šnajdr dirigiert. Ihre Leistungen wurden mit langem Applaus belohnt, der sich bis zu standing ovations steigerte. Die Ballettfassung von Smetanas Werk durch Ján Ďurovčík wurde in Deutschland als große künstlerische Leistung gewürdigt. Herr Honorarkonsul Heinz Fennekold hat sein Interesse an einer weiteren Kooperation mit dem Ballett der Staatsoper Prag im Rahmen des vielseitigen kulturellen Austausches ausgedrückt.
Das Ballett bereitet sich auf sein Gastspiel in Dortmund vor
Beim Ballett der Staatsoper Prag erreichen die Vorbereitungen auf die Reise mit der Produktion Mein Vaterland nach Dortmund ihren Höhepunkt. Die erste szenische Aufführung dieses Zyklus von symphonischen Dichtungen von Bedřich Smetana in Ballettform, das Werk des slowakischen Choreographen und Regisseurs Ján Ďurovčík, des Bühnenbildners Boris Kudlička und des Kostümbildners Martin Černý, ist in dieser Saison an ihrer Heimatbühne wieder aufgenommen worden. Das Gastspiel des Balletts der Staatsoper Prag am Theater Dortmund findet am 16. November 2008 statt, also am Vorabend des 19. Jahrestages der so genannten „Samtrevolution“. Die Initiatoren des Festabends waren der Honorarkonsul der Tschechischen Republik in Deutschland Heinz Fennekold und die Auslandsgesellschaft Deutschland. Auf tschechischer Seite haben der Minister für Schulwesen, Jugend und Sport der Tschechischen Republik, Ondřej Liška, und der stellvertretende Vorsitzende der Abgeordnetenversammlung der Tschechischen Republik, Lubomír Zaorálek ihre Teilnahme zugesagt. Dem deutschen Publikum werden sich am Theater Dortmund die führenden Solisten und Mitglieder des Ballettensembles vorstellen, das Orchester der Staatsoper Prag wird unter der Leitung von Pavel Šnajdr spielen.
Nana Miriani als Abigaille wieder am 8. 11.
In der Vorstellung von Verdis Nabucco am 8. 11. 2008 wird Nana Miriani zum zweiten Mal in der Rolle der Abigaille auftreten. Die aus Georgien stammende, an den großen italienischen Bühnen einschließlich der Mailänder Scala gastiertende Sopranistin hat in dieser Rolle am 31. 10. 2008 an der Staatsoper Prag außerordentlichen Beifall erhalten. Lassen Sie sich die Gelegenheit, diese phantastische Abigaille zu hören, nicht entgehen!
Staatsoper Prag mit den Augen der Kinder gesehen
In der Spielzeit 2007/2008 wurde zum ersten Mal das Projekt Hurra in die Oper durchgeführt, im Rahmen dessen Schüler der Grundschulen nicht nur die Opern- und Ballettproduktion, sondern auch die Atmosphäre des Operntheaters kennen lernten. Das, was die Schüler am meisten beeindruckt hat, kann man auf der Ausstellung ihrer Arbeiten auf dem II. Balkon im historischen Gebäude der Staatsoper Prag sehen.
Die Gäste in Verdis Nabucco: Nana Miriani und Hilary Griffiths
Am 31. 10. wird die aus Georgien stammende Sopranistin Nana Miriani in der Rolle der Abigaille gastieren. Nina Mariani ist als Gast an den großen italienischen Theatern zu hören, einschließlich der Mailänder Scala, an der sie als Tosca in der Regie von Luca Ronconi und unter der Leitung von Lorin Maazel aufgetreten ist. Sie gastiert auch in Frankreich, Polen, Deutschland, in der Tschechischen und Slowakischen Republik. Ihr Repertoire umfasst, neben der Abigaille, die weiteren großen Verdi-Rollen (Amelia in Un ballo in maschera, Lady Macbeth, Aida, Leonore in Il trovatore), die Fedora Umberto Giordanos, Santuzza in Mascagnis Cavalleria rusticana oder die bereits erwähnte Tosca Puccinis. Im Jahre 2008 hat sie die Odabella in Verdis Attila am Sachari Paliashvili-Staatstheater ihrer Heimatstadt Tiflis gesungen, wo sie an der Musikakademie Gesang studiert hatte. Ihr Studium hat sie an der Accademia Chigiana in Siena (1995/96) und an der Arturo Toscanini Accademia di Canto in Parma (1997) unter Carlo Bergonzi fortgesetzt und im Verdi Opera Studio bei der Fondazione Verdi Festival am Teatro Regio di Parma unter Renata Scotto (2000/2001) abgeschlossen. Gegenwärtig arbeitet sie mit der Sopranistin Gianfranca Ostini zusammen.
Die Vorstellung von Nabucco am 31. 10. wird ein ständiger Gast der Staatsoper Prag, der britische Dirigent Hilary Griffiths, dirigieren.
Der Opernball
Am Samstag 31. Januar findet in der Staatsoper Prag der nächste Opernball statt. Das Hauptziel dieses außergewöhnlichen Ereignisses ist, zur Aufnahme und Stärkung von zwischenmenschlichen und internationalen Beziehungen beizutragen. In den vergangen Jahren wurde dieser Gedanken unter anderem auch von Alain Delon, Sir Peter Ustinov, Michael York, Ivana Trump oder der weltberühmten Sängerin Edita Gruberová unterstützt.
Der Opernball wird unter der Schirmherrschaft des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen – UNHCR – und in Zusammenarbeit mit der Tereza Maxová – Stiftung stattfinden.
Die Tänzer aus Portugal haben das Prager Publikum für sich gewonnen
Einen der Hauptanziehungspunkte dieser Saison an der Staatsoper Prag bleibt für das Publikum Tschaikowskis Schwanensee. Die Vorstellung am 7. Oktober ist von den Stars des Portugiesischen Nationalballetts, Ana Lacerda und Carlos Pinillos, in den Rollen der Odette/Odile und des Prinzen geprägt worden. Während des ganzen Abends hat der volle Zuschauerraum den beiden Gästen überaus herzlichen Beifall gespendet, vor allem die Variationen des Prinzen im berühmten „schwarzen Pas de deux“ in der hervorragenden Interpretierung von Pinillos haben das Prager Publikum begeistert. Die Standing-Ovations am Ende der Vorstellung haben vor allem den Gästen aus Portugal, nicht zuletzt aber auch den einheimischen Tänzern und dem von Pavel Šnajdr geleiteten Orchester gegolten.
Die portugiesischen Ballettstars im Schwanensee
Am 7. Oktober 2008 stellen sich in Schwanensee die Ersten Solisten des Portugiesischen Nationalballetts Ana Lacerda als Odetta / Odilie und Carlos Pinillos als Prinz vor.
Ana Lacerda – Die Tänzerin hat ihre erste Schulung bei Jorge Armando in der Fachschule beim Portugiesischen Nationalballett erhalten, dessen Mitglied sie 1988 und Erste Solistin 1995 geworden ist. Im Jahre 2003 wurde sie von der Gesellschaft der Freunde des Portugiesischen Nationalballetts als die beste Tänzerin und am Februar 2006 vom portugiesischen Präsidenten Dr. Jorge Sampaio mit einem hohen Orden ausgezeichnet worden. Dank ihrer technischen Vielfältigkeit tanzt sie die Rollen des klassischen ebenso wie die des modernen Repertoires: Der Schwanensee, Raymonda, Paquita, Der Nussnacker, Die Kameliendame, Romeo und Julia, Giselle, Concerto (K. MacMillan).
Carlos Pinillos – Seine professionelle Karriere hat er im Ensemble von Victor Ullate begonnen, in dem er im Jahre 2000 der Erste Solist wurde. Ein Jahr danach wurde er vom Portugiesischen Nationalballett engagiert, dem er unter der Leitung von Mehmet Balkan bis heute angehört. Sein Repertoire umfasst im klassischen Ballett die männlichen Hauptrollen in Giselle, Romeo und Julia, Der Schwanensee, Die Kameliendame, Ein Sommernachtstraum. Von den Choreographien von G. Balanchine hat Carlos Pinillos in seinem Repertoire Allegro Brillante, Theme and Variations, Who Cares?, und Apollo.
Gäste in Schwanensee – Andrea Kramešová, Filip Veverka
Am 23. September stellen sich in Schwanensee die Solisten der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf Andrea Kramešová als Odetta / Odilie und Filip Veverka als Prinz vor. Andrea Kramešová wirkte nach dem Studienabschluss am Tanzkonservatorium am Nationaltheater Prag, danach folgte ein zweijähriges Engagement im Tulsa Ballett im amerikanischen Oklahoma. Zur Zeit ist sie Solistin des Balletts in Düsseldorf, wo sie Julia in Romeo und Julia, Helena in Ein Sommernachtstraum oder das Hochzeitspaar in Giselle tanzt.
Filip Veverka erhielt nach dem Studienabschluss ein Engagement am Nationaltheater Prag, wo er mit Choreografen wie Jiří Kylián oder Jurij Grigorovitsch zusammenarbeitete. 2003 wechselte er zum Tulsa Ballett im amerikanischen Oklahoma. Zur Zeit ist er Solist in Düsseldorf und zu seinem Repertoire gehören solche Sollen wie Romeo in Romeo und Julia, Albert in Giselle oder Demetrius in Ein Sommernachtstraum.
Die Gustav Mahler-Ausstellung an der Staatsoper Prag
Mit dem Beginn der Saison 2008-09 können die Besucher der Staatsoper Prag die dem in Kalischt bei Iglau geborenen weltberühmten Dirigenten und Komponisten, Gustav Mahler, gewidmete Ausstellung (1860–1911) sehen. Die Ausstellung wird am I. Balkon bis Ende des Jahres gezeigt. Die mit Hilfe des Österreichischen Kulturforums Prag übernommene, zuerst in der Wiener Staatsoper gezeigte Ausstellung „Gustav Mahler und Wien“ passt sehr gut in den Rahmen der 120-Jahr-Feier des Gebäudes der Staatsoper Prag.
Luca Lombardo in Puccinis Tosca
Am 3. und 6. September wird an der Staatsoper Prag als Gast der Tenor Luca Lombardo auftreten, der in den Inszenierungen von Puccinis Tosca die Rolle des Malers Cavaradossi verkörperte.
Luca Lombardo wurde in Frankreich geboren. Er erwarb mehrere internationale Auszeichnungen, z.B. beim Enrico Caruso Wettbewerb in Mailand und den Georges-Thill-Preis in Barcelona. Er debütierte 1989 als Gabriele Adorno in der Oper Simon Boccanegra. In seinem Repertoire hat er u. a. die Rollen von Rodolfo in La Bohème, Alfredo in La Traviata, Don José in Carmen, Faust in Fausts Verdammnis, Hoffmann in Hoffmanns Erzählungen, Tybalt in Romeo und Julia, Pinkerton in Madame Butterfly und Herodes in Salome. In der nächsten Zukunft erwarten ihn Auftritte in Inszenierungen der Opern Louise in Paris, Carmen in Rom und Massenets Arianne in Saint-Etienne.
Zuzana Hvízdalová versteht Christina
Der jungen Solistin des Balletts der Staatsoper Zuzana Hvízdalová ist im ersten Jahr ihres Engagements ein raketenartiger Start gelungen. Nach Pas de trois im Schwanensee, der Bösen Schwester in Aschenbrödel und Solo in Time of Pain erstrahlte sie im Glanz als Christina Daaé in der Premiere des Phantoms der Oper. Die Kritik schrieb über sie in Superlativen, die Zuschauer belohnten sie mit brausendem Beifall. In der neuen Saison wird sie Christina zum ersten Mal bereits am 9. September tanzen.
- Wie bewerten Sie mit Abstand von einigen Monaten die Premiere des Phantoms?
- Trotz kleiner Meinungsverschiedenheiten, die ich beim Proben mit dem Choreografen hatte, erinnere ich mich an die Premiere sehr gerne. Ich fühle mit jeder neuen Aufführung, wie sich meine Beziehung zu Christina entwickelt und wie ich ihre widersprüchlichen Gefühle gegenüber Phantom und Raoul verstehe. Je mehr Erfahrung ich mit der Choreografie habe, desto mehr kann ich mich auf das innere Erlebnis konzentrieren und sich von der Handlung hinreißen lassen.
- Für die Darstellerin von Christina ist das Zusammenspiel mit ihrem Partner in der Rolle des Phantoms von Schlüsselbedeutung. Wie gefällt es Ihnen, mit ihm zu tanzen?
- Hut ab vor Richard Hlinka, für ihn ist es sicherlich nicht einfach, eine so hohe Partnerin zu haben, aber er meistert es wunderbar. Ich kann mich auf ihn absolut verlassen.
- In der vorigen Saison haben Sie begonnen, noch eine außerordentliche Rolle zu studieren...
- Mit der Pädagogin Hana Vláčilová probe ich bereits seit mehreren Monaten die Odette/Odile im Schwanensee. Frau Vláčilová hat selbst diese Rolle vielmals getanzt, sie kann mich deshalb auch in die kleinsten Details einweihen. Ich hoffe, dass mich die Zuschauer als Odette/Odile bereits in dieser Saison sehen werden.
Die neue Saison des Staatsoper Prag eröffnet das Festival italienischer Opern
Am Freitag, den 22. August wird die Staatsoper Prag die neue Saison bereits traditionell mit dem Festival italienischer Opern eröffnen. Während des diesjährigen, sechzehnten Jahrgangs können die Zuschauer der Staatsoper Prag Aufführungen der Werke von Giuseppe Verdi (Nabucco, Rigoletto), Giacomo Puccini (Madama Butterfly, Tosca, Turandot) und Gaetano Donizetti (Lucia di Lammermoor) besuchen, in denen eine Reihe ausländischer Gäste auftreten wird: Dmytro Popov (23. 8. Herzog – Rigoletto), Luciano Mastro (24. 8. und 28. 8. Pinkerton – Madama Butterfly), Michele Kalmandi (26. 8. Nabucco – Titelrolle, 29. 8. Scarpia – Tosca), Igor Borko (27. 8. Edgar – Lucia di Lammermoor, 30. 8. Herzog – Rigoletto) und Luca Lombardo (3. und 6. 9. Cavaradossi – Tosca).
Drei Gestalten der Liebe
Ein dramaturgisches Projekt der Staatsoper Prag für die Saison 2008-09
Die Dramaturgie der Staatsoper Prag plant für die Saison 2008-09 ein thematisch konzipiertes Projekt Drei Gestalten der Liebe, das dem Publikum drei Produktionen von Meisterwerken bieten wird, die die Entwicklung der Gattung der Oper repräsentieren und zugleich drei verschiedene Aspekte der Liebe darstellen, wie sie Komponisten in ihren Werken vertreten haben – Giacomo Puccini (1858-1924), Benjamin Britten (1913-1976) und Giuseppe Verdi (1813-1901).
XVI. Festival italienischer Opern
Seit 1993 eröffnet die Staatsoper Prag ihre Theatersaison mit einem Zyklus unter dem Namen Verdi Festival. Mit dieser außerordentlichen Veranstaltung bekennt sie sich zur Tradition des Neuen deutschen Theaters, in dem vor 109 Jahren, im Jahre 1899, sein damaliger Direktor Angelo Neumann zum ersten Mal die sog. Maifestspiele veranstaltete, die sehr früh überaus populär geworden sind. Fast Jahr für Jahr wurden Zyklen mit Verdis Opern veranstaltet, deren Protagonisten die größten Opernstars waren. 2005 entschloss sich die Staatsoper Prag, das Festival um Werke weiterer berühmter italienischer Komponisten zu erweitern. Während des diesjährigen, sechzehnten Jahrgangs können die Zuschauer in der Staatsoper Prag Aufführungen der Opern von Giuseppe Verdi (Nabucco, Rigoletto), Giacomo Puccini (Madama Butterfly, Tosca, Turandot) und Gaetano Donizetti (Lucia di Lammermoor) besuchen.
Molière: Arzt wider Willen (Französisches Barocktheater)
Am Mittwoch, den 6. August um 19:30 findet in der Staatsoper Prag eine Gastvorstellung der Theatergesellschaft La Fabrique à théâtre statt. Die Gesellschaft spezialisiert sich auf originelle und zeitgenössische Barocktheateraufführungen. An einem Abend wird die Komödie Arzt wider Willen (Le Médecin malgré lui) in der Regie von Jean-Denis Monory, Bühnenbild von Charlotte Smoos, aufgeführt. Das Spiel wird auf Französisch mit tschechischen Untertiteln aufgeführt. Das Projekt ist das Ergebnis einer langjährigen Zusammenarbeit von Collegium Marianum mit den ständigen französischen Partnern, insbesondere mit dem Französischen Institut in Prag und dem Festivals in Sablé. Die Aufführung finden im Rahmen des 9. internationalen Musikfestivals Sommerfestspiele der alten Musik statt.
Sommervorstellungen Des Schwanensees
Der Schwanensee von Pjotr Iljitsch Tschaikowski in klassischer Choreografie von L. Ivanov, M. Petipa, P. Ďumbala und H. Vláčilová zählt bereits in der zweiten Saison zu den meistbesuchten Inszenierungen der Staatsoper Prag. Aus diesem Grund wurde in diesem Jahr in den Spielplan außerplanmäßig eine Miniserie von vier Sommerreprisen des Schwanensees aufgenommen, die am 2., 3., 4. und 5. Juli 2008 jeweils ab 19:00 Uhr aufgeführt werden.
Das Ballett eröffnet die Saison mit dem Phantom der Oper
Das Ballett der Staatsoper Prag eröffnet seine neue Saison am 9. September mit der Ausstattungsproduktion des Komponisten Petr Malásek und des Choreographen Libor Vaculík, Das Phantom der Oper, dessen Horror-Love-Story durch den weltbekannten Roman von Gaston Leroux inspiriert wurde. Die im April dieses Jahres stattgefundene Premiere hat ungemein große Aufmerksamkeit hervorgerufen. Die Fachkritik hat die hervorragenden Leistungen der Solisten in den Haupt- und Nebenrollen einstimmig hervorgehoben und beim Publikum ist das Stück sofort zu einem Hit geworden. Die Eintrittskarten für die Reprisen am 9. und 16. September (jeweils um 19:00 Uhr) sind bereits im Vorverkauf erhältlich!
Die Staatsoper Prag in Litomyšl
Bereits traditionell wurden die Auftritte des Ensembles der Staatsoper Prag bei dem Internationalen Opernfestival Smetanas Litomyšl. Zum letzten Mal gastierte es hier im Jahre 2006 mit Antonín Dvořáks Oper Rusalka (Undine) in der Inszenierung vom Filmregisseur Z. Troška, die hier einen ungewöhnlichen Widerhall des Publikums fand. In diesem Jahr bietet das Ensemble der Staatsoper Prag den Festivalbesuchern drei Aufführungen an, bei denen Konzertdarbietung Griegs szenischer Musik zum Ibsens Drama Peer Gynt (22. 6.) und Verdis Nabucco (23. und 24. 6. 2008) erklingen.
Chinesische Kunst in der Staatsoper Prag
Von 25. bis 27. Juni wird an der Staatsoper Prag das Projekt „Lernen Sie China in Mitteleuropa kennen“ aufgeführt. Hauptveranstalter sind das Pressebüro des Staatsrats der Volksrepublik China und die Botschaft der Volksrepublik China in der Tschechischen Republik, Mitveranstalter sind die Gesellschaft für kulturelle Entwicklung Beijing New Expression, das Kunstensemble behinderter chinesischer Künstler und die Staatsoper Prag. Bei zwei Aufführungen am 25. und 26. Juni 2008 stellt sich den Zuschauern das Kunstensemble behinderter chinesischer Künstler mit dem Gesangs- und Tanzprogramm Mein Traum vor, in dem originelles Schaffen dieses Kunstkörpers präsentiert wird. Die Künstler führen vielfältige Werke wie Tanz des Bodhisattwa Awalokiteschwara, die Instrumentalsuite Volkstraditionen und Volksbräuche oder die Peking-Opera Am Scheidewege vor. Das Projekt wird am 27. 5. von der weiblichen Musikgruppe mit dem Namen Himmlische Schönheit der Nationalmusik abgeschlossen, die sich aus mehr als zehn Spielerinnen verschiedener Volksinstrumente zusammensetzt. In ihrem Repertoire hat sie zahlreiche eigene Kompositionen, weltberühmte klassische Werke sowie verschiedene Arten der chinesischen Nationalmusik, zu denen zum Beispiel Kompositionen im Sìchuān-Stil oder von Folkloretraditionen ethnischer Minderheiten des chinesischen Westens inspirierte Werke gehören. Die Schirmherrschaft über das Projekt übernahm das Kulturministerium der Tschechischen Republik.
Außerplanmäßiger Tag der offenen Türe
Die Staatsoper Prag veranstaltet am Samstag 14. Juni 2008 zum Abschluss der Feierlichkeiten zum 120. Geburtstag ihres Hauses einen außerplanmäßigen Tag der offenen Tür. Von 9:30 Uhr bis 13:00 Uhr wird für die Besucher ein historischer Gratis-Fachvortrag der Mitarbeiter des Prager Informationsdienstes in tschechischer und englischer Sprache vorbereitet sein – verbunden mit der Besichtigung des Gebäudes einschließlich der Hinterbühne (Kostüm- und Kulissenfundus, Schminkraum usw). Im Foyer des Theaters werden sich die Besucher Werbedrucksachen der Staatsoper Prag kaufen können.
Der Höhepunkt der Feier anlässlich des 120. Geburtstages des Hauses der Staatsoper Prag
Mit der Premiere der Oper Der fliegende Holländer von Richard Wagner, die am 29. Mai im Rahmen des Internationalen Musikfestivals Prager Frühling stattfand, erreichte die Feier des 120. Geburtstages des Hauses der Staatsoper Prag ihren Höhepunkt. An dem Festabend nahmen viele bedeutende Persönlichkeiten des politischen und kulturellen Lebens und eine Reihe von Kritikern renommierter ausländischer Opernzeitschriften und Kulturrubriken europäischer Tageblätter teil. Das Premierenpublikum applaudierte begeistert den Solisten auf offener Bühne und belohnte zum Schluss die Sopranistin Maida Hundeling (Senta) und den Bariton Michele Kalmandi (Fliegender Holländer) mit einer Salve des Beifalls.
Die Leistungen der beiden Protagonisten des Festabends wurden auch von der Fachöffentlichkeit gewürdigt:
„An dem Premierenabend dominierte konkurrenzlos Senta der deutschen Sopranistin Maidy Hundeling, die die Vorstellung von der wagnerschen Gestalt sowohl in sängerischer als auch in schauspielerischer Hinsicht perfekt erfüllte. Ihr in allen Lagen sicher und schön klingelnder Sopran ist für die charismatische und kultivierte Sängerin ein Mittel, um die unbeständigen Emotionen von einem traumverlorenen Mädchen bis zu einer entschlossenen Frau zum Ausdruck zu bringen… Der ungarische Bariton Michele Kalmandi hat für die Rolle des Holländers das Aussehen eines Aristokraten und die Stimme eines bezwingenden Timbres, mit der Rolle hat er reiche Erfahrungen, deshalb singt er sie mit angenehmer Sicherheit...“
Radmila Hrdinová, Právo 31. 5. 2008
Ausländische Gäste in der Inszenierung des fliegenden Holländers
Die Staatsoper Prag bereitet in diesen Tagen eine Inszenierung Richard Wagners Oper Der fliegende Holländer vor, deren Premiere am 29. Mai 2008 im Rahmen des Internationalen Festivals Prager Frühling den Höhepunkt der Feierlichkeiten anlässlich des 120. Jubiläums des Theatergebäudes bilden wird. In den Hauptrollen treten bedeutende ausländische Sänger, Solisten und ständige Gäste der Staatsoper Prag auf: Michele Kalmandi und Gary Simpson (Holländer), Maida Hundeling und Jitka Svobodová (Senta), Martin Snell und Oleg Korotkov (Daland), Christian Voigt und Tomáš Černý (Erik).
Der Schwanensee auch im Sommer!
Der Schwanensee von Peter Iljitsch Tschaikowski in der klassischen Choreographie von L. Ivanow, M. Petipa, P. Ďumbala und H. Vláčilová gehört bereits die zweite Saison zu den meist besuchten Produktionen der Staatsoper Prag. Die Fachkritik und die große Anzahl von Zuschauern schätzen das hohe Niveau der Leistungen der Tänzer und des Ballettcorps sowie das interessante Bühnenbild und die schönen Kostüme, die auf die märchenhafte Handlung abgestimmt sind. Aufgrund des so positiven Widerhalls hat die Staatsoper Prag vier außerordentliche Vorstellungen auf den Spielplan der Sommermonate gesetzt. Diese finden vom 2. bis 5. Juli 2008 jeweils um 19:00 Uhr statt.
Das letzte Phantom der Saison wird bald ausverkauft sein
Die durch die bekannte romantische Geschichte von Gaston Leroux inspirierte, reich ausgestattete Ballettnovität des Komponisten Petr Malásek und des Choreographen Libor Vaculík Das Phantom der Oper hat bei den Zuschauern großen Widerhall hervorgerufen. Bei der festlichen Premiere am 10. April 2008 war der Zuschauerraum der Staatsoper Prag genauso wie bei allen bis jetzt stattgefundenen Reprisen bis auf den letzten Platz gefüllt. Für die letzte LVorstellung in dieser Saison (am 19. Mai 2008) sind nur noch sehr wenige Eintrittskarten übrig. Diejenen, die diese Vorstellung noch sehen wollen, sollten also nicht zu lange zögern.
Die Staatsoper Prag bereitet eine neue Inszenierung der Oper von Richard Wagner Der fliegende Holländer vor
Das ausländische Inszenierungsteam unter der Leitung des englischen Regisseurs Stephen Taylor – Bühnenbildner Laurent Peduzzi, Kostümbildnerin Nathalie Prats und Lichtdesigner Christian Pinaud – fing mit den ersten Proben von Richard Wagners Oper Der fliegende Holländer an, deren Aufführung am 29. Mai 2008 im Rahmen des Internationalen Festivals Prager Frühling den Höhepunkt der Feierlichkeiten anlässlich des 120. Jubiläums des Gebäudes der Staatsoper Prag bilden soll. Musikalische Einstudierung bereiten der Chefdirigent der Staatsoper Prag Guillaume Tourniaire, Dirigent Richard Hein, Chorleiter Tvrtko Karlovič und Adolf Melichar vor.
Während des Teamprozesses, bei dem man die Interpreten bei der Einstudierung der berühmtesten Werke des Opernrepertoires begleitet, erfährt man gleichzeitig sehr viel von entsprechenden Partituren und Komponisten. In der Phase der Proben offenbart sich sehr bald und deutlich die dramatische Qualität der gegebenen Oper, die von diesem Moment an zum unseren Leitfaden für die weitere Arbeit wird… Ich habe sehr viel gelernt durch die Zusammenarbeit mit Pierre Strosser bei seiner Pariser Gestaltung des Rings des Nibelungen 1994 und bei anschließender Aufführung dieser Inszenierung in Australien. Sämtliche Zweifel, die ich vielleicht anfangs angesichts der Monumentalität dieser Werke sowie des phantastischen und mythologischen Charakters ihres Stoffes haben konnte, verflüchtigten sich mit einem Schlag in dem Augenblick, als sich das unmittelbare menschliche Wesen der Personen und Szenen der Handlung in Zusammenhang mit der Dynamik des Textes offenbarten.
Stephen Taylor
Daria Klimentová in Schwanensee 7. Mai 2008
In der bei den Zuschauern beliebten Inszenierung von Tschaikowskys Schwanensee wird sich auch in dieser Spielzeit in der Doppelrolle der Odette/Odile die erste Solistin des Englischen Nationalballetts London Daria Klimentová. Ihr Partner in der Rolle des Prinzen wird Jan-Erik Wikström (Swedish Royal Ballet). Die Gastauftritte: 7. Mai 2008.
Preise für die Abonnenten der Staatsoper Prag
Am 12. März 2008 im Rahmen der Feier des 120jährigen Bestehens des Gebäudes der Staatsoper Prag und unter Teilnahme des Intendanten Mgr. Jaroslav Vocelka, der Chefin der Oper PhDr. Ingeborg Žádná, des Leiters der Marketingabteilung Mgr. Pavel Hájek und des internen Auditors Ing. Vladimír Štolc fand eine feierliche Auslosung der Abonnenten statt.
Den Hauptpreis – den Preis des Intendanten der Staatsoper Prag – das Premierenabonnement 2008/2009 für 2 Personen und die repräsentative Publikation Die Staatsoper Prag – die Theatergeschichte in Bildern und Daten. Die Oper 1888 – 2003 erhielt Herr Zdeněk Ludvík.
Den Preis für den treuesten Abonnenten, den Zyklus Der Nachmittag in der Oper 2008/2009 für 2 Personen, übernahm Frau Zdeňka Kosková. Der Preis für den ältesten Abonnenten, der Zyklus von Vorstellungen Seniorenreihe 1 2008/2009, wurde Frau Marie Hrachová übergeben. Der jüngste regelmäßige Besucher, der sechsjährige Jan Záhorec, darf in der Spielzeit 2008/2009 eine Loge mit fünf Sitzplätzen im Abonnementzyklus Theater für Kinder zusammen mit seinen Geschwistern und Eltern in Anspruch nehmen. All diese Gewinner erhielten ferner die Broschüre Auf dem Weg zur Staatsoper Prag und eine CD aus der Produktion der Staatsoper Prag.
Die Preise wurden den Abonnenten am 15. April 2008 bei einem Treffen mit dem Intendanten Mgr. Jaroslav Vocelka in der Staatsoper Prag übergeben.
Die Broschüre Auf dem Weg zur Staatsoper Prag zusammen mit einer CD aus der Produktion der Staatsoper erhielten auch folgende ausgeloste Abonnenten: Frau Eva Neuwirthová, Herr Miroslav Kačín, Frau Vlasta Přibylová, Frau Jiřina Nachtigalová, Herr Pavel Šída, Frau Marie Šperlová, Frau Petra Krešňáková, Herr Jaroslav Šejda, Frau Marie Grosserová, Frau Otakara Stavovčíková, Herr František Havlín und Frau Marie Hulínská.
Allen Gewinnern herzlichen Glückwunsch!
Das Phantom hat das Publikum der Premiere begeistert
Die festliche Premiere des neuen Balletts Das Phantom der Oper fand am 10. April in Anwesenheit einer Reihe von Persönlichkeiten des politischen und kulturellen Lebens statt und wurde mit Begeisterung aufgenommen. Das Publikum der Premiere hat dem Komponisten Petr Malásek, dem Choreographen Libor Vaculík und auch dem Bühnenbildner Martin Černý Beifall geschenkt. Mit großem Applaus wurden die Leistungen aller Tänzer – an der Spitze mit Zuzana Hvízdalová, Richard Hlinka, Anna Ščekaleva und Ondřej Novotný – belohnt.
Das Phantom hat das Publikum der Premiere begeistert
Die festliche Premiere des neuen Balletts Das Phantom der Oper fand am 10. April in Anwesenheit einer Reihe von Persönlichkeiten des politischen und kulturellen Lebens statt und wurde mit Begeisterung aufgenommen. Die neue Inszenierung des hervorragenden tschechischen Choreographen Libor Vaculík ist eine Bearbeitung der Liebes- und Horrorgeschichte von Gaston Leroux in Ballettform. Das Publikum der Premiere hat dem Komponisten Petr Malásek, dem Choreographen Libor Vaculík und auch dem Bühnenbildner Martin Černý Beifall geschenkt. Mit großem Applaus wurden die Leistungen aller Tänzer – an der Spitze mit Zuzana Hvízdalová, Richard Hlinka, Anna Ščekaleva und Ondřej Novotný – belohnt. Das Phantom der Oper verspricht, ein wahrer Hit für die Zuschauer zu werden.
Sergio Blazquez als Alfredo
Am Freitag 11. April und am Mittwoch 16. April 2008 tritt der junge mexikanische Tenor Sergio Blazquez als Alfredo (G. Verdi: La traviata) in der Staatsoper Prag auf. Als Absolvent des Konservatoriums in Monterrey setzte er sein Studium bei weltberühmten Sängerpersönlichkeiten wie Justino Diaz, Leo Nucci, Sherril Milnes, Frank Corsaro und César Ulloa fort. Der Semifinalist des Internationalen Wettbewerbes Belvedere in Wien (2006) begann seine Karriere an der Oper Monterrey (Mexiko), wo er Rollen wie Ernesto (Don Pasquale), Edmondo (Manon Lescaut), Nemorino (Das Liebeselixier), Alfredo (La traviata) und Rodolfo (La Bohème) darstellte. An der Opéra de Montauban bei Paris sang er Alfredo (La traviata), Rodolfo (La Bohème) und Nemorino (Das Liebeselixier). 2004 stellte er Romeo (Romeo und Julie) in Tel Aviv und Don José (Carmen) an der Oper San Antonio in Texas dar. In der Spielzeit 2005/06 war Sergio Blazquez Ensemblemitglied des Theaters Revier Gelsenkirchen, im Mai 2007 wurde er Solist am Staatstheater Mainz, wo er zum Beispiel als Edgard (Lucia di Lammermoor), Sänger (Der Rosenkavalier) oder Rodolfo (La Bohème) zu erleben war.
Die drei Phantome der Staatsoper Prag
In der Titelrolle der Ballettnovität des Komponisten Petr Malásek und des Choreographen Libor Vaculík Das Phantom der Oper werden sich die Mitglieder des Ballettensembles der Staatsoper Prag, Richard Hlinka und Jan Seitl, abwechselnd vorstellen. In einigen Reprisen wird auch der Erste Solist des Nationaltheaters Prag, Alexandre Katsapov, auftreten. Für Richard Hlinka ist das Phantom die erste große Rolle seiner Karriere: „Zuerst habe ich gefürchtet, daß die technische Beherrschung der Rolle das größte Problem für mich sein wird, ich habe geglaubt, nicht genug Atem für sie zu haben. Jetzt weiß ich, daß das schwierigste an ihr ist, ihr einen Inhalt zu geben. Die Arbeit mit Herrn Vaculík ist ausgezeichnet, seine Bemerkungen teilt er mir mit Humor mit, was für mich sehr angenehm ist.“ Jan Seitl, Ballettsolist der Staatsoper Prag, hat bereits einige Erfahrungen in Hauptrollen gesammelt, mit Libor Vaculík arbeitet er jedoch zum ersten Mal: „Die Rolle des Phantoms ist vor allem darstellerisch schwer; die ganze auf der Bühne gezeigte komplizierte Geschichte muß für den Zuschauer verständlich werden. Die Zusammenarbeit mit dem Herrn Choreographen hat für mich einen neuen Horizont eröffnet, er versteht es, aus dem Tänzer das Maximum herauszuholen.„ Nach der festlichen Premiere am 10. April wird Das Phantom der Oper bis Ende der Saison noch viermals gespielt werden, und zwar am 13., 15., 20. April und am 13. Mai.
Thalia–Preis für die Solistin der Staatsoper Prag
Am Samstag 29. März 2008 im Nationaltheater vergab der Schauspielerverband schon zum fünfzehnten Mal den Thalia–Preis. In der Kategorie Oper/Frauen wurde der Thalia-Preis 2007 Anda-Louise Bogza, er Solistin der Staatsoper Prag zuerkannt, und zwar für die außergewöhnliche künstlerische Frauenleistung in der Rolle Minnie (Giacomo Puccini: La fanciulla del West / Das Mädchen aus dem goldenen Westen, Nationaltheater Prag, 2007).
Im April tritt Anda-Louise Bogza an der Staatsoper Prag in der Titelrolle von Puccinis Tosca (2. 4. und 6. 4.) und von Verdis Aida (12. 4. und 19. 4.) auf.
Nikola Márová erhielt eine Auszeichnung für ihre Leistung in Schwanensee
Der ständige Gast an der Staatsoper Prag, die 1. Solistin des Balletts des Nationaltheaters Prag, Nikola Márová, hat den renommierten Thalia-Preis erhalten. Eine Fachjury hat so ihre Leistung in der Doppelrolle der Odette/Odile in Tschaikowskys Schwanensee (Choreographie und Regie der Ballettchef der Staatsoper Prag, Pavel Ďumbala, und die legendäre tschechische Primaballerina Hana Vláčilová) gewürdigt.
Marina Vyskvorkinas Erfolg in Boston
Die Solistin der Staatsoper Prag Marina Vyskvorkina erntete bei den Zuschauern des Bostoner Cutler Majestic Theatre (USA) begeisterte Ovationen für ihre Violetta (29. 2. und 2. 3. 2008). Die Inszenierung von Verdis La traviata wurde hier von der Wandertruppe Teatro Lirico d’Europe unter der Leitung von Krassimir Topolow aufgeführt. Marina Vyskvorkina wird als Violetta an der Staatsoper Prag im April auftreten, und zwar am 11. und 26. 4. 2008.
Libor Vaculík: Das Phantom der Oper ist eine romantische Love-Story
Die Staatsoper Prag bereitet für den 10. April die Premiere eines Originalballetts, Das Phantom der Oper, vor. Der Choreograph des Werkes ist Libor Vaculík.
- Warum haben Sie den Roman von Leroux als Vorlage zu Ihrem Ballett gewählt?
- Weil sich das bei uns noch niemand getraut hat. Ich bemühe mich, noch nie erprobte Dinge auszuprobieren. Die Handlung des Romans ist tragfähig und in eine Tanzform transformierbar. Darüber hinaus halte ich es für einen guten Einfall, die Geschichte aus der Hinterbühne eines Opernhauses gerade an der Staatsoper zu inszenieren. Das Phantom ist ein Märchen, eine romantische Love-Story. Gerade das reizt mich, daß man dabei mit phantastischen Motiven und dramatischen Wendungen arbeiten kann. Der Zuschauer solle sich kein Moment langweilen. Das Phantom ist einer der unglücklichen Helden, wie es in meinen vorherigen Balletten Herr Friedemann, Norman Bates oder Quasimodo gewesen waren. Sie sind alle die Gestalten von tiefer Psychologie.
- Die Premiere steht bald bevor. Welche Phase bei den Einstudierungen ist Ihnen am liebsten?
- Das Stadium, in dem ich bereits alle Schritte und Figuren ausgedacht habe und die Vorstellung als Regisseur wahrzunehmen beginne. Das Tanztheater ist für mich eine schauspielerische Angelegenheit. Wie ich immer sage: Ich schaffe kein reines Ballett, sondern eine tänzerische Theatervorstellung.
- Sie werden an der Staatsoper in kurzer Zeit wieder eine neue Produktion choreographieren. Wie sind Sie bei Ihrer Arbeit mit dem hiesigen Ensemble zufrieden?
- Ich baue auf die Stützen des Ensembles, auf Ondřej Novotný, Iva Povrazníková, und vor allem auf Anna Ščekaleva. Auch übrigen Tänzer sind technisch gut disponiert, sodaß ich glaube, daß sie sich meinen Stil aneignen können.
Michal Štípa: Ich werde zum ersten Mal mit Barbora Kohoutková tanzen
Am Osternsonntag, dem 24. März, wird sich die Solistin des Hamburg Balletts Barbora Kohoutková in der Doppelrolle Odette/Odile in Schwanensee dem Prager Publikum zum ersten Mal vorstellen. In der Rolle des Prinzen wird der ständige Gast an der Staatsoper Prag Michal Štípa auftreten, der mit uns das folgende Gespräch geführt hat:
- Sind Sie je mit Barbora Kohoutková gemeinsam auf der Bühne gestanden?
- Noch nie. Ich habe sie vor Jahren bei einem Ballettwettbewerb in Brünn kennen gelernt, dann sind wir uns jedoch lange nicht mehr begegnet. Erst etwa vor drei Wochen, als unser gemeinsames Auftreten besprochen wurde.
- Wie viele Partnerinnen haben Sie bis jetzt in Schwanensee gehabt?
- In Brünn vier, in Prag drei, Barbora wird also die achte sein.
- Wie schwierig ist es, sich in einem klassischen Ballett auf eine neue Partnerin einzustellen?
- Das schwierigste ist es, wenn ich an einem Tag eine anspruchsvolle Probe mit einer Partnerin habe, und gleich am nächsten Tag mit einer anderen, dann muß ich wirklich aufpassen. Wenn wir genug Probezeit haben, was glücklicherweise mit Barbora der Fall ist, dann wird man sich aneinander gewöhnen können.
- Ist es wichtig, sich auch außerhalb des Ballettsaales gegenseitig zu verstehen?
- Gewiß, aber ich habe gelernt, auch solche Situationen zu beherrschen, wo das private Verständnis fehlt. Mit Barbora Kohoutková habe ich bei ihrem ersten Besuch der Staatsoper einen Kaffee getrunken, wir haben geplaudert und ich glaube, daß die Arbeit mit ihr problemlos verlaufen wird. Vor allem wünsche ich mir aber, das Publikum nicht zu enttäuschen.
Ihr Abonnement der Zeitschrift „Opera“
Um die 120 Jahre des Bestehens des Gebäudes der Staatsoper Prag auch auf diese Weise zu feiern, haben wir für alle unsere Freunde ein besonderes Angebot vorbereitet: Sie können unsere Vierteljahrsschrift „Opera“ erhalten, und zwar nur gegen Bezahlung der Versandkosten. Die Zeitschrift erscheint im Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Sie vermittelt aktuelle Informationen über die bevorstehenden Veranstaltungen, Artikel über die geplanten Opern- und Ballettproduktionen, Gespräche mit allen an den Inszenierungen Beteiligten (mit den Regisseuren, Bühnen- und Kostümbildnern, Sängern und Tänzern), die Informationen über die Ensemblemitglieder und die gastierenden Künstler der Oper und des Balletts, Premierenkritiken in der Presse, Aufsätze über die 120jährige Geschichte der Staatsoper Prag sowie Photographien aus den Vorstellungen, der Gastspiele der Staatsoper im Ausland oder der mit ihr verbundenen wichtigen gesellschaftlichen Ereignisse.
Die Versandkosten betragen für die Interessenten aus der Tschechischen und der Slowakischen Republik 120 K, für die Interessenten aus dem Ausland 240 K. Ihre Bestellung richten Sie bitte an: ljaskova@opera.cz; Státní opera Praha, Business Department, Legerova 75, 110 00 Praha 1, Czech Republic.
Der kanadische Tenor Mario Zhang in Aida
In der Vorstellung von Aida am 15. 3. wird sich in der Rolle des Radames der kanadische Tenor Mario Zhang vorstellen, der vom BBC Music Magazine als ein „sehr hoffnungsvoller Tenor der Gegenwart“ bezeichnet worden ist.
Der junge Künstler hat mit großem Erfolg als Kalaf in Puccinis Turandot in der Saison 2007/08 an der Dresdner Semperoper debütiert, in einer Rolle, die er bereits im Jahre 2006 am Opernhaus Zürich und am Slowakischen Nationaltheater in Bratislava gesungen hatte. Hier hat er auch bei der am 8. 6. 2007 stattgefundenen Eröffnungsvorstellung des neuen Gebäudes den Manrico in Il trovatore gesungen. Mario Zhang gastiert an mehreren europäischen Opernhäusern (Welsh National Opera, Det Kongelige Theater in Kopenhagen, Opera narodowa in Warschau, die Opern in Köln, Dublin, Hannover, Kiel, Opernfestivals in Wexford und Schwerin) und in Nordamerika (Opern in Cleveland, Sacramento, Sarasota, Toronto, Victoria und Vancouver). Außer den bereits genannten Rollen umfaßt sein Repertoire den Don José (Carmen), Herzog von Mantua (Rigoletto), Alfredo (La traviata), Rodolfo (La Bohème), Cavaradossi (Tosca), Hoffmann (Hoffmanns Erzählungen), die Titelrolle in Don Carlos, Canio (I pagliacci), Turiddu (Cavalleria rusticana), die Titelrolle in Faust, Edgardo (Lucia di Lammermoor), Števa (Jenůfa) u. a.
Mario Zhang tritt auch als Konzertsänger auf. Er arbeitet dabei mit dem London Philharmonic Orchestra, Toronto Symphony Orchestra, Australian Symphony Orchestra, Singapore Symphony Orchestra, Calgary Philharmonic Orchestra und dem BBC National Orchestra of Wales zusammen.
Mario Zhang hat am Royal College of Music in London studiert. Er ist Finalist des Internationalen Plácido Domingo-Wettbewerbes sowie des von der Metropolitan Opera New York organisierten Wettbewerbes.
Ostern mit Ballettstars: Barbora Kohoutková und Michal Štípa
Am Ostermontag März 24. bereitet das Ballett der Staatsoper Prag ein weiteres Geschenk für die Liebhaber des klassischen Balletts vor. In Tschaikowskys Schwanensee stellt sich in der Doppelrolle Odette / Odilie die Solistin des Hamburger Balletts Barbora Kohoutková und in der Rolle des Prinzen der ständige Gast der Staatsoper Prag Michal Štípa vor. Die Absolventin des Prager Konservatoriums Barbora Kohoutková war im Finnischen Nationalballett, Bayerischen Staatsballett, Bostoner Ballett tätig und seit 2004 ist sie Solistin des John Neumeier Balletts Hamburg. Bei Ballettwettbewerben erhielt sie viele Auszeichnungen: Bronzemedaille Bordeaux 1994, Goldmedaille beim Ballettwettbewerb Brno 1994, Silbermedaille Varna 1994, Grand Prix Paris 1994, Prix especes Lausanne 1995, Goldmedaille und Grand Prix Helsinki 1995, Goldmedaille und Grand Prix New York 1996, Fazer Price Helsinki 2000, Philip Morris Best Artist Award Helsinki 2002. Zu ihrem Repertoire gehören bedeutende Rollen des klassischen Repertoires (Odette / Odilie, Giselle, La Sylphide, Aschenbrödel, Julie), sie tanzte in Choreografien von M. Petipa, G. Balanchine, J. Cranko, J. Neumeier, J. Kylián und gastierte in vielen Ländern Europas, in Japan und den USA.
Nikola Márová, nominiert für den Thalia-Preis, tritt am 26. Februar in Schwanensee auf
Der ständige Gast der Staatsoper Prag, die erste Solistin des Balletts des Nationaltheaters Nikola Márová, wurde für den renommierten Thalia-Preis nominiert, und zwar für die Darstellung der Doppelrolle der Odette/Odile in der Inszenierung von Tschaikowskys Schwanensee, die seit dem März vorigen Jahres auf dem Spielplan der Staatsoper Prag steht. Mit was für welchen Gefühlen hat die Tänzerin die Nachricht entgegengenommen? „Einige Leute haben mir prophezeit, dass ich für meine Leistung nominiert werden könnte, aber als ich es offiziell erfuhr, hatte ich eine riesige Freude. Odette/Odile gehört seit meiner Kindheit zu meinen Traumrollen, und obwohl ich sie in drei verschiedenen Inszenierungen getanzt habe, wurde ich nur in der Staatsoper direkt für die Premiere eingesetzt. Jede Reprise erlebe ich hier anders, aber sie ist für mich immer wieder ein starkes Erlebnis.“
Von der tänzerischen Kunst von Nikola Márová in der Doppelrolle der Odette/Odile und ihres Bühnenpartners Filip Vevrka in der Rolle des Prinzen können sich die Besucher der Staatsoper wieder am Dienstag 26. Februar überzeugen.
Ballettsaal im Bann des mysteriösen Phantoms
Das Ballett der Staatsoper Prag widmet sich völlig den Vorbereitungen auf das ursprüngliche Ballett Le Fantom de l’Opera (Premiere am 10. April 2008), das ein großes Zuschauererlebnis verspricht. Eine tänzerische Horror – Lovestory des Komponisten Petr Malásek und Choreografen und Regisseurs Libor Vaculík entsteht nach Motiven des berühmten Romans von Gaston Leroux. Dieses aufregende, auch aus der Musical – Version von Andrew Lloyd Weber bekannte Thema wird in die spezifische Ballettumgebung voller vergänglicher Schönheit, harten Drills und auch Eifersucht versetzt. In den Rollen des dämonischen und leidenschaftlichen Phantoms, das die Welt nach seinen eigenen Wünschen gestalten will, der zärtlichen talentierten Christine, des edelmütigen Raoul, der eifersüchtigen Charlotte und vieler anderer Helden werden sich sowohl erfahrene Solisten Ondřej Novotný, Anna Ščekaleva und Gäste Nikola Márová und Alexandre Katsapov als auch neue, hoffnungsvolle Ensemblemitglieder Zuzana Hvízdalová oder Jan Seitl vorstellen.
Fotos von den Proben Le Fantom de l’Opera: Choreograf Libor Vaculík und Ballett der Staatsoper Prag.
Feierliches Konzert zum 120. Jubiläum der Staatsoper Prag
Unter der Führung des Chefdirigenten, Guillaume Tourniaire, bereitet das Ensemble der Staatsoper Prag zum 120 Jubiläum des Theatergebäudes konzertante Aufführung der Werke Nuit Persane (Liederzyklus nach dem Text von Armand Renaud für Mezzosopran, Tenor, Sprechstimme, Chor und Orchester) und Hél?ne (Einakter für Soli, Chor und Orchester) des französischen Komponisten Camille Saint-Saëns, vor. In diesen Tagen erreichen die Proben für die Premiere, die am Mittwoch, dem 13.Februar 2008 stattfindet, ihren Höhepunkt. In allen Rollen werden sich Solisten der Staatsoper, Prag: Christina Vasileva (Hél?ne), Pavla Vykopalová (Venus), Jana Sýkorová (Pallas Athene) und Richard Samek (Paris) vorstellen. Sprechstimme Hél?ne Sapin, Regie Petr Mančal.
Die, nach Jahrzehnten wiederentdeckten Werke werden in einer neuzeitlichen Premiere erklingen und die Staatsoper hat somit die Möglichkeit, gerade anläßlich des 120 Jubiläums des Bestehens ihres Gebäudes, die enge Verknüpfung mit den einfallsreichen und progressiven Ideen des einstigen Neuen deutschen Theaters zum Ausdruck zu bringen.
„Die Premiere von Hél?ne wurde mit großem Erfolg in dem Opernhaus von Monte Carlo aufgeführt, unmittelbar darauf wurde sie in Covent Garden und in der Opéra Comique und anschließend in Mailand gespielt, aber letztendlich ist das Werk überraschenderweise in Vergessenheit geraten. Als ich die Partitur zum erstenmal gelesen habe, dabei habe ich ein, dem Wissenschaftler, der seiner Aufgabenlösung sehr nahe steht oder dem Archäologen, der fast nach einer neuen Entdeckung greift, ähnliches Gefühl erlebt. Wie konnte es passieren, daß die Schönheit und der Reichtum dieser verzehrenden und vernichtenden Leidenschaft von Hél?ne und Paris, und die von Venus gegenüber Hél?ne und Paris erwiesene Liebenswürdigkeit, und die, trotz tragischer Warnung von Pallas Athene, von beiden Helden gewagte Flucht, wie konnte dies alles für so eine lange Zeit verstummen?“
Guillaume Tourniaire, Chefdirigent der Staatsoper Prag
Allein zwei Reprisen sind für Donnerstag, den 14. 2. und für Dienstag, den 19. 2. 2008, jeweils um 19 Uhr vorgesehen.
Gäste in Schwanensee: Andrea Kramešová, Filip Veverka
Kurz nach dem Auftritt der ersten Solisten des Englischen Nationalballetts Daria Klimentová und Dmitri Gruzdyew erwartet das tschechische Publikum der Staatsoper Prag ein weiteres außergewöhnliches Erlebnis. Am 10. Februar stellen sich in Schwanensee die Solisten der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf Andrea Kramešová als Odetta / Odilie und Filip Veverka als Prinz vor. Andrea Kramešová wirkte nach dem Studienabschluss am Tanzkonservatorium am Nationaltheater Prag, danach folgte ein zweijähriges Engagement im Tulsa Ballett im amerikanischen Oklahoma. Zur Zeit ist sie Solistin des Balletts in Düsseldorf, wo sie Julia in Romeo und Julia, Helena in Ein Sommernachtstraum oder das Hochzeitspaar in Giselle tanzt. Ihr Partner Filip Veverka erhielt nach dem Studienabschluss ein Engagement am Nationaltheater Prag, wo er mit Choreografen wie Jiří Kylián oder Jurij Grigorovitsch zusammenarbeitete. 2003 wechselte er zum Tulsa Ballett im amerikanischen Oklahoma. Zur Zeit ist er Solist in Düsseldorf und zu seinem Repertoire gehören solche Sollen wie Romeo in Romeo und Julia, Albert in Giselle oder Demetrius in Ein Sommernachtstraum. 2004 erhielt er den Thalia – Preis für die Rolle Petruchio in Der Widerspenstigen Zähmung.
Standing Ovations für Daria Klimentová
Erste Solistin des Englischen Nationalballetts in London Daria Klimentová stellte sich am 22. Januar in der Staatsoper Prag in der Doppelrolle der Odette/Odile in Tschaikowskis Schwanensee vor. Ihr Partner in der Rolle des Prinzen war ihr Kollege aus dem Englischen Nationalballett Dmitri Gruzdyev. Der voll besetzte Zuschauerraum belohnte die Leistung der berühmten Primaballerina mit Beifallklatschen im Stehen. Der nächste Gastauftritt von Daria Klimentová an der Staatsoper Prag findet am 7. Mai statt.
Dritte Prag Ballett Gala begeisterte das Publikum
Am 11. Januar fand bereits zum drittenmal auf der Bühne der Staatsoper Prag die feierliche Prag Ballett Gala, ein Treffen von weltweit bekannten Ballettstars, statt. Von den klassischen Auftritten hat den größten Beifall Faye Leung und Yao Zhang aus Hong Kong und ihr traumhaft ätherisches Pas de Deux aus dem Ballett Giselle in der überlieferten Petipas Choreographie geerntet. Im modernen Repertoire exzellierten Daniela Severian aus Wiesbaden in einer Tanzminiatur – Variation des berühmten Liedes Edith Piafs Je ne regrette rien, weiter Zdenek Konvalina, der erste Solist des National Ballet of Canada in Béjarts Choreographie Danses Grecques und der ausgezeichnete Negersolist Desmond Richardson (Complexions Contemporary Ballet). Das Publikum im absolut ausverkauften Haus hat auch die anderen Mitwirkenden: Shoko Nakamura und Dmitry Semionoff von der Berliner Staatsoper, Marianel Nuňez und Thiago Soares aus London mit Beifall belohnt.
Time of Pain zum letzten Mal in dieser Spielzeit
Für alle Liebhaber einer unkonventionellen Auffassung der Tanzkunst ist für den 28. Januar die letzte Vorstellung des Balletts Time of Pain in dieser Spielzeit vorbereitet. Die erneute Premiere einer hinreißenden Inszenierung in der Choreografie und Regie von Bronislav Roznos, die im Herbst vorigen Jahres stattfand, stieß auf lebhafte Resonanz des Publikums. In einer bunten Folge von tänzerischen Szenen zum Thema Schmerz, Leid aber auch Liebe und Lust stellen sich viele neue Stützen des Ballettensembles der Staatsoper Prag vor. Weitere Reprisen sind erst für die nächste Spielzeit geplant.
Benefiz – Galaabend Trebbia
Der Stiftungsfonds Trebbia und die Galerie MIRO veranstalten am Freitag 18. Januar 2008 in Zusammenarbeit mit der Staatsoper Prag die 8. Benefizgala Trebbia und den Europäischen Benefizball. Den Festabend werden Jitka Novotná und Lubomír Bajaník moderieren. Während des Abends werden der Flötist Roman Novotný, die Sopranistin Alena Miro, Solistin der Staatsoper Prag, der Violinist Miroslav Ambroš oder der Tenor Otokar Klein, begleitet vom Sinfonieorchester des Tschechischen Rundfunks unter Leitung von Rastislav Štúr, auftreten.
Während des Galaabends werden die Europäischen Preise Trebbia 2007 für die Kunstförderung und schöpferische Tätigkeit und ferner Benefizgutscheine, gewonnen aus dem Verkauf von Bildergutscheinen miro im Jahr 2007 und unter Beisteuerung von Werbepartnern des 8. Galaabends Trebbia, vergeben. Der Galaabend wird unter der Schirmherrschaft von Václav Jehlicka, dem Kulturminister der Tschechischen Republik, Pavel Bém, dem Oberbürgermeister der Hauptstadt Prag und unter Teilnahme von Ján Figel, dem Eurokommissar für Kultur stattfinden. Im Rahmen des Programms wird eine einmalige Lithographie von Joska Skalník versteigert, die im April 2005 im arktischen Camp Barneo ausgestellt wurde. Der Festabend wird von den Sendern CT 2 und STV 2 ab 20,00 Uhr direkt übertragen.
Daria Klimentová in Schwanensee
In der bei den Zuschauern beliebten Inszenierung von Tschaikowskys Schwanensee wird sich auch in dieser Spielzeit in der Doppelrolle der Odette/Odile die erste Solistin des Englischen Nationalballetts London Daria Klimentová. Ihr Partner in der Rolle des Prinzen wird ihr Kollege vom Englischen Nationalballett Dmitri Gruzdyew sein. Die Gastauftritte: 22. Januar 2008.
Der Tag der offenen Tür in der Staatsoper Prag
Am Beginn der Feierlichkeiten anläßlich des 120. Jubiläums der Eröffnung ihres Hauses hat die Staatsoper Prag einen außerordentlichen Tag der offenen Tür veranstaltet. Am Samstag, dem 5. Jänner 2008, also an jenem Tag, an dem vor 120 Jahren das damalige Neue deutsche Theater seinen Betrieb mit der Oper Richard Wagners Die Meistersinger von Nürnberg begonnen hat, haben die Theaterfreunde die Möglichkeit zu einem – in Zusammerarbeit mit dem Prager Informationsbüro veranstalteten – freien, mit einer Besichtigung verbundenen Besuch des Gebäudes erhalten. Unter der Begleitung von Mitarbeitern der Staatsoper Prag konnten die Zuschauer auch sonst unzugängliche Räume hinter den Kulissen sehen. Diese einmalige Gelegenheit hat eine große Anzahl von Interessenten wahrgenommen: Bereits eineinhalb Stunden vor der Eröffnung der Tür standen sie vor dem Theater und ihre Schlange reichte bis zum späten Nachmittag um das historische Gebäude der Staatsoper Prag herum. Das Innere des Theaters haben mehrere als 3000 Theaterfreunde gesehen! Mehr wird die von Pavel Petráněk angefertigte Photographie aussagen.
Prague Ballet Gala
Schon zum dritten Mal wird die Elite der Ballettwelt in der Staatsoper Prag auftreten. In einer repräsentativen Schau werden sich Stars der berühmten Ballettensembles und – theater (Staatsoper Berlin, Hong Kong Ballet, The National Ballet of Canada und Comlexions Contemporary Ballet) vorstellen. Das Programm wird sowohl klassische und gegenwärtige Werke in Originalfassungen international anerkannter Choreografen als auch neue Werke, die über die gegenwärtigen Formen von Ballett und Tanz aussagen, anbieten. Die Welturaufführung findet am 11. Januar 2008 um 19:30 Uhr statt.
Die Eintrittskarten sind beim Internationalen Ballett Prag und über das Vorverkaufsnetz von Bohemia Ticket erhältlich.
Sondertag der offenen Tür 10:00-15:30
Die Staatsoper Prag vorbereitete zur Eröffnung der Feier zum 120. Jahrestag des Gebäudes einen Sondertag der offenen Tür für den Samstag, 5. Januar ab 10:00 bis 15:30 Uhr. Die Besucher können sich auf eine Fachführung durch das Gebäude und durch die Hinterbühne in Tschechisch und Englisch freuen.
Zvetelina Vassileva in der Rolle der Tosca
Am Samstag, den 12. Januar 2008, tritt Zvetelina Vassileva, die auf der internationalen Opernszene zu gesuchten Sopranistinnen auf dem lyrisch-dramatischen Gebiet gehört, in der Rolle der Tosca an der Staatsoper Prag auf. Als Absolventin der Musikakademie in Sofia setzte sie ihre Studien in Italien (u.a. in der Mailänder La Scala bei dem Tenoristen Carlo Bergonzi) fort. Sie wurde Siegerin in den internationalen Gesangswettbewerben von Tito Schipa (1992) und Francesco Cilea (1993) und sie gastiert oft auf bedeutenden Opernszenen einschließlich der Londoner Covent Garden und der Metropolitan Opera in New York. Die Schwerpunkte ihres Repertoires stellen Verdi und slawische Komponisten (Borodin, Fibich, Glinka, Smetana und Tschaikowski) dar. Zu ihren bedeutendsten Rollen gehören Amelia (Ein Maskenball), Leonora (Der Troubadour), Elisabeth (Don Carlo), Rosalinda (Die Fledermaus), Violetta (La Traviata), Micaela (Carmen), Desdemona (Otello), Liu (Turandot), Nedda (Der Bajazzo) u.a. In der Saison 1996/1997 holte sie einen außerordentlichen Erfolg in der Titelrolle der Šárka von Z. Fibich auf dem Festival in Wexford, in der Londoner Covent Garden verkörperte sie die Rolle der Marie in Smetanas Die verkaufte Braut unter dem Taktstock von Bernard Haitink.
Änderungen im Spielplan der Staatsoper Prag
Aus Betriebsgründen werden in der Staatsoper Prag folgende Programmänderungen erfolgen: 20. 12. 2007 wird statt der, im Spielplan angeführten Così fan tutte, die Oper Il barbiere di Siviglia von Gioacchino Rossini eingesetzt – in der Titelrolle wird Václav Sibera, Solist der Staatsoper Prag auftreten.
Wir bedanken uns bei unseren Zuschauern für Ihr Verständnis.
Chanticleer – Sieger des renommierten amerikanischen Musikwettbewerbs
Der amerikanische Chor Chanticleer, der am 7. Februar 2008 in der Staatsoper Prag auftreten wird, wurde vom Musical America International Directory of the Performing Arts für 2008 zum Ensemble des Jahres gekürt und am 13. Dezember übernahm er diesen Preis im New Yorker Lincoln Center.
Diese zuerkannte Würdigung ist in diesem Jahr sehr wichtig, weil sie zum ersten Mal in der Geschichte einem Vokalensemble zuerkannt wurde. Preise in dieser Kategorie gewannen gewöhnlich Instrumentalkörper wie zum Beispiel das Philharmonia Baroque Orchestra, das Ensemble InterContemporain, die Bang on a Can All-Stars und das Kalichstein-Laredo-Robinson Trio.
Joseph Jennings, der langjährige Musikdirektor des Chanticleer und häufige Autor von Arrangements der populärsten Kompositionen des Ensembles, sagt: „Es ist eine große Ehre für uns, dass uns diese großartige Würdigung zuerkannt wurde und wir uns in die Gesellschaft von hervorragenden Ensembles einreihen konnten, die den Musical America Award in der Vergangenheit erhalten haben – ich spreche insbesondere von unseren Nachbarn, dem Philharmonia Baroque Orchestra. Wir freuen uns sehr, dass Chanticleer das erste Vokalensemble in der Geschichte ist, das diese Auszeichnung erhalten hat. Wir hoffen, dass wir dieser Ehre bei allen Auftritten in dieser, aber auch in den folgenden Spielzeiten gerecht werden.“
Chanticleer, das die Zeitschrift New Yorker als „in der Gegenwart das beste Männerchor der Welt“ bezeichnet hat, führt in der Spielzeit 2007/08 über 100 Konzerte auf und stellt sich in 22 Staaten der USA und acht europäischen Städten vor, zu denen auch Prag gehört.
Weihnachtskonzerte in der Staatsoper Prag
Die Staatsoper Prag veranstaltet am 25. und 26. Dezember Weihnachtskonzerte.
Am Festnachmittag unter dem Titel In natali Domini stellen sich der Kühner Kinderchor unter Jiří Chvála und das Blasquintett Juventus vor. Es werden die Weihnachtsmotetten In natali Domini, Ecce Maria (Michael Praetorius), Natus est nobis, Pueri concinite (Jacob Handl-Gallus), Rorando coeli (Jan Campanus Vodňanský), Weihnachtsmusik (Adam Michna z Otradovic) in der Bearbeitung von Jiří Berkovec, Drei kurze Stücke von Jacques Ibert und eine Suite von Weihnachtsliedern und Tänzen für Flöte, Oboe, Klarinette, Waldhorn, Percussion und Kinderchor Ó, dej nám pane, večer veselý von Otmar Mácha in der Choreografie von Živana Vajsarová zu hören sein.
Daria Klimentová in Schwanensee
In der bei den Zuschauern beliebten Inszenierung von Tschaikowskys Schwanensee wird sich auch in dieser Spielzeit in der Doppelrolle der Odette/Odile die erste Solistin des Englischen Nationalballetts London Daria Klimentová. Ihr Partner in der Rolle des Prinzen wird ihr Kollege vom Englischen Nationalballett Dmitri Gruzdyew sein. Die Gastauftritte: 4. Dezember 2007 und 22. Januar 2008.
Außergewöhnlicher Erfolg des Ensembles der Staatsoper Prag in Japan
Das Ensemble der Staatsoper Prag ist nach einer außergewöhnlich erfolgreichen Tournee wieder zurück. Für dieses Jahr entschied sich die Agentur Konzerthaus Japan für die Inszenierung von Verdis La traviata in der Regie von Arnaud Bernard. Die Tournee fand vom 12. 10. bis zum 13. 11. 2007 statt, La Traviata wurde insgesamt 23mal in Tokio, Sendai, Sapporo, Omiya, Mito, Nagoya, Ina, Matsuyama, Fukuoka, Kagoshima, Kobe, Osaka, Musashino, Maebashi, Fiji, Yokosuka, Ichikawa und Nerima aufgeführt.
Die Vorstellungen wurden von Enrico Dovico geleitet, zweiter Dirigent und Chormeister war Tvrtko Karlovič. In den Hauptrollen waren Simona Procházková, Anna Todorova (Violetta), Tomáš Černý, Martin Šrejma (Alfredo), Martin Bárta, Miguelangelo Cavalcanti, Vladimír Chmelo (Giorgio Germont) zu sehen. In einigen Vorstellungen stellten sich auch Gäste vor – die weltberühmten Sopranistinnen Dimitra Theodossiou, Norah Amsellem und Olesya Golovneva (in der Titelrolle) und Tenöre Bruce Sledge und Daniil Shtoda (Alfredo). Das Orchester der Staatsoper Prag hatte auch sein eigenes Konzert am 13. 11. 2007 im Saitama-shi Bunka Center, wo es unter dem japanischen Dirigenten Yu Miyadera Mozarts Requiem und Sinfonie Nr. 25 g-Moll aufführte; unter den Solisten traten Simona Procházková, Martin Šrejma und Vladimír Chmelo auf.
Die japanischen Zuschauer belohnten das Ensemble der Staatsoper Prag mit einer hohen Besucherzahl aller Vorstelllungen, der künstlerische und auch Zuschauererfolg war außergewöhnlich. Die Atmosphäre in den japanischen Großsälen war großartig, die begeisterten Zuschauer applaudierten den Solisten mehrfach während der Vorstellung. Am Ende der Tournee prasselte auf das ganze Ensemble beim großartigen Finale und unter stürmischem Beifall ein Konfettiregen nieder.
Angesichts dessen, dass die Bühnenausstattung und die Kostüme eine lange Reise mit dem Schiff von Yokohama nach Hamburg und weiter mit den LKWs nach Prag erwartet, wird La traviata in der Staatsoper Prag zum ersten Mal in dieser Spielzeit erst am 14. 3. 2008 zu sehen sein.
Direktübertragungen aus der New Yorker Metropolitan Opera in den tschechischen Kinos
Die Vorstellungen der New Yorker Metropolitan Opera werden die Zuschauer schon in diesem Jahr in den tschechischen Kinos live erleben können. Das Projekt mit dem Titel Metropolitan Opera: Live in HD, das auf Direktübertragungen von ausgewählten Vorstellungen dieses weltbedeutenden Opernhauses beruht, wurde im Jahre 2006 gestartet, wann die MET-Vorstellungen live in die Kinos von Nordamerika, Europa und Japan übertragen wurden. Die Möglichkeit, die Leistungen von Spitzenkünstlern auf der renommierten New Yorker Bühne live zu sehen, fand große Zuschauerresonanz. Ihr Ergebnis: hoffnungslos ausverkaufte Kinos. Die Übertragungen werden in höchstmöglicher Bild- und Tonqualität über Satellit in HD (high definition) und im Raumklang 5.1 realisiert.
Erneute Premiere von Time of Pain / Čas bolesti schon bald
Das Prager Kammerballett – das Ensemble des Balletts der Staatsoper Prag führt am 15. November in der erneuten Premiere der Inszenierung des künstlerischen Chefs des Balletts in Zwickau Bronislav Roznos Time of Pain / Čas bolesti auf. Die erste Aufführung dieser suggestiven Schau, die aus sechs Kontrastbildern besteht (Passion, Geburt und Tod, Hexenjagd, Uniformität, Und falls du nicht willig sein wirst, Wollust), wurde vom Publikum begeistert aufgenommen. Diesmal wird sie mit einer neuen Besetzung einstudiert, in der sich einige neue Solisten vorstellen. Die Reprisen sind für den 26. November, den 3. und 17. Dezember 2007 und den 28. Januar 2008 geplant.
Jana Sýkorová gastiert an der Opéra de Nice
Die Solistin der Staatsoper Prag, die Mezzosopranistin Jana Sýkorová gastiert an der Opéra de Nice in Frankreich mit Maddalena in Verdis Oper Rigoletto, die ihre Premiere am 31. Oktober 2007 haben wird. Die erneute Einstudierung der Oper unter der Regie von Paul-Emil Fourny, dem Direktor des Operntheaters Nice, wird in einer Serie von vier Vorstellungen aufgeführt. Die Titelrolle hat der mexikanische Bariton Carlos Almaguer übernommen, in der Partie der Gilda tritt die italienische Sopranistin Valeria Espósito, Gast an der Berliner und Wiener Staatsoper auf, als Herzog von Mantua stellt sich der italienische Tenor Andrea Cesare Coronella vor. Die musikalische Leitung übernimmt Marco Guidarini, Musikdirektor des Operntheaters und des Philharmonieorchesters in Nice.
Mehr infos: Opéra de Nice, Operabase und Czech Opera
Das „Stimmenorchester“ Chanticleer in der Staatsoper Prag
Am 7. Februar 2008 besucht das weltberühmte Vokalensemble Chanticleer, der Grammy-Preisträger und nach der Zeitschrift New Yorker „der weltbeste Männerchor der Gegenwart“, Prag. Während seiner dreißigsten Spielzeit (2007/2008) stellt es sich mit über einhundert Konzertauftritten in 22 Staaten der USA vor. Das Ensemble tritt unter anderem in der Walt Disney Music Hall, im Washingtoner John F. Kennedy Center for the Performing Arts und im New Yorker Metropolitan Museum of Art auf. Im Januar 2008 wird der Chor Konzerte in bedeutenden Konzerthallen der europäischen Metropolen geben – in Paris, Luxemburg, Brügge, Wien, Prag (Staatsoper Prag), Budapest und Vilnius. Die Firma Warner wird im Herbst die neueste Chanticleer – Weihnachts-CD Let It Snow herausegeben.
Das Vokalensemble Chanticleer, dessen Heimatstadt San Francisco ist, hat sich durch seine überzeugenden Interpretationen der Vokalliteratur beachtliches Ansehen erworben – von der Renaissance bis zum Jazz und vom Gospel bis zu Werken der Gegenwartsautoren. Zwölf Männerstimmen – vom Countertenor bis zum Bass – fügen sich nahtlos zusammen, so dass Chanticleer international als „Stimmenorchester“ berühmt geworden ist.
Ihre CD Colors of Love erhielt 2000 den Grammy – Preis für die beste Interpretation in der Kategorie der kleinen Ensembles und den Contemporary A Cappella Recording Award für das beste klassische Album. Die Weltpremiere der Aufzeichnung von Lamentations and Praises von Sir John Tavener vom Januar 2002 brachte dem Chor zwei weitere Grammy-Preise, wiederum für die beste Leistung in der Kategorie der kleinen Ensembles im Bereich der klassischen Musik und außerdem auch im Wettbewerb „Die beste zeitgenössische Musik im Bereich der klassischen Musik“.
Professor Pavel Šmok feiert seinen achtzigsten Geburtstag
Am 22. Oktober 2007 feiert der Choreograf Pavel Šmok seinen 80. Geburtstag. Professor Šmok ist eine bedeutende Persönlichkeit der modernen tschechischen Tanzkunst, Gründer und Choreograf des Prager Kammerballetts, heute des Ensembles der Staatsoper Prag. Er schuf mehr als hundert Choreografien, die sowohl zu Hause als auch im Ausland inszeniert wurden, als Choreograf beteiligte er sich auch an Opern, Operetten, Musicals, Revuen, Schauspielinszenierungen, er arbeitete mit Film und Fernsehen zusammen, er war auch als Regisseur tätig. Mir seiner Arbeit beeinflusste er Dutzende von seinen Nachfolgern.
Der Barbier von Sevilla in Salzburg
Im Haus für Mozart in Salzburg führte die Staatsoper Prag an zwei Abenden – am 12. und 13. 10. 2007 – ihre Inszenierung von Rossinis Der Barbier von Sevilla in der Regie von Martin Otava, mit dem Bühnenbild von Ján Zavarský und in den Kostümen von Bettina Kirste auf.
Der völlig ausverkaufte, durch seine ausgezeichnete Akustik berühmte Saal für 1600 Zuschauer amüsierte sich großartig und begeistert applaudierte er den Solisten nach den einzelnen Arien, der Dirigent, das Orchester und der Chor erhielten zum Schluss Ovationen. Die beiden Vorstellungen wurden von Vladimir Ghiaurov (Sohn des berühmten Bassisten Nikolaj Ghiaurov) geleitet, es spielten das Orchester und der Chor der Staatsoper Prag und der Prager Kammerchor mit den Chorleitern Lubomír Mátl und Adolf Melichar. Während der zwei Abende traten Solisten und Gäste der Staatsoper Prag auf: Vladimír Chmelo, Václav Sibera (Figaro), Jaroslav Březina (Almaviva), Pavla Vykopalová (Rosina), Jiří Sulženko (Bartolo), Adam Plachetka (Basilio), Jana Levicová (Berta), Tomáš Hinterholzinger (Fiorillo), Dalibor Janota (Offizier) und Jan Honců (Ambrogio).
Staatsoper Prag begrüßte Zora Šemberová
Die legendäre Tänzerin Zora Šemberová, die erste Darstellerin der Julia in Prokofjews Ballett Romeo und Julia (1938), besuchte am Dienstag 9. Oktober die Staatsoper Prag. Die Preisträgerin der Thalia für ihre lebenslange Tätigkeit sah sich ein Gastspiel des Ensembles des Nationaltheaters Brno an, das sich in Prag mit einer Inszenierung der unsterblichen Geschichte von der Liebe des Veronaer Liebespaares in der Choreografie und unter der Regie von Zdeněk Prokeš vorstellte. Zum Schluss des Festabends verbeugte sich Zora Šemberová zusammen mit der heutigen Darstellerin der Julia, der Solistin des Brnoer Balletts Jana Přibylová, vor den Zuschauern.
La traviata in Japan
Am Freitag, dem 12. Oktober 2007 reiste das Ensemble der Staatsoper Prag bereits zum achtmal zu einer Tournee na Japan ab. Die japanische Agentur Konzerthaus Japan hat diesmal die Inszenierung Verdis La traviata unter der Regie von Arnaud Bernard ausgewählt. Die Tournee verläuft vom 12. 10. bis zum 13. 11. 2007. La traviata wird in den Städten Tokio, Sendai, Sapporo, Omiya, Mito, Nagoya, Ina, Matsuyama, Fukuoka, Kagoshima, Kobe, Osaka, Musashimo, Maebashi, Fiji, Yokosuka, Ichikawa und Nerima insgesamt 23x aufgeführt.
Die Vorstellungen werden von Enrico Dovico und von Tvrtko Karlovič als zweiten Dirigent und Chorleiter dirigiert. Die Hauptrollen werden von Simona Procházková, Anna Todorova (Violetta), Tomáš Černý, Martin Šrejma (Alfredo), Martin Bárta, Miguelangelo Cavalcanti, Vladimír Chmelo (Giorgio Germont) alterniert. In einigen Vorstellungen treten auch Gäste die Sopranistinnen Olesya Golovneva, Dimitra Theodossiou und Norah Amsellem (in der Titelrolle) und die Tenöre Bruce Sledge und Daniil Shtoda (Alfredo) auf. In einem Sonderkonzert am 13. 11. 2007 wird die Staatsoper Prag in Saitama-shi Bunka Center unter der Führung des japanischen Dirigenten Yu Miyadera Mozarts Requiem und die Symphonie Nr. 25 G-Moll mit Solisten u.a. Simona Procházková und Martin Šrejma aufführen.
Da nach der Tournee Kulissen und Kostüme eine lange Wanderung auf einem Schiff von dem Hafen Yokohama nach Hamburg und von hier auf dem Festland mittels Lkws bis Prag erwartet, wird La Traviata auf dem Repertoire der Staatsoper Prag in dieser Saison wieder erst am 14.3. 2008 erscheinen. Aber selbst während der japanischen Tournee werden die Besucher der Staatsoper Prag um die Möglichkeit den Opernvorstellungen beizuwohnen nicht gekürzt. Am Spielplan stehen Rigoletto, Rusalka und der Barbier von Sevilla und selbstverständlich auch Ballette (der Schwanensee, die Kameliendame, das Aschenbrödel und der Sommernachtstraum).
Daria Klimentová wieder als exklusiver Gast in Schwanensee
In der bei den Zuschauern beliebten Inszenierung von Tschaikowskys Schwanensee wird sich auch in dieser Spielzeit in der Doppelrolle der Odette/Odile die erste Solistin des Englischen Nationalballetts London Daria Klimentová vorstellen. Ihr Partner in der Rolle des Prinzen wird ihr Kollege vom Englischen Nationalballett Dmitri Gruzdyew sein. Die Gastauftritte der beiden Stars des weltberühmten Balletts werden am 4. Dezember 2007 und am 22. Januar 2008 stattfinden.
Ballettstars in Schwanensee
Am 7. Oktober um 19:00 Uhr stellen sich in Schwanensee zwei bedeutende Gäste vor. In der Rolle Odette/Odile wird die erste Solotänzerin des Mariinsky-Theater aus Sankt Petersburg Sofia Gumerova-Lazutkina und in der Rolle des Prinzen Stanislav Fečo, Laureat von zahlreichen internationalen Auszeichnungen, auftreten. Sofia Gumerova-Lazutkina ist Absolventin der Waganowa Akademie und im Mariinsky-Theater tanzt sie zum Beispiel Giselle, Kitri in Don Quijot, Medora in Korsar, Mechmene Banu in Legende von der Liebe oder Solos in Balanchins Choreographien. Stanislav Fečo wirkte einige Saisonen als erster Solotänzer am Nationaltheater in Prag und Brno, wo er im klassischen Repertoire exzellierte. Heute ist er eher in der internationalen Szene bekannt, er nimmt regelmäßig an Galaabenden an der Seite von hervorragenden Solotänzerinnen teil.
Änderungen im Spielplan der Staatsoper Prag im Oktober
Aus Betriebsgründen werden in der Staatsoper Prag im Oktober folgende Programmänderungen erfolgen: am Dienstag, den 2. 10. 2007 wird statt der, im Spielplan angeführten Rusalka, die Oper Tosca von Giacomo Puccini eingesetzt – in der Titelrolle wird Anda-Louise Bogza, Solistin der Staatsoper Prag auftreten, am Samstag, dem 6. 10. wird statt Verdis Aida die Zauberflöte von W. A. Mozart aufgeführt.
Wir bedanken uns bei unseren Zuschauern für Ihr Verständnis.
Harlem Gospel Choir in der Staatsoper Prag
Am Donnerstag 1. November 2007 um 20 Uhr tritt in der Staatsoper Prag einer der populärsten und gleichzeitig sehr ausgelasteten Chöre der Gegenwart – der New Yorker Harlem Gospel Choir auf, der mit Recht zu den Stars des Welt-Showbusiness gehört.
Im Februar vorigen Jahres traten die Harlemer Musiker mit der englischen Band Gorillaz bei der Vergabe der Grammy Awards auf, bei einem der Konzerte ihrer diesjährigen Japantournee trat auch der U2-Sänger Bono Vox zusammen mit ihnen auf, im März 2007 sangen sie Happy Birthday für Elton John anlässlich seines 60. Geburtstages bei einer Geburtstagsparty in New York.
Während sich die vorjährige Tournee in der Tschechischen Republik in Kirchen und Synagogen abgespielte, werden die diesjährigen Konzerte in großen Sälen stattfinden. Die Tournee des Ensembles wird mit seinem Auftritt in der Staatsoper Prag gestartet, dann geht´s weiter nach Brno (Nationaltheater) und danach über Olomouc, Osek und Hradec Králové bis nach Karlovy Vary, wo sie im großen Saal des Hotels Thermal unter dem Titel God Bless The Children – World Tour 2007 endet.
Die Eintrittskarten für das Prager Konzert in der Staatsoper Prag für 250–890 Kč sind über das Vorverkaufsnetz von Ticketpro, online unter der Adresse www.ticketpro.cz und an der Kasse der Staatsoper Prag zu erhalten.
Neue Solisten des Balletts
Seit der Spielzeit 2007/2008 hat das Ballett der Staatsoper Prag einige neue Gesichter. Zu den bedeutendsten Stützen gehören der Absolvent der Ballettschule im russischen Woronesh Alexej Jurakov, der in den letzten fünf Jahren am Nationaltheater Brno tätig war, ferner die Absolventin der Ďagilew-Akademie im russischen Jekaterinburg Maria Gornalova und die Absolventin des Eva-Jaczová-Tanzkonservatoriums in Bratislava Adriana Spáčilová. Die erste Gelegenheit an der Staatsoper Prag bekam Alexej Jurakow als Klubko in der shakespearschen Tanzkomödie Ein Sommernachtstraum und als Pas de trois in Tschaikowskys Schwanensee. Maria Gornalowa stellt sich den Zuschauern im Pas de trois und im Tanz der Großen Schwäne in Schwanensee vor. Adriana Spáčilová debütiert in der Rolle der Titanie in Ein Sommernachtstraum.
Griegs Peer Gynt in der Staatsoper Prag
Das Ensemble der Staatsoper Prag unter Leitung des Chefdirigenten Guillaume Tourniaire bereitet zum hundertjährigen Jubiläum des norwegischen Komponisten Edvard Hagerup Grieg eine Konzertaufführung seiner szenischen Musik zum Henrik Ibsens Drama Peer Gynt vor. In diesen Tagen kulminieren die Proben für die Premiere, die am Donnerstag, den 13. September stattfinden wird. In der Titelrolle treten der Schauspieler Jiří Langmajer und der Tenorist Václav Sibera auf. In weiteren Rollen stellen sich Pavel Soukup und Marika Procházková vor, die Gesangsparte werden Jitka Burgetová und Jana Sýkorová vorgetragen. Regie Petr Mančal. Die einzige Reprise steht am Sonntag, den 16. September um 16 Uhr auf dem Programm.
Zwei Mitteilungen für die Ballettbesucher
Aus Betriebsgründen wird am 14. Oktober bei der Nachmittags- und Abendvorstellung des Balletts Aschenbrödel eine Musikaufnahme als Begleitung verwendet.
Angesichts des großen Zuschauerinteresses wurde zusätzlich noch eine Vorstellung von Tschaikowskis Schwanensee in den Spielplan aufgenommen, die am 4. November um 19:00 Uhr stattfinden wird.
Zum 100. Geburtstag von Jarmila Novotná, des Ehrenmitgliedes der Staatsoper Prag
Wenn wir an den 100. Geburtstag des ersten Ehrenmitgliedes der Staatsoper Prag, der Kammersängerin Jarmila Novotná (23. 9. 1907 – 9. 2. 1994), erinnern, erinnern wir vor allem an eine international bekannte tschechische Sängerin und Filmschauspielerin, einen Star der Opernhäuser in Berlin und Wien und eine langjährige hervorragende Solistin der Metropolitan Opera in New York. Auf der Operbühne debütierte sie mit 17 Jahren am Nationaltheater Prag als Mařenka in der Verkauften Braut und als Violetta in La traviata. Ihre attraktive Bühnenerscheinung und darstellerische Kunst konnte sie sehr gut im Film zur Geltung bringen, ein Angebot nach Hollywood hat sie jedoch abgelehnt und sich für die Oper entschlossen.
Die Staatsoper Prag eröffnete die neue Spielzeit mit Puccinis Tosca
Am Dienstag 28. August wurde die neue Spielzeit der Staatsoper Prag mit der Aufführung von Tosca gestartet, die das diesjährige Puccini–Festival eröffnete. Die nächste Vorstellung dieses hervorragenden Werkes voller dramatischer Spannung, Leidenschaft und Verzweiflung wird man während des Festivals noch einmal sehen können, und zwar am Dienstag 4. September. In der Hauptrolle stellt sich die Solistin der Staatsoper Prag Anda-Louise Bogza vor, die gerade in dieser Rolle großen Erfolg in Salzburg geerntet hat.
Die Staatsoper Prag in Seoul
Auf Grund des großen Erfolgs der letztjährigen Gastspielreise der Staatsoper Prag nach Seoul wird in diesem Jahr (von 25. 8. bis 3. 9. 2007) anlässlich der Eröffnung des neuen Multiculture and Arts Centre in Incheon wieder Bizets Carmen mit Kostümen von Josef Jelínek aufgeführt. In den Hauptrollen treten Galia Ibragimova und Veronika Hajnová (Carmen), Miguelangelo Cavalcanti (Escamillo), Věra Poláchová (Micaela), Sylva Čmugrová (Mercedes), Klára Džuganová (Frasquita), Ladislav Mlejnek (Zuniga), Martin Matoušek (Dancairo) und Milan Vlček (Remendado) auf. Die Vorstellung wird von Jiří Mikula dirigiert.
Die Staatsoper Prag und Beseto Oper aus dem koreanischen Seoul haben 2004 einen Kooperationsvertrag geschlossen, in dessen Rahmen koreanische Solisten bereits im Oktober 2004 in Prag aufgetreten sind. Im April 2005 erfolgten dann in Korea mehrere Aufführungen der Zauberflöte von Mozart, in denen sich Solisten der Staatsoper Prag vorgestellt haben, voriges Jahr in der Zeit von 19. bis 29. 5. gastierten die Solisten in der Aufführung von Bizets Carmen, wobei die Staatsoper Prag dafür auch Kostüme von dem Kostümbildner Josef Jelínek geliehen hat.
Ballettensemble eröffnet die neue Saison mit dem Schwanensee am 9. September
Das Ballettensemble der Staatsoper Prag eröffnet die neue Saison am 9. September mit der Vorstellung Tschaikowski’s Schwanensee. Die klassisch aufgefaßte Inszenierung von Pavel Ďumbala und Hana Vláčilová, die auf der ursprünglichen Choreographie von Leon Iwanow und Maria Petipa begründet ist, wurde kurz nach der Premiere im Frühling zum wahren Hit des Publikums. In der Doppeltitelrolle Odette/Odile und in der Rolle des Prinzen werden auch in dieser Saison die einheimischen Solisten Anna Ščekaleva und Ondřej Novotný mit den gastierenden Tänzerinnen und Tänzern Nikola Márová und Michal Štípa vom Nationaltheater, Prag, Andrea Kramešova und Filip Veverka von der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf und von der ersten Solistin des Englischen Nationalballetts Daria Klimentova und Dmitri Gruzdyev alterniert.
Ausfall der Vorstellung Die Kameliendame am 10. September
Auf Grund einer plötzlichen Erkrankung der Solistin des Balletts der Staatsoper Prag fällt am 10. September die Vorstellung Die Kameliendame aus. Bereits gekaufte Eintrittskarten können an der Kasse der Staatsoper Prag, beziehungsweise im Kartenvorverkauf Bohemia Ticket zurückgegeben werden.
Puccini Festival
Seit 1993 eröffnet die Staatsoper Prag jede neue Spielzeit mit dem Zyklus Verdi – Festival. Mit dieser außergewöhnlichen Veranstaltung bekennt sie sich zur Tradition des Neuen deutschen Theaters, wo vor 108 Jahren, im Jahre 1899, der damalige Direktor Angelo Neumann zum ersten Mal die sog. Maifestspiele veranstaltet hat, die bald sehr populär geworden sind. Fast jedes Jahr wurden verdische Opernzyklen organisiert, deren Protagonisten die größten Opernstars waren.
2005 hat sich die Staatsoper Prag entschieden, das Festival um Werke weiterer berühmter italienischer Komponisten zu erweitern, der diesjährige Jahrgang ist ausschließlich den Opern von Giacomo Puccini gewidmet. Vom 28. 8. bis zum 8. 9. werden die Besucher die Möglichkeit haben, die Inszenierungen der Opern Tosca, Madama Butterfly, Manon Lescaut und Turandot zu sehen.
Die Titelrollen werden von den Solistinnen der Staatsoper Prag Anda-Louise Bogza (Tosca), Christina Wasilewa (Manon Lescaut und Madama Butterfly), Jitka Burgetová (Madama Butterfly), Simona Procházková (Manon Lescaut) und der bulgarischen Sopranistin Elena Baramova (Turandot 1. 9. und 7. 9.) dargestellt. Von den ausländischen Gästen werden der türkische Tenor Efe Kişlali als Renato des Grieux (Manon Lescaut 30. 8., 2. 9. und 6. 9.) und Luciano Mastro in der Rolle des Pinkerton (Madama Butterfly 5. 9. 2007) auf der Bühne der Staatsoper Prag auftreten.
Jana Sýkorovás Erfolg in London
Die Solistin der Staatsoper Prag Mezzosopranistin Jana Sýkorová führte sich im Londoner Royal Opera House Covent Garden erfolgreich ein. In der kleinen Rolle der Maddalena in Verdis Oper Rigoletto sprang sie prompt für Marina Domaschenko ein. Die Wiedereinstudierung von Rigoletto unter der Regie von David McVicar, die bei ihrer Erstaufführung 2001 durch Rauheit und Nacktheit schockiert hat, führte das Royal Opera House in London vom 9. bis zum 21. Juli 2007 auf. Die Serie von sechs Vorstellungen wurde dem italienischen Dirigenten Renato Palumbo anvertraut, der als Generalmusikdirektor an der Deutschen Oper Berlin wirkt. Die Titelrolle stellte der Nestor der Baritonisten Franz Grundheber dar, zum Star der Einstudierung wurde die italienische Sopranistin Patrizia Ciofi, die in der Rolle der Gilda glänzte. Den Herzog von Mantua sang die Entdeckung der letzten Spielzeit, der südkoreanische Tenor Woo Kyung Kim. Das Kritikecho auf den Auftritt von Jana Sýkorová war sehr positiv.
Jana Sýkorová kehrt in das Londoner Royal Opera House im nächsten Frühjahr als Mercedes in Bizets Carmen zurück.
Staatsoper Prag in Deutschland
Die Staatsoper Prag hat zwei erfolgreiche Gastvorstellungen in Deutschland absolviert, wo sie beim populären Open-Air-Festival auf dem Schloss Thurn und Taxis in Regensburg (4. 7. 2007) und im Schlosspark in Mannheim (17. 7. 2007) aufgetreten hat. In beiden Städten wurde die neue Inszenierung Verdis La traviata in der Regie von Arnaud Bernard (Premiere am 5. 10. 2006) aufgeführt. In Hauptrollen haben sich Marie Fajtová (Violetta), Philippe Do, Tomáš Černý (Alfredo) und Miguelangelo Cavalcanti (Giorgio Germont) vorgestellt. Die Aufführung in Regensburg wurde von Richard Hein, in Mannheim von Enrico Dovico dirigiert. Das begeisterte Opernpublikum in Regensburg hat trotz des sehr kalten Wetters und starken Regens bis zum Ende ausgehalten.
Jana Sýkorová in der Covent Garden Opera
Die Solistin der Staatsoper Prag, Mezzosopranistin Jana Sýkorová, wurde zu sechs Vorstellungen im Londoner Covent Garden eingeladen. Vom 9. 7. bis zum 21. 7. stellt sie sich als Maddalena in Verdis Rigoletto vor. Die Oper studierte David McVicar als Regisseur ein, das Bühnenbild ist von Michael Vale. Alle Vorstellungen werden von Renato Palumbo geleitet, Franz Grundheber singt die Titelrolle, Patricia Ciofi singt Gilda und als Herzog von Mantua tritt Woo Kyung Kim auf.
La traviata in Regensburg und Mannheim
Obwohl die Spielzeit 2006/2007 in der Staatsoper Prag in ein paar Tagen zu Ende geht, bereitet sich ihr Ensemble für eine Gastspielreise vor. Anfang Juli wird die Staatsoper in Deutschland gastieren, wo sie bei dem Open-Air-Festival auf dem Schloss Thurn und Taxis in Regensburg (4. 7. 2007) und im Schlosspark in Mannheim (17. 7. 2007) auftreten wird. In den beiden Städten wird die neue Inszenierung von Verdis La Traviata in der Regie von Arnaud Bernard (Premiere 5. 10. 2006) aufgeführt. In den Hauptrollen stellen sich Marie Fajtová (Violetta), Philippe Do und Tomáš Černý (Alfredo), Miguelangelo Cavalcanti (Giorgio Germont) vor. Die Vorstellung in Regensburg wird von Richard Hein und die Vorstellung in Mannheim wird von Enrico Dovico geleitet.
Ein grandioser Zuschauererfolg
Am Sonntag 27. 5. 2007 vor dem völlig ausverkauften Zuschauerraum der Staatsoper Prag sang die weltbekannte amerikanische Sopranistin Michèle Crider die Titelrolle in Puccinis Tosca. Mit außergewöhnlicher Energie brachte sie eine präzise, gesanglich und schauspielerisch durchgearbeitete Leistung voller intensitätsgeladener Emotionen voll. Begeisterte Zuschauer applaudierten stürmisch auch während der Vorstellung und mit lang anhaltendem Beifall belohnten sie zum Schluss auch die Leistungen von Walter Donati (Scarpio), Igor Jan (Cavaradossa), des Dirigenten Hilary Griffiths und des Orchesters der Staatsoper Prag.
Michèle Crider in der Staatsoper Prag – Umbesetzung in der Sonntagsvorstellung der Tosca am 27. 5. 2007
Wegen einer plötzlichen Erkrankung und Hospitalisierung von Frau Aprile Millo, die vom Prager Publikum mit Spannung erwartet wird, tritt bei der Sonntagsvorstellung der Tosca in der Staatsoper Prag die amerikanische Sopranistin Michèle Crider auf, die gegenwärtig zur Weltspitze unter den dramatischen Sopranistinnen ihrer Generation gehört. Die renommierte Opern- und Konzertsängerin tritt auf allen prästigeträchtigen Opernszenen in Europa und Übersee auf, arbeitet mit bedeutenden Dirigenten und Orchesterkörpern von Weltrang zusammen. Ihr Repertoire ist außerordentlich umfangreich, den Schwerpunkt bilden Hauptrollen der italienischen Opernliteratur (Tosca, Aida, Madamme Butterfly, Leonora, Amélie, Santuzza, Norma, Gioconda u.a.).
Die Tosca-Vorstellung in der Staatsoper Prag wird zweifelsohne zu den außergewöhnlichen künstlerischen Erlebnissen des Prager Opernpublikums zählen.
Ein Gespräch mit der Sängerin findet am Donnerstag 24. 5. 2007 um 16:00 Uhr im Angelo-Neumann-Salon am 1. Balkon des historischen Gebäudes der Staatsoper Prag statt.
Ballettausbildungsschule nimmt neue Schüler auf
Die Ballettvorbereitungsschule der Staatsoper Prag nimmt Schüler für das Schuljahr 2005/2006 auf. An der Bewerbung können Kinder ab fünf Jahren ohne vorherige Bewegungsausbildung, aber auch ältere Kinder im Alter von acht bis zehn Jahren teilnehmen, die ihre Bewegungsfähigkeiten erweitern wollen oder eventuell Interesse an einem Tanzstudium am Konservatorium haben. Die Ausbildung erfolgt zweimal in der Woche in den Ballettsälen der Staatsoper. Außer des klassischen Tanzes ist die Anmeldung für Stunden des modernen Tanzes (M. Graham Technik) möglich. Termine der Bewerbung: 28. Mai und 5. Juni jeweils um 18:00 Uhr. Nähe Auskünfte bei Frau Mgr. Olga Kyndlová, Telefon 605 432 573 oder 296 117 218.
TVEL-Auszeichnung für Hana Vláčilová und Pavel Ďumbala
Der TVEL-Preis für die Entwicklung der tschechisch – russischen Beziehungen wurde schon zum dritten Mal erteilt. Anlässlich des 130. Jahrestages der ersten Aufführung von Schwanensee im Bolschoitheater in Moskau würdigte die Firma TVEL die Künstler der Staatsoper Prag, denen es gelungen ist, die Handlung dieses klassischen Werkes der Gegenwart anzupassen. Den Preis vom Vizepräsidenten der Gesellschaft Konstantin Sokolov übernahmen der Leiter des Balletts der Staatsoper Prag Pavel Ďumbala und die Choreografin und ehemalige Primaballerina Hana Vláčilová.
Weitere Gäste in Schwanensee
Kurz nach dem Auftritt der ersten Solisten des Englischen Nationalballetts Daria Klimentová und Dmitrij Gruzdjew erwartet das tschechische Publikum der Staatsoper Prag ein weiteres außergewöhnliches Erlebnis. Am 30. April stellen sich in Schwanensee die Solisten der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf Andrea Kramešová als Odetta / Odilie und Filip Veverka als Prinz vor. Andrea Kramešová wirkte nach dem Studienabschluss am Tanzkonservatorium am Nationaltheater Prag, danach folgte ein zweijähriges Engagement im Tulsa Ballett im amerikanischen Oklahoma. Zur Zeit ist sie Solistin des Balletts in Düsseldorf, wo sie Julia in Romeo und Julia, Helena in Ein Sommernachtstraum oder das Hochzeitspaar in Giselle tanzt. Ihr Partner Filip Veverka erhielt nach dem Studienabschluss ein Engagement am Nationaltheater Prag, wo er mit Choreografen wie Jiří Kylián oder Jurij Grigorovitsch zusammenarbeitete. 2003 wechselte er zum Tulsa Ballett im amerikanischen Oklahoma. Zur Zeit ist er Solist in Düsseldorf und zu seinem Repertoire gehören solche Sollen wie Romeo in Romeo und Julia, Albert in Giselle oder Demetrius in Ein Sommernachtstraum. 2004 erhielt er den Thalia – Preis für die Rolle Petruchio in Der Widerspenstigen Zähmung.
Premiere des Balletts Schwanensee 130 Jahre nach seiner Welturaufführung
Die Premiere des bekanntesten Balletts von Pjotr Iljitsch Tschaikowski findet in der Staatsoper Prag 130 Jahre nach seiner Welturaufführung statt. Diese war am 4. März 1877 auf der Bühne des Bolschoitheaters in Moskau in der Choreografie des tschechischen Künstlers Václav Reisinger. Weltberühmt wurde das Ballett aber erst durch die folgende Version von Mario Petipa und Lev Ivanow, die ihre Premiere 1895 im Mariinski-Theater in Petersburg hatte. Gerade von dieser Version gehen viele spätere Inszenierungen aus – einschließlich der Inszenierung, die Chef des Balletts Pavel Ďumbala und die Legende des tschechischen Balletts Hana Vláčilová mit dem Ballettensemble der Staatsoper Prag einstudiert haben. Das Bühnenbild stammt von Martin Černý, die Kostüme sind von Ludmila Várossová, das Orchester wird von Rastislav Štúr oder František Drs geleitet. Als Odetta / Odilie stellen sich abwechselnd Anna Ščekaleva und Nikola Márová vor, als Prinz sind Ondřej Novotný und Michal Štípa zu erleben.
Daria Klimentová exklusiver Gast in Schwanensee
In der neuen, von Pavel Ďumbala als Chef des Ballets und der legendären Solistin des Nationaltheaters Hana Vláčilová einstudierten Inszenierung von Schwanensee werden in den Hauptrollen Odette/Odile und des Prinzen regelmäßig Solisten der Staatsoper Prag, Anna Ščekaleva und Ondřej Novotný abwechselnd mit den Solisten des Nationaltheaters Prag, Nikol Márová und Michal Štípa auftreten. Im Rahmen der Reprisen wird noch in dieser Saison mit der Teilnahme von namhaften Gästen gerechnet. Zu den exklusivsten Gästen gehört Daria Klimentová, erste Solistin des Englischen Nationalballetts in London. Dieser führende Ballettweltstar wird auf der Bühne der Staatsoper in der Doppelrolle Odette/Odile mit Dmitri Gruzdyev, ebenfalls erster Solist de Englischen Nationalballetts, als Partner auftreten. Das Publikum kann Daria Klimentová als Odetta/Odile sogar gleich in drei nacheinander folgenden Vorstellungen am: 9., 11. und 22. April 2007 bewundern. Beginn der Vorstellung ist jeweils um 19.00 Uhr.
Gäste in Aschenbrödel
Am Dienstag 13. Februar 2007 treten im Ballett Aschenbrödel von Sergej Prokofjew die Solisten des Nationaltheaters Prag Nikola Márová (Aschenbrödel) und Michal Štípa (Prinz) als Gäste auf. Die Inszenierung in der Choreografie von Pavel Šmok und Pavel Ďumbala, die ihre Premiere im Jahre 2004 hatte, gehört zum ständigen Repertoire und hat großen Beifall nicht nur in der Staatsoper Prag, sondern auch im griechischen Saloniki, in Norditalien und auf Sizilien geerntet.
Ballett bereitet die Aufführung von Schwanensee vor
Die rührselige Liebesgeschichte vom Prinzen und der zärtlichen Odette, die vom Rotbart in einen Schwan verwandelt wird, ist dank der hinreißenden Invention von Peter Iljitsch Tschaikowsky ebenso wie dank den erhaltenen Teilen der Choreographie von Marius Petipa und Lew Iwanow unsterblich geworden. Seit ihren Zeiten bedeutet Schwanensee für alle großen Ballettensembles eine aufregende Herausforderung zur Vorführung von tänzerischem Können und Tanzbrillanz. Die bereits vorbereitete Inszenierung des Balletts an der Staatsoper Prag in der Choreographie und unter der Regieführung von Pavel Ďumbala und Hana Vláčilová schätzt ganz bewußt die ursprüngliche Fassung des Werkes und sein großartiges märchenhaftes Gepräge hoch, gleichzeitig aber will den Bewunderern gefeilter Tanztechnik nichts schuldig bleiben. Unter dem Bühnenbild ist als Autor Martin Černý unterzeichnet, Kostüme wurden von Ludmila Várossová entworfen. Das Orchester wird von Rastislav Štúr und František Drs geleitet.
Mozart Gala
Die Staatsoper Prag hat für Donnerstag, den 7. Dezember ein Galakonzert aus den Werken von Wolfgang Amadeus Mozart vorbereitet. Die Zuschauer werden Auszüge und Arien aus den für Prag selbst komponierten Werken, den Opern Don Giovanni und La Clemenza di Tito, den 1. Satz aus der Symphonie D-Dur hören, die in Prag unter Mozarts Taktstock am 19. Januar 1787 gespielt wurde und anschließend den Beinamen „Prager – Symphonie“ erhalten hat. Während des Galaabends wird ebenfalls Adagio und Rondo aus dem Konzert A-Dur für Klarinette erklingen, das Mozart seinem Freund Anton Stadler – einem ausgezeichneten Klarinettisten und Bassetthornisten gewidmet hat. An dem Galaabend treten Solisten und Gäste der Staatsoper Prag – Dagmar Vaňkátová, Pavla Vykopalová, Aleš Briscein, Miguelangelo Cavalcanti und der Dirigent Richard Hein auf. Auszüge aus Mozarts Briefwechsel und den historischen Kritiken werden von Jaroslav Someš vorgetragen.
Wettbewerb für den Inszenierungskonzept der Oper Alcina von G. F. Händel – Die Ergebnisse der 2. Runde
In die am 19. Oktober 2006 stattgefundene 2. Runde des Wettbewerbes, in der die Teilnehmer ihre Konzepte mündlich zu präsentieren hatten, waren folgende Entwürfe gewählt worden (es sind nur die Namen der Regisseure des diesbezüglichen Teams genannt):
- Alfonso Romero, Deutschland
- Michiel Dijkema, Niederlanden
- Caterina Panti Liberovici, Italien
- Lee Hoe Soo, Korea
Nach einer langen Debatte ist die Jury zum Entschluß gelangt, keinem der vorgelegten Projekte den Ersten Preis zuzusprechen, auch konnte keines von ihnen der Staatsoper Prag zur Realisierung empfohlen werden.
Dessenungeachtet hat die Jury konstatiert, daß die eingereichten Projekte sehr anregend und interessant waren und bedankt sich bei allen Bewerbern für ihre außerordentlich professionelle Teilnahme am Wettbewerb.
Weihnachtskonzerte in der Staatsoper Prag
Die Staatsoper Prag veranstaltet am 25. und 26. Dezember Weihnachtskonzerte mit dem Knabenchor PUERI GAUDENTES. Dieser Chor, gegründet im September 1990 von Zdena Součková, gehört zu den vier gegenwärtig bestehenden tschechischen Knabenchören und wirkt bei der Elementar - Künstlerschule im 7. Prager Bezirk. Dem Chor gehören ca. 200 junge Sänger. Fünfzehn Jahre Arbeit der Chordirigentin und der Chorsänger hat diesem Musikensemble eine stets steigende künstlerische Reife gebracht, was dieser Chor auch bei zahlreichen Konzerten in Tschechien und auf Tourneen in Italien, Österreich, Frankreich, Deutschland, Belgien, Niederlanden, Schweden, Norwegen, Japan, Griechenland, Spanien und andren Ländern Europas unter Beweis gestellt hat.
Im Rahmen dieses Programmes erklingen Advent- und Weihnachtsmotetten aus dem Gesangbuch von Benešov, lateinische Lieder aus dem Zeitalter der tschechischen Gotik und Renaissance, sowie tschechische, mährische und europäische Weihnachtslieder bearbeitet von Pavel Jurkovič. Weiterhin wird das von Pavel Jurkovič vertontes Krippenspiel in der Choreographie von Jiřina Rákosníková und die Pastorelle Hej, hej, jeden i druhej (Heida, heida alle beide) von Tomáš Norbert Koutník aufgeführt.
Zwei Erfolge des Balletts der Staatsoper Prag im Ausland
Das Ballett der Staatsoper Prag absolvierte innerhalb kurzer Zeit zwei außerordentlich erfolgreiche Auftritte im Ausland. Auf Einladung der Salzburger Kulturvereinigung trat das Ballettensemble am 24. Oktober 2006 im österreichischen Salzburg mit Libor Vaculíks Inszenierung Die Kameliendame auf. Auf der Bühne des Großen Festspielhauses Salzburg stellten sich Lucie Holánková als Marguerite, Petr Kolář als Armand und Ondřej Novotný als Der Todesengel vor. Gleich am 29. Oktober 2006 absolvierte das Ballettensemble die nächste Auslandsreise, diesmal nach Dresden, Deutschland. Auf der Bühne des Schauspielhauses fand die Aufführung von Prokofjews Aschenbrödel in der Choreografie von Pavel Šmok und dem Ballettchef Pavel Ďumbala statt. Die Hauptrollen wurden von Anna Ščekaleva (Aschenbrödel) und Ondřej Novotný (Prinz) dargeboten. Beide Gastspiele wurden vom Publikum sehr positiv aufgenommen.
Prague Ballet Gala
Auf Initiative der Vereinigung „Mezinárodní balet Praha“ (Das internationale Ballett Prag) findet am 11. Jänner 2007 um 19:30 Uhr die bereits zweite festliche Ballettvorstellung an der Staatsoper Prag statt.
Das Publikum wird Werke des klassischen Balletts im „neuen Gewand“ ebenso wie Werke der Neoklassik und des modernen Tanzes in virtuosen Interpretationen sehen. Es werden hervorragende Vertreter des zeitgenössischen Tanzes, u. a. Daniela Severian, Iňaki Urlezaga, Igone de Jongh und Ivan Kornějev, in Choreographien von Marius Petipa, Ben van Cauwenbergh, Wayne Eagling oder Wang Yuanyuan auftreten.
Die Namen der Solisten garantieren ein außergewöhnliches Ereignis, zu dem wir unser Publikum herzlich einladen.
Ein außerordentlicher Erfolg der Staatsoper Prag in Salzburg
An zwei Abenden, am 13. und 14. 10. 2006, hat die Staatsoper Prag mit Puccinis Tosca im Großen Festspielhaus gastiert. Diese Produktion (Regisseur Martin Otava, Bühnenbildner Daniel Dvořák, Kostümbildner Josef Jelínek) war bereits beim Gastspiel der Staatsoper Prag in Japan im Jahre 2003 mit großem Erfolg gezeigt worden. Auch in Salzburg fand sie außerordentlichen Beifall. Der mit vollständig 2179 (!) Sitzplätzen ausgestattete Zuschauerraum war bei beiden Vorstellungen ausverkauft. Der Dirigent war Ondrej Lenárd, es spielte das Orchester der Staatsoper Prag, es sang der Chor der Staatsoper Prag, in den Hauptrollen traten ihre Solisten und Gäste auf: Anda-Louise Bogza (Tosca), Igor Jan (Cavaradossi), Ivan Kusnjer bzw. Richard Haan (Scarpia). Aufgrund dieses überaus großen Erfolges wurde die Staatsoper Prag für das nächste Jahr ins neue Salzburger Haus für Mozart eingeladen, und zwar mit ihrer Produktion von Rossinis Il barbiere di Siviglia. Es wird auch über ein Gastspiel im Jahre 2008 mit Puccinis Turandot, wieder im Großen Festspielhaus, verhandelt. Die Staatsoper Prag hatte in dieser Stadt zum ersten Mal im Jahre 2005 auf Einladung der Salzburger Kulturvereinigung, an deren Spitze Dr. Heinz Erich Klier steht, gastiert, und zwar mit Verdis La traviata in der Regie von Ladislav Štros.
Ovationen für die neue Aufführung von La traviata
Feirliche Premiere der Oper La traviata von Giuseppe Verdi, die in der Staatsoper Prag am 5. Oktober 2006 stattgefunden hat, wurde mit Beifall vom Publikum aufgenommen. Die letzte Inszenierung dieser Oper war am Spielplan der Staatsoper ununterbrochen seit 1982 bis Ende der Saison 2005/2006 und die Staatsoper hat mit ihr auch Erfolg bei ihrem historisch ersten Gastauftritt 2005 in Salzburg gefeiert.
Neu gestaltet wurde La traviata von einem ausländischen Künstlerteam unter der Führung von einem jungen französischen Regisseur Arnaud Bernard, der bereits eine Reihe von erfolgreichen künstlerischen Aufträgen auf bedeutsamen Bühnen der ganzen Welt, wie z.B. in der Chicago Lyric Opera, Teatro La Fenice in Venedig und in der Arene von Verona realisiert hat. Arnaud Bernard wählte auch seine italienische Mitarbeiter– den Bühnenbildner Alessandro Camera und die Kostümbildnerin Carla Ricotti aus; musikalisch wurde die Oper von dem italienischen Dirigenten Enrico Dovico einstudiert, der abwechselnd von dem einheimischen Dirigenten Richard Hein abgelöst wird. Bei der Premiere traten in den Hauptrollen Marina Vyskvorkina, Aleš Briscein und Vladimír Chmelo auf. Das Premierepublikum in der Staatsoper Prag hat abschließend die Solisten, den Dirigenten, Orchester und Chor, sowie das gesamte Inszenierungsteam mit begeistertem Beifall belohnt. Die Staatsoper Prag wurde mit dieser Inszenierung zu einer Tournee im Herbst 2007 nach Japan eingeladen.
Die Untertitelanlage ist im Probebetrieb
Sehr geehrte Gäste, die Untertitelanlage wird am 5. 10. 2006, bei der Aufführung von Giuseppe Verdis La traviata in Probebetrieb gesetzt.
Die Untertitelanlage vorübergehend außer Betrieb
Sehr geehrte Besucher,
aus technischen Gründen ist die Untertitelanlage vorübergehend außer Betrieb. Wir danken für Ihr Verständnis.
Wiederkehr von Ein Sommernachtstraum
Das Ballett der Staatsoper Prag führt zum ersten Mal in dieser Spielzeit am 13. Oktober das Ballett Ein Sommernachtstraum von Libor Vaculík auf. Die Premiere fand im Frühjahr dieses Jahres statt und wurde vom Publikum begeistert aufgenommen. Genauso erfolgreich waren auch die ersten Reprisen. Die Inszenierung des führenden tschechischen Choreografen Libor Vaculík bearbeitet in Form von „Theater im Theater“ Shakespeares Märchenkomödie über die Durchdringung von Wirklichkeit und Traum und den ewigen Zauber der Liebe. Der Autor des ausstattungsaufwendigen Bühnenbildes ist Martin Černý, die Kostüme entwarf Roman Šolc. Als Titania stellt sich Anna Ščekaleva vor, die Rolle von Puck übernahm David Stránský und die beiden Liebespaare werden von Lucie Holánková mit Petr Kolář und Iva Zingfeldová mit Ondřej Novotný dargestellt.
Programmänderung 12. 9. 2006
Das für den 12. 9. 2006, 20 Uhr, angesetzte Ballett Ein Sommernachtstraum muß aus technischen Gründen durch das Ballett Aschenbrödel ersetzt werden. Leider kann bei dieser Vorstellung die Musik nur auf Tonträger wiedergegeben werden. Wir bitten Sie dafür um Verständnis.
Die Untertitelanlage ist im Probebetrieb
Wettbewerb für das Inszenierungskonzept der Oper Alcina von G. F. Händel – Ergebnisse der 1. Runde
Ergebnisse der 1. Runde
Für die zweite Runde, die um die Monatswende September/Oktober 2006 in Form einer mündlichen Verteidigung der Entwürfe stattfinden wird, wurden folgende Entwürfe ausgewählt (angeführt sind Namen der Regisseure der jeweiligen Teams):
- Alfonso Romero, Spain
- Michiel Dijkema, Holland, Deutschland
- Caterina Panti Liberovici, Italien
- Lee Hoe Soo, Korea, Italien
Wettbewerb
Zum Wettbewerb für ein Inszenierungskonzept der Oper Alcina von G. F. Händel haben sich insgesamt 37 Teams bzw. einzelne Künstler aus 14 Ländern angemeldet.
Aufgrund der ausgeschriebenen Bedingungen wurden für die 1. Runde 27 komplexe Inszenierungsprojekte aus folgenden Ländern angenommen: Australien (1), Tschechische Republik (2), Frankreich (1), Italien (2), Israel (1), Deutschland (9), Österreich (1), Spanien (1) und 9 von gemischten Teams (Frankreich Niederlanden Italien Kanada Südkorea Deutschland Polen Österreich Schweiz Großbritannien USA).
Zehn Entwürfe, die ohne ein Modell des Bühnenbildes eingereicht worden sind, mußten vom Wettbewerb ausgeschlossen werden.
Die 1. Runde, in der die Jury über die Projekte für die 2. Runde entschieden wird, wird am 12. und 13. 6. 2006 stattfinden. In der 2. Runde (Mitte September 2006) werden die Projektanten Gelegenheit haben, ihre Arbeiten persönlich vorzustellen. Die Teilnehmer an der 2. Runde werden über den endgültigen Termin bis Ende Juni 2006 informiert.
Die Jury
Der Jury-Vorsitzende
- Dr. phil. Helena Havlíková, Theater- und Musikwissenschaftlerin (Tschechische Republik)
Jurymitglieder
- Prof. Jan Dušek, Bühnenbildner (Tschechische Republik)
- Mgr. Luděk Golat, Regisseur (Tschechische Republik)
- Dr. phil. Josef Herman, Theater- und Musikwissenschaftler (Tschechische Republik)
- Dr. phil. Radmila Hrdinová, Theater- und Musikwissenschaftlerin (Tschechische Republik)
- Josef Jelínek, Kostümbildner (Tschechische Republik)
- Jiří Kotouč, Dirigent (Tschechische Republik)
- David Pountney, Regisseur (Großbritannien)
- Dr. phil. Jaroslav Someš, Musikpublizist (Tschechische Republik)
- Lenka Šaldová, Theater- und Musikwissenschaftlerin (Tschechische Republik)
- Mag. Jaroslav Vocelka, Direktor der Staatsoper Prag
- Dr. phil. Ingeborg Žádná, Chefin der Oper der Staatsoper Prag
- Dr. phil. Jitka Slavíková, Dramaturgin der Staatsoper Prag
Erste Runde (es sind die Namen der Regisseure des diesbezüglichen Teams angeführt)
- Susanne Knapp, Deutschland
- Bettina Geyer, Deutschland
- Luzt Schwarz, Deutschland
- Sebastian Stiebert, Deutschland
- Stefania Panighini, Paolo Ricagno, Italien
- Niv Hoffman, Israel
- Benoit Bénichou, Frankreich, Italien, Großbritannien
- Christiane Lutz, Deutschland, Österreich
- Hendrik Müller, Deutschland
- Jens Ponath, Deutschland
- Anke Rauthmann, Deutschland
- Claudia Kofler + Markus Raab, Österreich
- Lubor Cukr, Tschechische Republik
- Patrick Nolan, Australien
- Alfonso Romero, Spanien
- Tomáš Hinterholzinger, Tschechische Republik
- Natascha Ursuliak, Kanada, Deutschland
- Michal Znaniecki, Polen, Schweitz
- Luigi Scoglio, Michal Znaniecki, Polen, Schweitz
- Joachim Rathke, Deutschland, Österreich
- Lydia Steier, USA, Deutschland
- Michiel Dijkema, Niederlanden, Deutschland
- Caterina Panti Liberovici, Italien
- Friederike Rinne-Wolf, Deutschland
- Alessio Pizzech, Italien, Schweiz
- Lee Hoe Soo, Südkorea, Italien
- Sandra Pocceschi, Frankreich
XIV. Festival der italienischen Oper
Seit 1993 eröffnet die Staatsoper Prag jede Spielzeit mit einem Zyklus unter dem Titel Verdi-Festival. Mit dieser außergewöhnlichen Veranstaltung bekennt sie sich zur Tradition des Neuen deutschen Theaters, wo 1899 der damalige Direktor Angelo Neumann zum ersten Mal die sog. Maifestspiele veranstaltet hat, die sofort populär geworden sind.
Informationen für Besucher der Staatsoper Prag
Mit der Sonntagsaufführung von Bizets Carmen beschloss die Staatsoper Prag am 18. Juni die Spielzeit 2005/2006, am 19. Juni beginnen die Theaterferien, die bis zum 21. August 2006 dauern.
Am Mittwoch 19. Juli tritt die amerikanische Folk-Rock-Legende Suzanne Vega in der Staatsoper Prag auf, am Donnerstag 20. Juli findet das Konzert Hear Our Voice statt.
Die Kasse der Staatsoper Prag wird nur an den Tagen der Vorstellungen geöffnet sein.
Die Karten sind im Vorverkaufsnetz Bohemia Ticket unter http://www.bohemiaticket.cz, per E-Mail: order@bohemiaticket oder an folgenden Vorverkaufsstellen erhältlich:
Malé náměstí 13, Praha 1
Telefon: +420 224 227 832
Kasse: Montag – Freitag 9:00 – 17:00, Samstag 9:00 – 14:00
Na Příkopě 16, Praha 1
Telefon: +420 224 215 031
Kasse: Montag – Freitag 10:00 – 17:00, Samstag 10:00 – 17:00, Sonntag 10:00 – 15:00
Die Eintrittskarten für das Suzanne Vega – Konzert sind auch im Vorverkaufsnetz Ticketpro erhältlich – an Vorverkaufsstellen, online unter http://www.ticketpro.cz und telefonisch über das Callzentrum unter +420 296 333 333.
Der Kartenvorverkauf für die Spielzeit 2006/2007 der Staatsoper Prag beginnt am 14. August 2006 an der Kasse der Staatsoper Prag und im Vorverkaufsnetz Bohemia Ticket (Vorverkaufsstellen und Online-Verkauf siehe oben). Die Spielzeit 2006/2007 wird mit dem Festival der italienischen Oper eröffnet, das vom 22. 8. bis zum 9. 9. 2006 stattfindet.
Feierliche Vorstellung von Verdis La Traviata zum Geburtstag des Regisseurs Ladislav Štros
Am Freitag 16. Juni führt die Staatsoper Prag eine feierliche Vorstellung von Verdis Oper La Traviata zum 80. Geburtstag des Regisseurs Ladislav Štros auf, die ihre letzte Reprise in der gerade zu Ende gehenden Spielzeit und gleichzeitig die letzte Reprise der Inszenierung überhaupt sein wird, die seit ihrer Premiere 1982 – damals noch am Smetana-Theater – eine beeindruckende Anzahl von fast fünfhundert Reprisen erreicht hat. Für eine außergewöhnliche Langlebigkeit dieser Inszenierung sorgte gerade die Štros' Regie unterstützt durch einen attraktiven bildkünstlerischen Rahmen.
Ladislav Štros wird heute mit Recht für einen der bedeutendsten Repräsentanten der tschechischen Opernregieschule der zweiten Hälfte der zwanzigsten Jahrhunderts gehalten. Seine Kunst konnten die Zuschauer nicht nur an Prager Bühnen und an Bühnen außerhalb von Prag, sondern auch an vielen Bühnen im Ausland kennen lernen.
Diese Vorstellung widmet die Staatsoper Prag mit Dank und Hochachtung Herrn Ladislav Štros zu seinem bevorstehenden Lebensjubiläum.
Als Violetta Valéry tritt die Solistin der Staatsoper Prag Marina Vyskvorkina auf, Alfreda Germont wird von Aleš Briscein dargestellt.
Das Ballettensemble eroberte mit Aschenbrödel Sizilien
Um die Monatswende Mai / Juni stellte sich das Ballettensemble dem sizilianischen Publikum mit dem Märchenballett Aschenbrödel von Sergej Prokofjew in de Choreografie von Pavel Šmok und Pavel Ďumbala vor. 26. Mai – 4. Juni 2006 fand eine Serie von acht Vorstellungen am Teatro Massimo Bellini im sizilianischen Catania statt, wo die Solisten und andere Mitglieder des Ballettensembles mit Begleitung des dortigen Orchesters auftraten. Als Aschenbrödel waren abwechselnd Anna Ščekaleva und Lucie Holánková zu erleben, die Rolle des Prinzen übernahmen Ondřej Novotný und Michal Chovanec, als Stiefmutter tanzte Milan Boček. „Die Tänzer sind mit den Fallen der Schrägbühne erfolgreich fertig geworden. Alle acht Vorstellungen waren ausverkauft, und die Zuschauer haben jedes Mal die Mitwirkenden mit herzlichem Beifall belohnt,“ sagte der Chef des Ensembles Pavel Ďumbala zu der Gastspielreise.
Fünf Sterne für Candide
Die bestmögliche Bewertung der Kulturrubrik der Tageszeitung Lidové noviny, fünf Sterne, erhielt von der renommierten Rezensentin Helena Havlíková die Inszenierung der Oper Candide von Leonard Bernstein, die ihre Premiere am Donnerstag 25. Mai 2006 in der Staatsoper Prag im Rahmen des Internationalen Musikfestivals Prager Frühling hatte.
„Die Brüder Caban haben gut getan, als sie der Staatsoper Bernsteins Candide angeboten haben – dieses bei uns praktisch unbekannte Stück ist einerseits wünschenswert, andererseits ist ihnen die Inszenierung gelungen und sorgte für die schon so erforderliche Frische in der Prager Oper... Gerade die persönliche Begeisterung der Brüder Caban, die die ganze Einstudierung von Candide durchdringt, verleiht der Oper den erforderlichen Esprit... Besonders hervorzuheben ist der Anteil des Dirigenten Guillaum Tourniair an der resultierenden kompakten musikalischen Form der Inszenierung. Es gelang ihm, die musikalischen Übergänge “quer„ durch die Musikgenres ausgezeichnet zu meistern...
Eine glückliche Hand hatten die Cabans und die Staatsoper sowohl bei der Zusammenstellung des Inszenierungsteams als auch bei der Wahl der Solisten. Die Besetzung der Rolle des Erzählers mit Jiří Korn war nicht nur ein witziger Marketingzug, sondern sie reflektierte die gegenwärtigen Verschiebungen der Bedeutungen seit Voltaire und auch Bernstein. Aleš Briscein zeigte sein musikalisches Gefühl, als er seinen hellen Tenor der fabelhaften Jeníks oder Števos der großen Oper dem Musicalstil durch Phrasierung und Ausdruck anpasste. Zusammen mit der reizenden amerikanischen Sopranistin Marnie Breckenridge mit soubrettenartig gewürzten Höhen und entsprechender Stimmbeweglichkeit erfassten sie die Peripetien der Beziehung dieser sonderbaren Liebhaber. Außergewöhnlich war auch die Leistung von Jiřina Marková-Krystlíková als Alte Lady nicht nur wegen der Fähigkeit einer ironisierenden Übertreibung im Gesang und auch im gesprochenen Text.
Insbesondere im Vergleich mit den letzten ziemlich problematischen Produktionen des Nationaltheaters bewies die Staatsoper mit diesem schöpferischen Beginn den Sinn der Existenz von zwei selbständigen Prager Opernhäusern.“
Helena Havlíková
Lidové noviny, Montag 29. 5. 2006
- Reprisen: 4. 6., um 16:00, 7. 6., um 19:00 a 13. 6., um 11:00
Suzanne Vega in der Staatsoper Prag
Eine der größten Persönlichkeiten der amerikanischen Folk-Rock-Szene, die Mitte der achtziger Jahre auf sich aufmerksam gemacht hat – die Songwriterin Suzanne Vega – besucht am 19. Juli die Tschechische Republik (das letzte Mal sang sie in Prag im Jahre 2003 im ausverkauften Saal des Kongreßzentrums). Für das diesjährige Konzert wählte sie die historische Atmosphäre der Staatsoper Prag aus, wo sie solo unter Begleitung des Bassgitarristen Michael Visceglia auftreten wird (er arbeitete z. B. mit John Cale, Phil Collins, Al Green zusammen).
Die Eintrittskarten für 1650, 1250, 880 und 100 CZK sind an der Kasse der Staatsoper Prag, im Vorverkaufsnetz Ticketpro, online unter www.ticketpro.cz und telefonisch im Callzentrum unter 296 333 333 erhältlich.
- Mehr Info unter www.suzannevega.com und www.1015.cz.
Eva Urbanová und Oleg Kulko in Rusalka am 3. 6. 2006
In der Vorstellung Rusalka am 3. 6. 2006 werden zwei bedeutende Gäste, die Sopranistin Eva Urbanová und der russische Tenor Oleg Kulko auftreten. Die weltberühmte Sängerin Eva Urbanová studierte die Titelrolle der Rusalka eben für die neue Inszenierung der Dvořáks Oper an der Staatsoper Prag (Premiere 5. 5. 2005) ein und ihr Debüt in dieser Rolle (bisher sang sie die Rolle der Fremden Fürstin, und zwar auch an weltbedeutenden Bühnen einschließlich der New Yorker Metropolitan Opera oder der Pariser Opera Bastille) fand ein außergewöhnliches Echo. Der russische Tenor Oleg Kulko, führender Solist des Moskauer Großen Theaters, wirkt er als ständiger Gast an weltbedeutenden Opernbühnen wie an der Mailänder La Scala, am Teatro Sao Carlos in Lissabon, am Teatro de la Monnaie in Brüssel und seit der Spielzeit 2002/03 an der New Yorker Metropolitan Opera, wo er bisher Kalaf in Turandot, den Prinzen in Rusalka und Turridu in Cavalleria rusticana dargestellt hat. In der nächsten Spielzeit wird er an der Metropolitan Opera in der Titelrolle in der Oper Andrea Chénier von Umberto Giordano und als Dick Johnson in Puccinis Das Mädchen aus dem goldenen Westen zu erleben sein.
Das Ballett geht mit Aschenbrödel auf Gastspielreise nach Sizilien
Um die Monatswende Mai/Juni wird sich das Ballettensemble der Staatsoper Prag dem sizilianischen Publikum mit dem Märchenballett Aschenbrödel von Sergej Prokofjew vorstellen. Die Inszenierung in der Choreografie und unter Regie von Pavel Šmok und Pavel Ďumbala hatte ihre Premiere schon vor über zwei Jahren und gehört immer noch zu den erfolgreichsten Repertoiretiteln. Vom 26. Mai bis zum 4. Juni 2006 werden insgesamt neun Vorstellungen von Aschenbrödel am Teatro Massimo Bellini im sizilianischen Catania stattfinden, wo die Solisten und andere Mitglieder des Ballettensembles mit Begleitung des dortigen Orchesters. Als Aschenbrödel werden abwechselnd Anna Ščekaleva und Lucie Holánková zu erleben sein, die Rolle des Prinzen übernahmen Ondřej Novotný und Michal Chovanec.
Betrachten Sie das Interieur der Staatsoper Prag
Die Staatsoper Prag hat, gemeinsam mit dem Architekten Jaroslav Staněk, zur besseren Orientierung ihrer neuen Besucher, aber auch für ihre ständigen Gäste ein interaktives Bild ihres historischen Gebäudes geschaffen. Dieses Bild wird es Ihnen ermöglichen, grundlegende Informationen über das Intereiur und den Betrieb des Theaters zu erhalten, und zugleich seine großartige Architektur aus der Vogelperspektive zu bewundern.
Das Ballett des Nationaltheaters Brno kommt mit seinem Schwanensee
Am 29. Mai 2006 wird sich an der Bühne der Staatsoper Prag das Nationaltheater Brno mit der Einstudierung Tschaikowskys Schwanensee vorstellen. Dieses romantische Ballett mit vier Akten gehört zu den bedeutendsten Titeln aller großen Weltbühnen. Das Nationaltheater Brno bringt den Schwanensee in der Choreographie und Regie von Robert Strainer. Hinreißende Leistungen der Solisten sowie des Ensembles schmücken die anspruchsvolle Aufführung.
Stellenausschreibung für die Ballettvorschule
Die Ballettvorschule der Staatsoper Prag (Fach: klassischer Tanz) besuchen Mädchen und Jungen im Alter von fünf bis zehn Jahren. Seit 2004 finden hier auch Kurse des modernen Tanzes statt, die von der Martha-Graham-Technik ausgehen, die auch für ältere Kinder und fast Erwachsene geeignet sind. Der Unterricht in der Ballettvorschule der SOP findet zweimal in der Woche im Ballettsaal des Verwaltungsgebäudes der Staatsoper Prag statt und ist auf Talentsuche, Tanzerziehung bewegungsbegabter Kinder und Vorbereitung auf das Tanzstudium am Tanzkonservatorium ausgerichtet.
Die Staatsoper Prag eröffnet das Opernfestival in Bydgoszcz
Das Ensemble der Staatsoper Prag eröffnet am Samstag 29. April 2006 das Opernfestival im polnischen Bydgoszcz mit der Aufführung der Oper Die sizilianische Vesper von Giuseppe Verdi (Prager Premiere am 26. 3. 2006). Das 13. internationale Festival der Musiktheater, an dem bedeutende einheimische und internationale Ensembles teilnehmen, findet in diesem Jahr vom 29. April bis zum 14. Mai 2006 in Bydgoszcz statt. Das größte polnische Festival der Musiktheater widmet sich nicht nur der Oper, sondern auch der Operette, dem Musical und dem Ballett – in diesem Jahr stellt das Ballettensemble des Nationaltheaters in Warschau einen Abend mit der Choreografie von Jiří Kylián (I. Strawinski, A. Weber, W. A. Mozart) vor.
Unter Leitung von Richard Hein, des Dirigenten der Staatsoper Prag, treten die Solisten der Staatsoper Prag auf - Nikolaj Višňakov (Arrigo), Miguelangelo Cavalcanti (Monforte), Anna Todorova (Elena) und Jurij Kruglov (Procida) sowie das Orchester, der Chor und das Ballett der Staatsoper Prag.
Pavla Vykopalová als Marie im Nationaltheater Brno
Die Solistin der Staatsoper Prag Pavla Vykopalová gastiert erfolgreich als Marie in Smetanas Die verkaufte Braut an der Janáček-Oper in Brno (Regie: Ondřej Havelka).
Die Kritiken sparen nicht mit Lob an die Adresse der Protagonistin: »Ein wahres Juwel der Aufführung war Pavla Vykopalová als Marie – die bis vor kurzem Darstellerin von Mezzosopranrollen wechselte wohl endgültig zum Sopranfach und entledigte sich ihrer Aufgabe glänzend. Ihre Stimme sitzt dort, wo sie sein soll, auch die feinsten Pianissimos tragen sehr gut, sie exzellierte intonationsmäßig, rhythmisch und auch ausdrucksmäßig, außerdem sieht sie sehr gut aus. Sie ist wirklich eine junge, frische Marie, die einer List und Mühe wert ist.« (Boris Klepal)
»Pavla Vykopalovás Marie war ein temperamentvolles unternehmungslustiges Mädchen, das sich nicht gleich etwas gefallen lässt, sie hat Sinn für Humor und zögert nicht, eine Weiberlist für ihre Sache anzuwenden.« (Helena Havlíková)
An der Staatsoper Prag ist Pavla Vykopalová zur Zeit als Rosina (Der Barbier von Sevilla), Fenena (Nabucco), Die zweite Dame in Mozarts Die Zauberflöte, Die zweite Waldnymphe in Rusalka und als Mercedes in Bizets Carmen zu erleben.
Gebrüder Caban proben Bernsteins Candide
Das Inszenierungsteam unter den Brüdern Michal und Šimon Caban hat die erste Woche von Proben zu Bernsteins Candide hinter sich. Das szenisch und auch gesangsmäßig anspruchsvolle satirische Werk wird mit dem Bühnenbild von Šimon Caban und den Kostümen von Simona Rybáková zweifellos ein Zuschauererlebnis. Die musikalische Einstudierung wurde von Guillaume Tourniaire übernommen, in den Hauptrollen treten Marnie Breckenridge, Jiří Korn, Aleš Briscein, David Uličník, Jana Sibera, Jiřina Marková und Martina Chylíková auf.
Premiere am 25. 5. 2006
Das Ballett geht auf Gastspielreise nach Norditalien
Das Ensemble der Staatsoper Prag stellt sich in den Tagen vom 18. bis zum 21. April 2006 in den norditalienischen Städten Modena, Treviso und Trento mit dem Märchenballett Aschenbrödel von Sergej Prokofjew vor. Als Aschenbrödel und Prinz treten die Solisten Anna Ščekaleva und Ondřej Novotný auf. Obwohl die Inszenierung in der Choreografie und unter Regie von Pavel Šmok und dem Chef des Ballettensembles Pavel Ďumbala schon im Dezember 2004 ihre Premiere hatte, gehört sie immer noch zu den erfolgreichsten Repertoiretiteln des Balletts der Staatsoper.
Der erfolgreiche Sommernachtstraum
Die feierliche Premiere des Originalballetts Ein Sommernachtstraum, die am 6. April in der Staatsoper stattfand, wurde vom Publikum begeistert aufgenommen. Die neue Inszenierung des führenden Choreografen Libor Vaculík bearbeitet in Form von »Theater im Theater« Shakespeares Märchenkomödie über die Durchdringung von Wirklichkeit und Traum und den ewigen Zauber der Liebe. Das Premierenpublikum belohnte nicht nur den Choreografen Libor Vaculík, sondern auch den Autor des Bühnenbildes Martin Černý und den Kostümbildner Roman Šolc mit lang anhaltendem Beifall. Die Leistungen aller Tänzer, vor allem der Solistin des Ensembles Anna Ščekaleva als Titania, des als Puck gastierenden David Stránský und der Darsteller beider Liebespaare Lucie Holánková mit Petr Kolář und Iva Zingfeldová mit Ondřej Novotný sorgten für unaufhörliche Ovationen. Ein Sommernachtstraum hat alle Voraussetzungen, um ein großer Zuschauerknüller zu werden.
Programmänderung in der Staatsoper Prag
Für den Freitag 7. 4. 2006. ergibt sich in der Staatsoper Prag aus betrieblichen Gründen eine Programmänderung. Anstelle von Donizettis geplanter Oper Lucia di Lammermoor wird Verdis Rigoletto aufgeführt.
Das Ballett probt den Sommernachtstraum
Choreograf und Regisseur Libor Vaculík bereitet die Originalversion der Ballettaufführung von Shakespeares Ein Sommernachtstraum nach der Musik von Felix Mendelssohn-Bartholdy vor. Nach Die Kameliendame, die schon seit einigen Jahren auf dem Spielplan steht, ist es schon der zweite Titel aus der Werkstatt dieses bedeutenden tschechischen Autors im Repertoire des Balletts der Staatsoper. In Form von »Theater im Theater« arbeitet die abendfüllende Aufführung eine Märchenkomödie über den ewigen Zauber der Liebe, die Durchdringung von Wirklichkeit und Traum auf und will mit ihrer Poesie und Humor Zuschauer aller Generationen ansprechen. Autor des Bühnenbildes ist Martin Černý, die Kostüme wurden von Roman Šolc entworfen, die Premiere findet am 6. April 2006 statt.
Eva Urbanová in der Staatsoper Prag
Die Staatsoper Prag wird am Freitag 10. Februar 2006 die zwanzigste Reprise von Dvooáks Rusalka aufführen. Der Dichter Jaroslav Kvapilov ließ sich zum poetischen Libretto dieser Oper von dem Hans Christian Andersens Märchen Die kleine Seejungfer inspirieren. Im Unterschied zu den psychologisierenden Regietendenzen Ende des 20. Jahrhunderts setzte sich die Inszenierung von Zdenik Troška zum Ziel zu zeigen, dass Dvooáks Werk auch in einer modernen Aufführung ein echtes Märchen bleiben kann…
Die Titelrolle übernahm Eva Urbanová.
Das Ballettensemble stellte sein Aschenbrödel in Thessaloniki vor
Das Ballettensemble der Staatsoper Prag stellte sich in der Woche 9.-15. Januar im griechischen Thessaloniki mit dem Märchenballett Aschenbrödel von Sergej Prokofjew vor. Die Inszenierung in der Choreografie und unter Regie von Pavel Šmok und dem Chef des Ballettensembles Pavel Ďumbala hatte ihre Premiere im Dezember 2004 und wurde sofort zu einem der erfolgreichsten Titel des Repertoires. Auf der Bühne der Thessaloniki Concert Hall fanden insgesamt vier Vorstellungen statt, als Aschenbrödel trat die Solistin des Ensembles Anna Ščekaleva auf, die Rolle des Prinzen übernahm der Solist Ondřej Novotný. Großen Erfolg verzeichneten auch der Solist des Ensembles Milan Boček in der Rolle der Stiefmutter und Jurij Kolva als Hofnarr.
Mozart gala
Am Samstag 21. Januar bringt die Staatsoper Prag ein Dagmar Pecková – Galakonzert, das anlässlich des 250. Geburtstages von W. A. Mozart im Rahmen des Projekts Mozart Praha 2006 stattfindet.
Außer der berühmtesten Mezzosopranarien (z. B. »Ah, lo previdi« und »Non piu di fiori«, die mit dem Namen der Prager Sängerin, Mäzenatin und Propagandistin von Mozarts Werk Josepha Duschek verbunden sind) erklingen an diesem Abend die berühmte Ouvertüre zur Oper Don Giovanni, die Ouvertüre zur Oper La clemenza di Tito und das Konzert für Klavier und Orchester B-Dur.
Ovationen für Mein Vaterland
Die erste Ballettbearbeitung des ganzen Zyklus sinfonischer Dichtungen von Bedřich Smetana Mein Vaterland hatte ihre feierliche Premiere am Donnerstag 8. Dezember 2005 in der Staatsoper Prag. Die Autoren des Librettos sind Ján Ďurovčík und Martin Hrdinka, das Orchester der Staatsoper Prag wurde vom renommierten Dirigenten Petr Vronský geleitet, das Bühnenbild stammt von Boris Kudlička, die Kostüme entwarf Martin Černý. In den Hauptrollen stellten sich die Solisten Lucie Holánková und Petr Kolář vor. Das Premierenpublikum in der Staatsoper Prag belohnte das Ballettensemble und die Autoren der Inszenierung mit begeisterten Ovationen.
Konkurs für das Ballettensemble der Staatsoper Prag
Am Samstag, dem 28. Januar 2006 um 15:00 Uhr findet der Konkurs für die Ergänzung des Ballettensembles der SOP und des Prager Kammerballetts statt.
Programmänderung in der Staatsoper Prag
Am Dienstag 15. 11. gibt es in der Staatsoper Prag aus Betriebsgründen eine Programmänderung. Statt der geplanten Oper Madame Butterfly von G. Puccini wird Verdis Rigoletto aufgeführt.
Von der Japan-Tournee zurück
Die Staatsoper Prag von ihrer siebenten Japan-Tournee mit unvergesslichen Erlebnissen aus überfüllten und stürmisch applaudierenden Konzertsälen in Osaka, Hiroshima, Fukuoka, Yokohama, Tokio, Nagoya, Gunma und anderen Städten zurück. Diesmal gastierte sie dort mit Verdis Aida. Die Inszenierung, die Regisseur Petar Selem an der Staatsoper Prag einstudierte (Bühnenbild: Hafiz Abdel Farghali, Kostüme: Josef Jelínek), gehört seit ihrer Premiere am 2. 6. 1994 zu den erfolgreichsten Titeln der SOP.
Auf Gastspielreisen durch Japan gehen schon seit vielen Jahren die größten Opernhäuser aus der ganzen Welt einschließlich der Mailänder La Scala oder der Wiener Staatsoper. Die Staatsoper Prag kam diesmal unmittelbar nach dem Gastspiel der hervorragenden Bayerischen Staatsoper München. Auch bei dieser nicht leichten Konkurrenz konnte sich das Ensemble ausgezeichnet bewähren, wie es die ausverkauften Säle und die begeisterten Reaktionen der dankbaren Zuschauer dokumentierten. In einer Serie von Vorstellungen unter der Leitung des italienischen Dirigenten Giorgio Croci und des Dirigenten der SOP Jiří Mikula traten Solisten und ständige Gäste der SOP Anda-Louise Bogza und Maida Hundeling (Aida), Igor Jan und Jan Vacík (Radames), Galia Ibragimova und Veronika Hajnová (Amneris), Martin Bárta und Miguelangelo Cavalcanti (Amonasro), Lukáš Hynek-Krämer und Oleg Korotkov (König), Ladislav Mlejnek und Oleg Korotkov (Ramfis), Jiří Hruška (Bote) und Jana Levicová (Priesterin) auf.
Die Tournee hat organisatorisch die Agentur Konzerthaus Japan vorbereitet, deren Inhaber und Generaldirektor Herr Masayuki Kobayashi ist. Für das Jahr 2007 bereitet die Staatsoper Prag die achte japanische Tournee vor, und zwar mit Verdis Oper La traviata.
Prager Kammerballett feiert 30 Jahre seines Bestehens
Am 19. November 2005 werden es schon unglaubliche 30 Jahre sein, als auf der Bühne des Theaters Rokoko die erste Vorstellung des damals neu entstandenen Ensembles – des Prager Kammerballetts gespielt wurde. Obwohl das Ensemble inzwischen seine Träger wechselte und auch seinen Namen änderte und einige weitere Namen sich neben der Schlüsselpersönlichkeit des Choreografen Pavel Šmok in seiner Leitung abwechselten, erwarb es sich während der Jahre seiner Existenz Anerkennung sowohl zu Hause als auch im Ausland. 2003 wurde das Prager Kammerballett dem Ballett der Staatsoper Prag angegliedert. Die Mitglieder des Ensembles, dessen Leitung am 1. 7. 2003 Pavel Ďumbala übernahm, erhielten so eine gebührende materielle und technische Stütze. Neben der Möglichkeit, ihre Tradition der Kammerballettabende fortzusetzen, können sie außerdem bei großen abendfüllenden Werken mitwirken, zu denen Kameliendame, Aschenbrödel, Time of Pain oder neulich auch Mein Vaterland gehören, das ihre Premiere im Dezember dieses Jahres haben wird.
Das Ballett bereitet die Premiere von Mein Vaterland vor
Die erste Ballettbearbeitung des ganzen Zyklus symphonischer Gedichte Mein Vaterland von Bedřich Smetana, die in Koproduktion mit der PART agency, a. s., entsteht, wird seine Premiere auf der Bühne der Staatsoper Prag am 8. Dezember 2005 haben. Autoren des Librettos sind Ján Ďurovčík und Martin Hrdinka. Das Orchester der Staatsoper Prag wird der renommierte Dirigent Petr Vronský leiten, das Bühnenbild wurde von Boris Kudlička, die Kostüme von Martin Černý gestaltet. Die Proben mit dem Choreographen Ján Ďurovčík und der Choreographie-Assistentin Marianna Paulíková sind bereits seit mehreren Wochen in vollem Laufe (siehe Fotos).
Time of Pain im Staatsschauspiel Dresden
Das Ballett der Staatsoper Prag gastierte am 22. Oktober in Dresden, wo es sich auf der Hauptbühne Staatsschauspiel Dresden mit der abendfüllenden Inszenierung des Choreographen Bronislav Roznos Time of Pain vorstellte. Das Dresdener Publikum nahm das Ballettensemble der Staatsoper Prag sehr positiv auf, die Vorstellung wurde ferner von einer Reihe bedeutender Theaterkritiker gesehen.
Georg Friedrich Händel: Alcina – Wettbewerb
Die Staatsoper Prag schreibt einen Wettbewerb für ein Inszenierungskonzept der Oper von Georg Friedrich Händel Alcina aus. Die eventuelle Realisierung des Entwurfes, die aufgrund der Wahl der Fachjury die Direktion der Staatsoper Prag bestimmen wird, ist für die Saison 2008/2009 geplant. Der Wettbewerb ist für junge Regisseure, deren Alter zum Datum des Meldeschlusses 40 Jahre nicht überschreiten wird, ohne Unterschied der Staatsangehörigkeit offen. (Diese Altersgrenze gilt nicht für die weiteren Mitglieder des Inszenierungsteams.)
Prager Theaterfestival deutscher Sprache
Von 4. bis 17. November findet in Prag der zehnte Jahrgang des Prager Theaterfestivals deutscher Sprache statt. In der Staatsoper Prag wird bei seiner einzigen Vorstellung am Dienstag 8. November 2005 das Ensemble der Volksbühne Berlin mit Frank Castorfs Titel Meine Schneekönigin über die Motive des berühmtesten Märchens von Hans Christian Andersen gastieren. Dass das Märchen und das Spiel nicht allein zur Kindeheit gehören, können sich auch Sie bei der aufgeführten Bearbeitung überzeugen, die von der großen und selbstlosen Liebe Gerdas zu Kai handelt...
Die Vorstellung ist für Jugend unter 16 Jahren ungeeignet.
La traviata in Salzburg
Einer der erfolgreichsten Titel der Staatsoper Prag, Verdis La traviata, die seit 1982 in der Regie von Ladislav Štros, in der Ausstattung von Vladimír Nývlt und in den Kostümen von Josef Jelínek ununterbrochen auf dem Spielplan der SOP steht, wird am 15. und 16. 10. 2005 im berühmten Großen Festspielhaus in Salzburg aufgeführt. In den Hauptrollen stellen sich Adriana Kohútková (Violetta), Yikun Chung und Aleš Briscein (Alfredo), Vladimír Chmelo und Roman Janál (Germont) vor, es wirken der Chor der SOP und das Mozarteum Orchestra Salzburg unter der Leitung von Leoš Svárovský mit.
Ein neues Buch über die Staatsoper Prag
Nach dem Erfolg des ersten Teiles der Geschichte der Staatsoper Prag in Bildern und Daten, der ausschließlich der Oper in diesem Gebäude gewidmet war, wird nun an einem zweiten Teil gearbeitet, der diesmal die Operette und das Ballett zum Thema haben wird. In diesem Zusammenhang wendet sich die Staatsoper Prag an die Öffentlichkeit mit dem Angebot, alle Materialien, die als Abbildungen in der neuen Publikation verwendet werden können, zu übernehmen bzw. zu kaufen. Es handelt sich vor allem um Dokumente aus der Ära des Neuen deutschen Theaters und des Theaters des 5. Mai, besonders um Photographien der Dirigenten, Sänger, Tänzer, Regisseure, Bühnenbildner, jene aus den Bühnenproduktionen, Theaterprogramme und Almanache, Plakate, Bühnenbild- bzw. Kostümentwürfe. Es ist auch möglich, die Materialien bei uns nur kopieren zu lassen. Ebenso sind uns Erinnerungen von Augenzeugen willkommen. Auch Sie können sich an der Erfassung der reichen Geschichte dieses Theaters für die Zukunft beteiligen! Bitte kontaktieren Sie uns schriftlich an die Adresse Staatsoper Prag, Dokumentationszentrum, Legerova 75, 110 00 Praha 1, oder per e-mail vrbka@opera.cz">vrbka@opera.cz.
Staatsoper Prag wieder in Japan
Auf ihre siebente Japan-Tournee reist das Ensemble der Staatsoper Prag am 8. 10. 2005. Während dieser einmonatigen Gastierung (bis 7. 11.) stellt es dem japanischen Publikum Verdis Aida vor, mit der es dort bereits im Herbst 2002 außerordentlich erfolgreich aufgetreten ist. Damals hat sich der berühmte argentinische Tenorsänger José Cura unserem Ensemble für sechs Vorstellungen angeschlossen, in diesem Jahr stellen sich in der Titelrolle als Gäste die weltberühmten Sopranistinnen Maria Guleghina und Inez Salazar sowie in der Rolle des Radames Piero Giuliacci vor. In der Vorstellungsserie treten unter dem Taktstock des italienischen Dirigenten Giorgio Croci und des Dirigenten der Staatsoper Prag Jiří Mikula die Dauergäste und Solisten der Staatsoper Prag Anda-Louise Bogza und Maida Hundeling (Aida), Igor Jan und Jan Vacík (Radames), Galja Ibragimova und Veronika Hajnová (Amneris), Martin Bárta und Miguelangelo Cavalcanti (Amonasro), Lukáš Hynek-Krämer und Oleg Korotkov (König), Ladislav Mlejnek und Oleg Korotkov (Ramfis), Jiří Hruška (Bote) und Jana Levicová (Priesterin) auf.
Für das Jahr 2007 bereitet die Staatsoper Prag eine weitere Japan-Tournee vor, und zwar mit Verdis Oper La traviata.
Stanislav Fečo in Schwanensee
Das Nationaltheater Brno wird sich am 15. und 24. Oktober 2005 auf der Bühne der Staatsoper Prag mit der Inszenierung von Tschaikowskis Schwanensee vorstellen. Das Nationaltheater Brno bringt das unsterbliche romantische Ballett in vier Akten unter der Choreografie und Regie von Robert Strajner. Die hinreißenden Leistungen der Solisten und des Ensembles sind eine Zierde der Ausstattungsinszenierung. Dem Publikum in der Staatsoper wird sich diesmal einer der bedeutendsten tschechischen Tänzer der Gegenwart Stanislav Fečo in der Rolle des Prinzen vorstellen. Der langjährige Solist des Nationaltheaters Prag hat reiche Erfahrungen von Bühnen in Europa und Übersee, er ist Träger von zahlreichen bedeutenden internationalen Preisen und tritt oft mit den bedeutendsten Ballerinen der Welt wie Daria Klimentová, Galina Mezencewa, Lubow Kunakova oder Julia Machalina auf. In der Staatsoper an der Seite von Stanislav Fečo wird sich die junge Solistin des Brnoer Balletts Andrea Smejkalová in der Doppelrolle der Odetta/Odilie vorstellen.
Der Barbier von Sevilla - Premiere
Die neue Inszenierung der Oper Der Barbier von Sevilla von G. Rossini in der Staatsoper Prag hat großen Anklang beim Publikum gefunden. Beide Premieren am 29. 9. und 2. 10. 2005 waren schon lange im voraus ausverkauft. In der folgenden Fotogalerie stellen wir Ihnen bedeutende Gäste der feierlichen Premiere am 29. 9. 2005 vor.
Kikunokai – Japanischen Traditionstanz Gesellschaft
Die Staatsoper Prag nahm den Verkauf der Eintrittskarten für die einzige Vorstellung der japanischen Traditionstanz-Gesellschaft Kikunokai, die am Montag 3. Oktober um 19.30 Uhr stattfindet, auf.
Das Ensemble, das mit Regisseur Kurosawa zusammenarbeitete und zur Spitze der japanischen Tanzszene zählt, bringt mit ihrer Vorstellung eine einzigartige Kombination klassischer Theatertraditionen mit dem neuen Tanzkunststil.
Time of Pain zum letzen Mal in diesem Jahr!
Zum letzen Mal in diesem Jahr haben Zuschauer am 14. Oktober um 19:00 Uhr die Möglichkeit, die unkonventionelle Ballettinszenierung Time of Pain / Zeit des Schmerzes in der Choreographie des Chefs des Balletts des Tanztheaters Plauen-Zwickau, Bronislav Roznos, zu sehen. Biblische Szenen, eine mittelalterliche Hexenjagd, totalitäre Manipulation mit Menschen, und vor allem Schmerz als Bestandteil der sadomasochistischen Lust – das alles zusammen mit hinreissenden Leistungen der Tänzer, einer effektvoll beleuchteten Bühne sowie mit Musik von Philip Glass oder der Gruppe Dead Can Dance. Die weitere Reprise ist erst für den Januar des nächsten Jahres geplant.
Ballett bereitet zwei große Premieren vor
Das Ballettensemble der Staatsoper Prag eröffnete die neue Spielsaison am 5. September mit der Vorstellung Time of Pain in der Choreographie von Bronislav Roznos. Die dynamische Ballettschau verlangt den Tänzern Grenzleistungen ab; zugleich beruht sie auf einer effekten kunstbildnerischen Auffassung, die sich den Kontrast von nahezu nackten Körpern und Kerzenlichtern zunutze macht. »In diesem Jahr beginnt das Ballettensemble der Staatsoper Prag seine bereits vierte Spielsaison in einer gemeinsamen Zusammenstellung mit dem Prager Kammerballett«, sagt sein Chef Pavel Ďumbala. »Schauen wir ein wenig zurück, so kann ich mit Freunde feststellen, dass die Entscheidung, das Prager Kammerballett unter die Staatsoper Prag einzugliedern, richtig war, denn das Ensemble bekam so die Möglichkeit, neben Kammerchoreographien auch abendfüllende Titel, wie z.B. Die Kameliendame oder das berühmte Aschenbrödel von Prokofjew, aufzuführen. In der neuen Saison werden zwei weitere Inszenierungen hinzutreten – Mein Vaterland von Bedřich Smetana in Choreographie und Regie von Ján Ďurovčík und Ein Sommernachtstraum über die Musik von Felix Mendelssohn Bartholdy in Choreographie und Regie von Libor Vaculík. Ich glaube, dass alle unsere Vorstellungen unvergessliche Erlebnisse unseren Zuschauern bringen«, sagt abschließend Pavel Ďumbala
Festlichen Eröffnung der neuen Spielzeit
Anläßlich der festlichen Eröffnung der neuen Spielzeit am 1. 9. 2005 wurde das Ensemble auch vom Kulturminister Vítězslav Jandák begrüßt. Am Photo mit dem Direktor der Staatsoper Prag Jaroslav Vocelka, der Opernchefin Ingeborg Žádná und dem Ballettchef Pavel Ďumbala.
Staatsoper Prag in Bad Elster
Am 18. 9. 2005 wird sich das Opernensemble der Staatsoper Prag schon zum dritten Mal im deutschen Kurort Bad Elster vorstellen. Nach den erfolgreichen Opern Carmen und Nabucco, die im Saal des Kurhauses konzertant aufgeführt wurden, wird in diesem Jahr Donizettis Lucia di Lammermoor im neu renovierten Jugendstilgebäude des König Albert Theaters aufgeführt.
Die Vorstellung findet im Rahmen der Chursächsischen Festspiele statt, die jedes Jahr thematisch einem anderen europäischen Land gewidmet sind. In diesem Jahr ist Großbritannien dran und deshalb fiel die Wahl auf Lucia di Lammermoor, deren Libretto nach den Motiven eines historischen Romans von Sir Walter Scott entstanden ist.
Neue Spielsaison in der Staatsoper Prag
Die neue Spielsaison in der Staatsoper Prag startete mit einem ungewöhnlichen Einsatz. Vom 23. 8. bis zum 4. 9. 2005 laufen schon traditionell die beliebten Festspiele der italienischen Oper, es werden Gastspielreisen des Opernensembles nach Deutschland, Österreich und Japan vorbereitet.
Das internationale Inszenierungsteam unter Leitung des Regisseurs Martin Otava – italienischer Dirigent Enrico Dovico, slowakischer Szenograph Ján Zavarský und deutsche Kostümbildnerin Bettine Kirste – begannen nach den Theaterferien Rossinis Der Barbier von Sevilla zu proben (Premiere am 29. 9. 2005). »Mit Herrn Zavarský und Bettine Kirste haben wir in Deutschland bei der Inszenierung von Rigoletto und Händels Xerxes zusammengearbeitet. Enrico Dovico bin ich in der Staatsoper Prag schon bei den neuen Inszenierungen von Der Liebestrank und La Gioconda begegnet, wir kennen uns gut, was natürlich ausgezeichnet ist. Wir brauchen uns nicht viel zu erklären, wir haben ein volles Vertrauen zueinander. Das gleiche kann ich auch von allen Sängern sagen, mit denen Der Barbier von Sevilla von der Leitung des Opernhauses ausgezeichnet besetzt wurde«, sagt der Regisseur Martin Otava zur Vorbereitung der Premiere.
Das Ballett beginnt am 5. September mit Time of Pain
Das Ballettensemble der Staatsoper Prag tritt in die neue Spielsaison am 5. September mit der Vorstellung Time of Pain / Zeit des Schmerzes ein. Die abendfüllende Inszenierung mit Choreografie des Chefs des Balletts des Tanztheaters Plauen-Zwickau Bronislav Roznos hatte ihre Premiere im Juni dieses Jahres. Der Choreograf arbeitet darin das Thema des Schmerzes aus verschiedenen Blickwinkeln auf: biblische Szenen und die Hexenverfolgung im Mittelalter wechseln Bilder der totalitären Manipulation mit dem Individuum ab und der ganze Abend gipfelt in der Darstellung des Schmerzes als Bestandteiles der sexuellen Wollust. Die bunte Schau fußt auf physischen Grenzleistungen des Ensembles einschließlich der einwandfreien Bewältigung des Trommelns auf große Blechbarrels und auf einer effektvollen bildnerischen Konzeption, geschaffen durch den Kontrast zwischen fast nackten Körpern der Tänzer, schwarzem Hintergrund und Kerzenlicht. Zu einem starken Eindruck trägt auch eine bunte musikalische Collage aus den Werken von Philip Glass, der Gruppen Dead can Dance oder Les Tambours du Bronx bei. Die nächste Reprise von Time of Pain / Zeit des Schmerzes steht am 14. Oktober 2005 auf dem Spielplan.
Das Ballett der Staatsoper auf Gastspielreise in Spanien
Das Prager Kammerballett – das Ensemble des Balletts der Staatsoper Prag war auch während der diesjährigen Sommerferien fleißig. Im Hochsommer von 26. bis 30. Juli war es auf einer Arbeitsreise in Spanien. An drei Abenden sahen die Zuschauer auf der Bühne des Centro Cultural de la Villa in Madrid eine Vorstellung, die ausschließlich aus Choreographien der führenden Persönlichkeit der modernen tschechischen Ballettschule Pavel Šmok zusammengestellt war. Neben dem kleinen heiteren Spiel Das Einspringen (Záskok) nach der Musik von Franz von Suppé, das mit Übertreibung eine sich hinter den Kulissen abspielende Geschichte erzählt und schon seit einigen Jahrzehnten zum ständigen Repertoire gehört, waren die Choreographien Stabat nach der Musik von Antonín Dvořák und Kreutzer Sonate und Sinfonietta mit Musik von Leoš Janáček auf dem Programm. Alle Vorstellungen lockten eine große Anzahl der Zuschauer in den Zuschauerraum an und fanden einen sehr positiven Anklang.
Erfolg des Orchesters und des Chors der Staatsoper Prag im italienischen Macerata
Am 15. und 17. Juli 2005 fanden zwei Vorstellungen der Oper Les mamelles de Tirésias von Francis Poulenc und der Welturaufführung von Le bel indifferent des italienischen Gegenwartskomponisten Mark Tutino nach einem Text von J. Cocteau in Macerata, im Lauro Rossi – Theater zur Eröffnung der 41. Opernsaison statt. Das Bühnenbild und die Kostüme in den Farben der französischen Flagge sowie die Regie tragen die Unterschrift des berühmten italienischen Regisseurs Pier Luigi Pizzi, die Choreografie stammt von Gheorghe Iancu. Die musikalische Einstudierung mit den italienischen und französischen Solisten, dem Orchester und Chor der Staatsoper Prag übernahm der französische Dirigent Guillaume Tourniaire.
Die italienische Tageszeitung Il Resto del Carlino schrieb nach der Premiere am 17. 7. 2005 über Poulenc: »Eine frische Vorstellung im Stil einer Posse, etwas zwischen Operette und Musical: ausgezeichnete Solisten, die den verspielten Geist des Werkes verstanden, und die Choreografie von G. Iancu, die ihnen sowie dem Chor tänzerische Kreationen bereitete, die wir in einer Oper nur selten sehen. Eine ausgezeichnete Aufführung und Leistung des Orchesters und Chors der Staatsoper Prag unter Leitung von G. Tourniaire waren in glücklicher Harmonie mit dem Bühnenbild. Das ausverkaufte Theater war Zeuge anhaltenden Beifalls und mehrerer Vorhänge für die Künstler – diese Ovation wirkte wie Theater im Theater und schloss diesen Premierenabend unter allseitiger Fröhlichkeit ab.«
XIII. Festival der italienischen Oper
Seit 1993 eröffnet die Staatsoper Prag jede Spielzeit mit einem Zyklus unter dem Titel Verdi – Festival. Mit dieser außergewöhnlichen Veranstaltung bekennt sie sich zur Tradition des Neuen deutschen Theaters, wo vor 106 Jahren, also im Jahre 1899, der damalige Direktor Angelo Neumann zum ersten Mal die sog. Maifestspiele veranstaltet hat, die sofort populär geworden sind. Im ersten Jahr war die Aufmerksamkeit vor allem auf die Opern von Richard Wagner gerichtet, bald kam auch Giuseppe Verdi an die Reihe: fast jedes Jahr wurden Zyklen der Opern von Verdi organisiert, deren Protagonisten die größten Opernstars waren. Die Staatsoper Prag setzte sich das gleiche Ziel: eine Huldigung an den großen Opernmagier darzubringen und ihrem Publikum ein hervorragendes musikalisches Erlebnis anzubieten.
Hana Hegerová und Dan Bárta – Konzert
Das Hana Hegerová und Dan Bárta – Konzert findet am 17. Oktober 2005 in der Staatssoper Prag statt.
Die Eintrittskarten für diese Veranstaltung können die Zuschauer nur in den Vorverkaufsstellen Ticketpro erhalten.
Premieren der neuen Spielsaison
Die erste Premiere der neuen Spielsaison wird am 29. 9. 2005 die meisterhafte komische Oper von Gioacchino Rossini Der Barbier von Sevilla unter der Regie von Martin Otava mit dem gastierenden italienischen Dirigenten Enrico Dovico sein. In der Vorweihnachtszeit am 8. 12. 2005 führt die Staatsoper Prag das Ballett Mein Vaterland auf, das unter der Regie und Choreographie von Ján Ďurovčík den monumentalen Zyklus symphonischer Dichtungen von Bedřich Smetana szenisch gestaltet.
Als dritte Premiere der Saison führt die Staatsoper Prag 23. 3. 2006 Verdis Die sizilianische Vesper in italienischer Version auf, die in den tschechischen Landen nach nahezu vierzig Jahren wieder erklingt. Der zweite Balletttitel der Saison ist Sommernachtstraum von Felix Mendelssohn-Bartholdy in der Choreographie von Libor Vaculík, dessen Premiere am 6. 4. 2006 stattfindet. Der Höhepunkt der kommenden Saison wird am 25. 5. 2006 die Premiere der berühmten satirischen Oper Candide von Leonard Bernstein unter der Regie, in der szenischen Gestaltung und Choreographie von Michal und Šimon Caban sein.
Die Staatsoper Prag wird beim Festival im italienischen Macerata auftreten
Am 18. Februar 2005 wurde ein Protokoll über Zusammenarbeit zwischen der Staatsoper und der Assoziation Arena Sferisterio – Macerata Opera unterzeichnet, das für die italienische Seite von der weltberühmten Sopranistin Katia Ricciarelli unterschrieben wurde. Das erste gemeinsame Vorhaben ist die Aufführung der Oper Les mamelles de Tirésias von Francis Poulenc und die Welturaufführung des zeitgenössischen italienischen Komponisten Mark Tutin Le bel indifferent in Macerata, im Theater Lauro Rossi am 15. und 17. Juli 2005.
Unter der Regie von Pier Luigi Pizzi werden der Chor und das Orchester der Staatsoper Prag wirken, zwei kleinere Rollen wurden ebenfalls mit Solisten der Staatsoper Prag besetzt. Die musikalische Einstudierung übernahm der französische Dirigent Guillaume Tourniaire.
Zubin Mehta und Anda-Louise Bogza
Die Solistin der Staatsoper Prag Anda-Louise Bogza sang die Titelrolle in Puccinis Tosca im Mai beim Festival Maggio Musicale Fiorentino in Florenz. Sie hatte einen Riesenerfolg gehabt, so dass der künstlerische Direktor des Festivals, Dirigent Zubin Mehta, sie auch für seine zwei Vorstellungen der Tosca in der Bayerischen Staatsoper in München auswählte, wo sie am 1. und am 6. 6. 2006 einsprungweise für Daniele Dessi sang. Ihre Partner waren Marcello Giordani (Cavaradossi) und Sergej Leiferkus (Scarpia).
Praktische Informationen für Besucher der Staatsoper Prag
Sämtliche praktischen Informationen bezüglich des Besuchs der Staatsoper Prag stehen nun auf unserer Webseite in der Rubrik »Dienste«. Die Besucher erfahren dort alles Benötigte vom Eintrittskartenkauf über Parken, Rollstuhlfahrerzugang zum Zuschauerraum, die Dauer der jeweiligen Vorstellung bis hin zur Unterkunft und Erfrischung in der Umgebung der Staatsoper Prag.
Festival der italienischen Oper
Seit 1993 eröffnet die Staatsoper Prag ihre Theatersaisons mit einem Zyklus benannt Verdi-Festival. Mit dieser Sonderaktion bekennt sie sich zur Tradition des Neuen deutschen Theaters, in dem vor 106 Jahren, 1899, der damalige Direktor Angelo Neumann erstmals sog. Maifestspiele veranstaltete, die sofort sehr populär wurden. Im ersten Jahrgang konzentrierte sich die Aufmerksamkeit vor allem auf Opern Richard Wagners, bald kam auch Giuseppe Verdi dazu: nahezu Jahr für Jahr wurden Verdi-Opern-Zyklen organisiert, deren Protagonisten größte Opernstars wurden. Die Staatsoper Prag setzte sich das gleiche Ziel: dem großen Opernzauberer Ehre zu bezeigen und ihrem Publikum ausgezeichnete Sänger anzubieten.
In diesem Jahr hat sie sich erstmals entschlossen, die ursprüngliche dramaturgische Ausrichtung auf Verdi um Opern weiterer berühmter italienischer Komponisten – Puccini und Donizetti – zu erweitern. Der diesjährige Jahrgang (23. 8. – 4. 9. 2005) bringt Inszenierungen der Opern Der Troubadour, Rigoletto, La traviata, Ein Maskenball, Nabucco, Tosca und Lucia di Lammermoor. Bei dem Festival stellen sich, wie in den vorhergehenden Jahrgängen auch, neben besten einheimischen Solisten auch ausländische Sänger vor.
Ovationen für das Ballett Zeit des Schmerzes / Time of Pain
Das Ballett Zeit des Schmerzes / Time of Pain mit Choreografie des Chefs des Tanztheaters Plauen-Zwickau Bronislav Roznos war am 2. Juni die letzte Premiere der Spielsaison 2004/2005 in der Staatsoper Prag. Die abendfüllende Vorstellung arbeitet das Thema des Schmerzes auf – von biblischen Szenen über die Hexenverfolgung im Mittelalter bis zur Darstellung des Schmerzes als Bestandteiles der sexuellen Wollust. Die bunte Schau fußt auf physischen Grenzleistungen des Ensembles und auf einer effektvollen bildnerischen Konzeption, geschaffen durch den Kontrast zwischen fast nackten Körpern der Tänzer, schwarzem Hintergrund und Kerzenlicht. Zu einem starken Eindruck trägt auch die musikalische Collage aus den Werken von Philip Glass, der Gruppen Dead can Dance oder Les Tambours du Bronx bei. Das Premierenpublikum in der Staatsoper Prag belohnte das Prager Kammerballett und den Choreographen Bronislav Roznos mit begeisterten Ovationen. Die Solisten des Ensembles Zuzana Juklová und Ondřej Novotný bereiteten den Zuschauern bei der Premiere außerdem eine nette Überraschung vor – nach der Vorstellung ließen sie sich direkt auf offener Bühne trauen. Die nächsten Reprisen von Zeit des Schmerzes / Time of Pain stehen am 5. September und 14. Oktober 2005 auf dem Programm.
Das Ballett der Staatsoper Prag reist im Sommer nach Spanien
Mitten in den Sommerferien, vom 26. bis 30. Juli, begibt sich das Kammerballett / Ensemble der Staatsoper Prag auf eine Arbeitsreise nach Spanien. Bei drei Abenden werden die Zuschauer eine ausschließlich aus Choreographien der führenden Persönlichkeit des tschechischen Balletts Pavel Šmok zusammengesetzte Vorstellung auf der Bühne des Centro Cultural de la Villa in Madrid sehen. Neben dem komödialen Stand-in über Musik von Franz von Suppé stehen Stabat mater von Antonín Dvořák sowie die Kreutzer-Sonate und Sinfonietta mit Musik von Leoš Janáček auf dem Programm.
Der ausverkaufte Kreml
Der ausverkaufte Kreml applaudierte nicht nur dem legendären Alexandrow-Ensemble. Einen ungewöhnlichen Erfolg zeitigten alle Protagonisten des Festkonzerts im Moskauer Kreml, mit dem die Stars-Tournee unter der Bezeichnung »Europa – 60 Jahre ohne Krieg« gipfelte. Helena Vondráčková, Karel Gott und die Solistin der Staatsoper Prag Marina Vyskvorkina ernteten für ihre Leistung stürmische Ovationen der 6000 begeisterten Zuschauer.
Prager Frühling 2005 in der Staatsoper Prag
Im Rahmen des 60. Jahrgangs des Internationalen Musikfestivals Prager Frühling 2005 bot die Staatsoper Prag vier Festvorstellungen an: Dvořáks Rusalka mit Eva Urbanová in der Titelrolle (25. 5.), Donizettis Lucia di Lammermoor mit der slowakischen Sopranistin Ľubica Vargicová, ebenfalls in der Titelrolle (26. 5.), Prokofjews Ballett Aschenbrödel (27. 5.) und Verdis Ein Maskenball mit dem russischen Barytonsänger Wladimir Chernow in der Rolle des René Anckarström (29. 5.). Mit vorbehaltloser Begeisterung des Publikums wurde insbesondere die Gastierung von Ľubica Vargicová quittiert, die als Opernereignis des Jahres bezeichnet wird.
Rusalka Premiere
Die neue Inszenierung der Oper Rusalka von Antonín Dvořák in der Staatsoper Prag fand ein außerordentliches Zuschauerecho. Die beiden Premieren am 5. und 7. 5. 2005 waren lange hoffnungslos vorausverkauft, genauso alle darauffolgenden Reprisen bis zum Ende der Spielsaison, wo für die beiden Juni-Vorstellungen noch die wenigen letzten Eintrittskarten vorhanden sind. Mit der Regie der Rusalka wurde der populäre Filmschöpfer von Evergreen-Märchen und -Komödien Zdeněk Troška beuaftragt; in der Titelrolle alternieren Eva Urbanová, Adriana Kohútková und Jitka Burgetová.
Bronislav Roznos bereitet Time of Pain vor
Der künstlerische Chef des Balletts und Chefchoreographe des Tanztheaters Plauen-Zwickau, Bronislav Roznos, probt in der Staatsoper Prag die Inszenierung von Zeit des Schmerzes / Time of Pain. Die Choreographie arbeitet das Thema Schmerz unter verschiedensten Blickwinkeln auf und verspricht den Zuschauern eine ungewöhnlich suggestive Schau. Die Premiere findet am 2. Juni dieses Jahres statt. Wie sieht Bronislav Roznos die Zusammenarbeit mit dem Ballettensemble? »Im Prager Kammerballett, das heute die Basis des Balletts der Staatsoper Prag darstellt, habe ich vor Jahren selbst getanzt, und gerade bei Pavel Šmok habe ich ausgezeichnete Grundlagen für meine tänzerische und choreographische Laufbahn erworben, so dass ich für diese Rückkehr ungeheuer dankbar bin. Die ausdruckmäßige Seite der Tänzer des Prager Kammerballetts steht traditionell auf einem ausgezeichneten Niveau, und deshalb sollte es für sie kein Problem sein, den Anforderungen, die ich nun an sie stelle, gerecht zu werden. Ich glaube, dass sie auch die zahlreichen akrobatischen Elemente, das Klettern an den Konstruktionen oder das Trommeln auf Blechfässern gut bewältigen werden,« weiss der Choreographe zu berichten.
Ballettausbildungsschule nimmt neue Schüler auf
Die Ballettvorbereitungsschule der Staatsoper Prag nimmt Schüler für das Schuljahr 2005/2006 auf. An der Bewerbung können Kinder ab fünf Jahren ohne vorherige Bewegungsausbildung, aber auch ältere Kinder im Alter von acht bis zehn Jahren teilnehmen, die ihre Bewegungsfähigkeiten erweitern wollen oder eventuell Interesse an einem Tanzstudium am Konservatorium haben. Die Ausbildung erfolgt zweimal in der Woche in den Ballettsälen der Staatsoper. Außer des klassischen Tanzes ist die Anmeldung für Stunden des modernen Tanzes (M. Graham Technik) möglich.
Termine der Bewerbung: Montag 30. Mai und Donnerstag 9. Juni jeweils um 18:00 Uhr.
Nähe Auskünfte bei Frau Mgr. Olga Kyndlová, Telefon 605 432 573 oder 296 117 218.
Das Ballett des Nationaltheaters Brno kommt mit seinem Schwanensee
Am 23. Mai 2005 wird sich an der Bühne der Staatsoper Prag das Nationaltheater Brno mit der Einstudierung Tschaikowskys Schwanensee vorstellen. Dieses romantische Ballett mit vier Akten gehört zu den bedeutendsten Titeln aller großen Weltbühnen. Das Märchen von Prinzessin Odetta, die in einen Schwan verwandelt wird, vom Prinzen Siegfried, der sein Gelübde vergißt, und vom hinterlistigen Zauberer Rotbart hat dank der Musik von P. I. Tschaikowsky ewigen Ruhm erlangt. Das Nationaltheater Brno bringt den Schwanensee in der Choreographie und Regie von Robert Strainer. Hinreißende Leistungen der Solisten sowie des Ensembles schmücken die anspruchsvolle Aufführung.
Wildpferde
Die neue Choreographie der Solistin der Staatsoper Prag Lucie Holánková hat ihre Uraufführung am 14. Mai auf der Bühne des Theaters Ponec im Rahmen eines Abends der Musikakademie der musischen Künste. Es handelt sich um die Kollage Divocí koně (Wildpferde), geschaffen zur Musik von neun Kompositionen des ausgezeichneten tschechischen Liedermachers Jaromír Nohavica. Neben den Titel – Wildpferden wählte Lucie Holánková die Lieder Zatanči (Tanz’ mal), V jednym dymku na zarubku, Pochod eskymáků (Marsch der Eskimos), Masopust (Fasching), Na dvoře divadla (Im Theaterhof), Košilka (Hemdchen), Sarajevo, Těšínská (Teschener Lied) aus. Im Bühnenbild von Dalibora Milka und in Kostümen von Roman Šolc stellen sich Solisten des Prager Kammerballetts – der Staatsoper Prag vor, danach wird das Ensemble die Choreographie in sein ständiges Repertoire übernehmen.
Staatsoper Prag in Korea
Die Staatsoper Prag und die Beseto Opera aus Soul / Südkorea schlossen 2004 einen Kooperationsvertrag ab, in dessen Rahmen koreanische Solisten im Oktober 2004 in Prag in zwei Vorstellungen von Bizets Carmen auftraten. Die Zusammenarbeit setzt sich nun in Soul fort, wohin neun Solisten der Staatsoper Prag und der Dirigent Jiří Mikula reisten. Vom 1. bis 6. April 2005 fanden sechs Vorstellungen von Mozarts Zauberflöte statt, in vier davon stellten sich unsere Solisten zusammen mit koreanischen Künstlern vor, in zwei sangen nur koreanische Solisten. An den Vorstellungen beteiligten sich ein ausgezeichneter koreanischer Chor und ein sehr gutes ukrainisches Orchester.
Beim Prag-Besuch gefielen der Präsidentin der Beseto Opera, Frau Hwa-Ja Kang, sehr die Kostüme des Bühnenbildners Josef Jelínek, und sie bat deshalb um deren Leihen. Die Kostüme passten ganz genau in das koreanische Bühnenbild; zusammen bildeten sie ein sehr homogenes Ganzes.
Die Vorstellungen wurden im Art Centrum – einer modernen Halle für 2800 Zuschauer, mit ausgezeichneter Akustik und schönem Interieur – gespielt. Unsere Solisten und Dirigent Jiří Mikula wurden sehr herzlich empfangen und ernteten stürmische Echos des koreanischen Publikums. Die Rolle der Königin der Nacht sang Dagmar Vaňkátová, die des Tamino Aleš Briscein, die der Pamina Simona Procházková, Václav und Jana Sibera gestalteten das unwiderstehliche Paar von Papageno a Papagena, als drei Damen stellten sich Dana Koklesová, Klára Džuganová und Andrea Kalivodová vor, den Sarastro sang Lukáš Hynek-Krämer. Geplant werden weitere Gastvorstellungen von Künstlern der Staatsoper Prag in Korea im nächsten Jahr.
Bronislav Roznos probt Zeit des Schmerzes
Der Ballettdirektor und Chefchoreographe des Tanztheaters Plauen-Zwickau, Bronislav Roznos, hat bereits das Proben der in Vorbereitung befindlichen Inszenierung von Zeit des Schmerzes mit dem Ensemble der Staatsoper Prag in Angriff genommen. Eine wichtige Requisite bei den Proben sind große Blechfässer, auf denen die Tänzer während des Abends trommeln werden. Roznos’ Choreographie bearbeitet das Thema Schmerz unter verschiedensten Blickwinkeln, verlangt den Tänzern körperliche Grenzleistungen ab und verspricht den Zuschauern eine ungemein suggestive Schau. Die Uraufführung findet am 2. Juni dieses Jahres statt.
Außerordentliches Angebot für Ballettfans!
Erstmals in der Geschichte der Staatsoper Prag bieten wir im Rahmen des Abonnements für die Saison 2005/2006 eine spezielle Ballettreihe an. Für einen spürbar günstigen Preis bietet sich allen an der Abonnementgruppe B Interessierten die Möglichkeit, innerhalb einer Saison gleich vier ausgezeichnete abendfüllende Titel zu sehen: Verdis/Onsoffs Kameliendame vom führenden tschechischen Choreographen Libor Vaculík, eine anmutende Inszenierung von Prokofjews Aschenbrödel, das hinreißende moderne Ballett von Bronislav Roznos Zeit des Schmerzes sowie die tänzerische Gestaltung des weltberühmten Zyklus symfonischer Dichtungen Mein Vaterland von Bedřich Smetana.
Ovationen für Leoš Svárovský und die Staatskapelle Dresden
Der Chefdirigent der Staatsoper Prag Leoš Svárovský vertrat am 20. und 21. März den kranken Dirigenten Sir John Eliot Gardiner bei dem ordentlichen Abbonementkonzert in der Dresdner Semper-Oper. Im Rahmen des 8. Programms eines der angesehensten Orchester der Welt – der Staatskapelle Dresden – erklang erstmals Janáčeks Glagolische Messe, und zwar als Welturaufführung der neuen kritischen Bearbeitung dieses Werkes durch den Verlag Editio Bärenreiter Praha. Ferner standen Werke von Antonín Dvořák (Zyklus Natur, Leben und Liebe) auf dem Programm. Das Orchester und Dirigent Leoš Svárovský verdienten die stürmischen Ovationen des Publikums, aber auch die Anerkennung der Fachkritik sehr wohl.
Change of Schedule of the Prague State Opera
Patrons are kindly cautioned that this coming Sunday, on February 27, due to illness in the troupe, the Prague State Opera will be staging Lucia di Lammermoor by Donizetti instead of the scheduled Queen of Spades (Pikovaya Dama) by Tchaikovsky.
Katia Ricciarelli unterschrieb einen Vertrag mit der Staatsoper Prag
Die berühmte Sopranistin und künstlerische Direktorin des Opernfestivals in Macerata Frau Katia Ricciarelli kam anläßlich der geplanten Koproduktion zwischen der Staatsoper Prag und der Asociazione Arena Sferisterio im italienischen Macerata im Juli 2005 nach Prag. Eins der Ziele ihres Besuches war, die bevorstehende Sommeropernsaison in Macerata vorzustellen. An dieser Saison nehmen auch das Orchester und das Ensemble der Staatsoper Prag im Rahmen der Koproduktionsaufführung von Les mamelles de Tirésias von F. Poulenc und L’uomo indifferente (Der Gleichgültige) von Mark Tutin auf der Bühne des Theaters Lauro Rossi teil. Die selbe Inszenierung der Poulenc’ Oper Les mamelles de Tirésias wird in der Spielzeit 2005/6 auf der Bühne der Staatsoper Prag aufgeführt. Der Rahmenvertrag über die Zusammenarbeit zwischen den beiden Theatern wurde bei der Pressekonferenz am 18. Februar unter Teilnahme von Frau Ricciarelli und Herrn Giorgio Radicati, dem italienischen Botschafter in der Tschechischen Republik, unterzeichnet.
Die Staatsoper Prag bereitet die Premiere einer Novität vor
Am 17. März 2005 wird an der Staatsoper Prag die Uraufführung der Oper La Roulette des Komponisten Zdenek Merta und des Librettisten Stanislav Moša, der auch die Regie führen wird, stattfinden. Dieses erfahrene Team hat bereits früher die erfolgreichen Musicals wie Die Träume der Walpurgisnächte, Der Bastard, Babel oder Die Welt voll von Engeln geschaffen. La Roulette ist jedoch ihre erste gemeinsame Oper. Ihre Handlung spielt an der Grenze zwischen Realität, Traum und Phantasie. Die musikalische Leitung hat Bohumil Gregor inne, das Bühnenbild schuf Daniel Dvořák, die Kostüme Jan Růžička, die Choreographie Vladimír Koubek. Die Hauptrollen werden abwechselnd von Tomáš Černý und Marian Vojtko, Veronika Hajnová und Jana Štefáčková, Maria Haan und Hana Jonášová gesungen werden.
Abonnement für die Spielzeit 2005/2006
Der Verkauf vom Abonnement in die Staatsoper Prag für die Spielzeit 2005/2006 fängt am 14. März 2005 an. Für Oper- und Ballettfans sind 11 Abonnementzyklen bereit, deren Zusammensetzung dem Gedanke entspricht, jeder Altersgruppe etwas anbieten zu können, einschließlich Familien mit Kindern sowie Seniore, für die Vorstellungen in der Staatsoper Sonntags um 14 Uhr veranstaltet werden. Neben bewährter Stücke der vorigen Spielzeiten haben wir auch einige Premieren parat: von den Opern sind Rossinis Der Barbier von Sevilla, Poulences Die Brüste des Teiresias und Menschliche Stimme, Verdis Sizilianische Vesper und Bernsteins Candide zu nennen, von Balletts dann Smetanas Meine Heimat und Mendelssohn-Bartholdys Sommernachtstraum. Im Rahmen des Abonnements erhalten die Zuschauer einen Preisnachlass an Kartenpreisen (von 30% bis 80%) und einen beständigen Sitzplatz im Theater für die ganze Spielzeit.
Ausschreibung von Stellen als Tänzer für das Ballettensemble der Staatsoper Prag
Intendant der Staatsoper Prag Mgr. Jaroslav Vocelka und Chef des Balletts der Staatsoper Prag Pavel Ďumbala schreiben Stellen als Tänzer für das Ballettensemble aus. Das Vortanzen findet am Samstag 19. März 2005 um 14:00 Uhr statt.
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Ernesto Grisales tritt in Turandot auf
Am 28. Januar tritt an der Staatsoper Prag Ernesto Grisales als Kalaf in Turandot von Puccini auf.
Staatsoper Prag aus Japan zurück
Die Staatsoper Prag ist von einer Japan-Tournee zurück, die vom 3. bis 20. Januar stattfand. Dem Publikum in Osaka, Hiroschima, Fukuoka, Yokohama, Tokyo und weiteren Städten stellte sich das Ensemble abwechselnd mit Inszenierungen von Mozarts Zauberflöte unter der Regie von Ladislav Štros sowie der Strauß-Operette Die Fledermaus unter der Regie von Martin Otava vor. Das Orchester der Staatsoper Prag wurde von Chefdirigent Leoš Svárovský geleitet, vor dem japanischen Publikum trat eine Reihe von Solisten und Gästen des Ensembles auf. Bei den neuen Vorstellungen von Strauß’ Fledermaus wurde die Adele von Simona Houda-Šaturová und Dagmar Vaňkátová, aber auch von der amerikanischen Sopranistin Melanie Holliday, die Rolle des Alfred von Aleš Briscein und Francesco Petrozzi gesungen. Mozarts Zauberflöte spielte die Staatsoper Prag in Japan achtmal; den Tamino sangen Aleš Briscein und Francesco Petrozzi, die Pamina Jitka Svobodová und Simona Houda-Šaturová, die Königin der Nacht Dagmar Vaňkátová, aber auch die ausländischen Sopranistinnen Jeanine Thames und Milagros Poblador. Trotz der starken Konkurrenz der weiteren Opernchöre, die zur Zeit in Japan gastieren, waren die meisten Vorstellungen der Staatsoper Prag völlig ausverkauft. Bei der nächsten Japan-Reise – und zwar mit der Inszenierung von Verdis Aida, die bereits an der Wende vom Oktober zum November dieses Jahres stattfindet – treten neben Solisten und ständigen Gästen des Ensembles in der Aida auch Norma Fantini und Maria Guleghina auf. Für das Jahr 2007 bereitet die Staatsoper Prag eine weitere Japan-Tournee vor, und zwar mit Verdis Oper La traviata.
Benefiz-Galaabend TREBBIA 2004
Galerie Miro veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Staatsoper Prag am 7. Februar um 19:00 Uhr den 5. Jahrgang des Benefizabends TREBBIA 2004. Bei dem Festkonzert treten Alena Medková (Sopran), Lubomír Brabec (Gitarre), Jiří Bárta (Violoncello) und Václav Hudeček (Violine) auf; das Orchester der Staatsoper Prag Praha wird von dem Chefdirigenten, Leoš Svárovský, geleitet. Die Eintrittskarten können an der Kasse der Staatsoper Prag und an den jeweiligen Kartenvorverkaufsstellen von Bohemia Ticket gekauft werden.
Änderung in der Besetzung
Wir machen die Besucher der Staatsoper Prag darauf aufmerksam, dass Herr Peter Dvorský nicht in der Oper Turandot zu den ursprünglich angekündigten Terminen 10. 2. und 25. 3. 2005 gastieren wird. In der Rolle des Kalaf tritt in den beiden Vorstellungen Herr Igor Jan auf.
Das Festival Prager Frühling 2005 und die Staatsoper Prag
Aus dem Angebot der Staatsoper Prag wurden in diesem Jahr drei Opern in das Programm des Internationalen Musikfestivals »Prager Frühling« aufgenommen, und zwar Rusalka von Antonín Dvořák (25. 5.), Lucia di Lammermoor von Gaetano Donizetti (26. 5.), Un ballo in maschera von Giuseppe Verdi (29. 5.) und das Ballett Aschenbrödel von Sergei Prokofjew (27. 5.). Die Staatsoper Prag hat sich zu diesem Zweck Gastspiele von international anerkannten Solisten gesichert. Die Titelrolle in Rusalka wird Eva Urbanová, jene in Lucia di Lammermoor Ľubica Vargicová, die Ulrika in Un ballo in maschera Jelena Obraztsova und den René Anckarström in der selben Oper Vladimír Chernov singen.
Die Staatsoper Prag unternimmt eine Tournee in Japan
Die Staatsoper Prag unternimmt vom 3. bis 20. Januar eine große Tournee in Japan. Das Publikum in Osaka, Hiroschima, Fukuoka, Yokohama, Tokio und anderen Städten wird die Möglichkeit haben, Die Zauberflöte Mozarts in der Regie von Ladislav Štros und Die Fledermaus von Johann Strauss in der Regie von Martin Otava zu sehen. Das Orchester der Staatsoper Prag spielt unter der Leitung seines Chefdirigenten, Leoš Svárovský, es singen sowohl die Solisten als auch die ständigen Gäste der Staatsoper Prag. Die erste Vorstellung, Die Zauberflöte, fand in einer völlig ausverkauften Halle für 2 700 Zuschauer in Osaka statt. Das Publikum in Fukuoka, wo Die Fledermaus gespielt wurde, hat den Darstellern großen Beifall gespendet und sie mit hunderten kleiner bunter Ballons überschüttet. Eine außerordentlich gelungene Vorstellung Der Zauberflöte fand in Nagoya statt; die Pamina hat Simona Houda-Šaturová, den Tamino Aleš Briscein und die Königin der Nacht Dagmar Vaňkátová gesungen. Weitere Aufführungsorte im Rahmen der Tournee werden Yokohama und Tokio sein.
In der Staatsoper Prag laufen Vorbereitungen zur Tour über Japan
Die Staatsoper Prag ist dabei, eine große Tour quer durch Japan gleich am Anfang 2005 vorzubereiten. Vom 3.–20. Jänner 2005 ist in Osaka, Hiroshima, Fukuoka, Jokohama, Tokio und einigen weiteren Städten eine Serie von Vorstellungen der Zauberflöte von Mozart sowie der Fledermaus von Strauss am Spielplan. Bei der Zauberflöte führt die Regie Ladislav Štros, Regisseur der Fledermaus ist Martin Otava, das Orchester der Staatsoper Prag spielt unter seinem Chefdirigenten Leoš Svárovský und eine Reihe von Spitzensolisten des Ensembles stellen sich dem japanischen Publikum vor.
Marina Vyskvorkina hat in Tokyo brilliert
Die Solistin der Staatsoper Prag, Marina Vyskvorkina, ist im November/Dezember mit großem Erfolg als Violetta in La traviata in Japan aufgetreten. Auf der Bühne des dortigen Neuen Nationaltheaters sang sie in fünf Vorstellungen dieser Oper Verdis in der Regie von Luca Ronconi. Das Philharmonisches Orchester Tokyo dirigierte Wagasuki Hiroshi.
Das Aschenbrödel – die nächste Premiere des Balletts der Staatsoper Prag
Das Ballettensemble der Staatsoper Prag bereitet für den 16. Dezember 2004 die Premiere des abendfüllenden Balletts Das Aschenbrödel mit der Musik des russischen Klassikers der Musik des 20. Jahrhunderts, Sergej Prokofjew, vor. Die Bearbeitung des Librettos, Regie und Choreographie sind in der Zusammenarbeit eines der hervorragendsten tschechischen Choreographen, Pavel Šmok, und des Ballettchefs der Staatsoper Prag, Pavel Ďumbala, entstanden. Dirigent der Inszenierung wird der Chefdirigent der Staatsoper Prag, Leoš Svárovský sein, das Bühnenbild schuf Karel Glogr, die Kostüme Roman Šolc. In der Titelrolle werden Lucie Holánková, Sylva Nečasová und Ivana Sikorová, in der Rolle des Prinzen Michal Chovanec und Ondřej Novotný alternieren. Die Musik Prokofjews ist reich an Melodien, ihre Instrumentierung ist durchsichtig und wohlklingend und respektiert vollkommen die Forderungen des Ballettgenres. Die Produktion der Staatsoper Prag wird als ein Ausstattungstheater, dekorativ im Bühnenbild und in den Kostümen, konzipiert, sie will die Zuschauer aller Generationen ansprechen.
Weihnachtskonzerte
Für den 25. und 26. Dezember 2004 um 15,00 Uhr bereitet Staatsoper Prag traditionelle Weihnachtskonzerte vor. Kinderchor Radost Prag mit dem Chormeister Vladislav Souček und Solist der Staatsoper Prag Milan Bürger tragen auf beiden Konzerten Werke von J. Novák, P. Eben, I. Loudová, G. F. Händel, A. Platpers, C. Franck, G. Bizet, B. Britten und K. Stecker vor.
Die Premiere von Pique Dame steht bevor
In der Staatsoper Prag sind die Vorbereitungen für die Premiere von Tschaikowskis Pique Dame, die am 25. November stattfindet, in vollem Gange. Der Dirigent der Aufführung ist der Intendant der Oper in Bonn, Roman Kofman, Regie führt Roman Hovenbitzer, der sich an der Staatsoper Prag bereits im März 2003 mit seiner erfolgreichen Aufführung von Leoncavallos La Bohème vorgestellt hat. Das Bühnenbild stammt von Pavel Bílek, die Kostüme schuf Simona Rybáková, für die Choreografie ist Regina Hofmanová verantwortlich. Die Rolle des Hermann wird alternierend von Igor Jan, Vladimir Kuzmenko, Peter Svensson und Sergej Larin gesungen werden, als Lisa werden Anda-Louise Bogza, Helena Kaupová und Tatiana Teslia, die Gräfin Antonie Denygrová, Jiřina Přívratská und Miroslava Volková zu hören sein. Der Regisseur Roman Hovenbitzer sieht Pique Dame als ein Werk, in dem Eros und Spiel, Leidenschaft, Wahnsinn und Tod untrennbar miteinander verflochten sind.
Die Ausbildung im Fach »modern dance« (Moderner Tanz) an der Staatsoper Prag
Die Ballett-Vorbereitungsschule der Staatsoper Prag hat ihr Ausbildungsprogramm auch um Kurse im »modern dance« nach der Martha-Graham-Technik erweitert. Es werden Kinder im Alter von 8 bis 15 Jahren aufgenommen, aber auch ältere Interessenten, sofern sie über eine gewisse Vorbildung verfügen. Die Kurse werden von Mgr. Simona Janotová geleitet. Nähere Auskünfte können bei Mgr. Olga Kyndlová (Tel. Nr.: 224 211 788 oder 605 432 573) eingeholt werden.
Monatliche Vorausschau der Besetzung unserer Aufführungen
Die Webseiten der Staatsoper Prag bieten die Besetzung jeder Aufführung im laufenden Monat. Entweder können Sie im Monatskalender den entsprechenden Tag, oder an der Seite zur betreffenden Aufführung das Datum anklicken.
Das Ballett des Nationaltheaters Brno kommt mit seinem Schwanensee
Am 19. Oktober 2004 wird sich an der Bühne der Staatsoper Prag das Nationaltheater Brno mit der Einstudierung Tchaikowskis Schwanensee vorstellen. Dieses romantische Ballett mit vier Akten gehört zu den bedeutendsten Titeln aller großen Weltbühnen. Das Märchen von Prinzessin Odetta, die in einen Schwan verwandelt wird, vom Prinzen Siegfried, der sein Gelübde vergißt, und vom hinterlistigen Zauberer Rotbart hat dank der Musik von P. I. Tchaikowski ewigen Ruhm erlangt. Das Nationaltheater Brno bringt den Schwanensee in der Choreographie und Regie von Robert Strainer, Bühnenbildner und Autor der Kostüme ist Josef Jelínek. Hinreißende Leistungen der Solisten sowie des Ensembles schmücken die anspruchsvolle Aufführung.
In Carmen stellt sich die koreanische Operngruppe Beseto vor
Am 9. und 16. Oktober wird die Bühne der Staatsoper Prag im Rahmen der Aufführung Bizets Carmen unter der Regieführung von Zdeněk Troška die koreanische Operngruppe Beseto vorstellen. Die Beseto Opera Group Association wurde 1996 von der Mezzosopranistin Kang Hwa–Ja zum Zweck der Unterstützung des internationalen kulturellen Austausches und zur Pflege der Beziehungen zwischen Korea, China und Japan gegründet. Die Direktorin der Operngruppe Beseto Kang Hwa–Ja absolvierte das Studium von Vokalmusik und Operngesang an der Manhattan School of Music in den USA, im Weltwettbewerb der Metropolitan Opera wurde sie preisgekrönt und tritt mehr als zweihundert mal in Hauptrollen in Opernhäusern der ganzen Welt auf. Die Opera Group Association ist bemüht, die Opernkultur durch Aufführung der beliebtesten Titel, wie Rigoletto, Carmen, La Boheme, aber auch der Werke koreanischer Operntradition zu fördern. Im Nationaltheater Odessa und in der Kiewer Oper führte sie in 2003 Bizets Carmen auf und wurde dafür durch eine Ehrenmedaille der Ukrainischen Regierung geehrt. In 2003 und 2004 schuf sie in Zusammenarbeit mit deutschen Künstlern eine Aufführung von Mozarts Zauberflöte.
XII. Verdi Festival nähert sich
Schon der zwölfte Jahrgang des beliebten »Verdi Festivals« findet auf der Bühne der Staatsoper Prag von 19. August bis 5. September 2004 statt. Während des Festivals können die Zuschauer Inszenierungen der berühmtesten Opern von Giuseppe Verdi Aida, Il Trovatore, La traviata, Nabucco, Rigoletto, Un Ballo in Maschera sehen. Der heurige Jahrgang ist attraktiv nicht nur wegen der Möglichkeit die ausgewählten Verdi-Titel aus dem Repertoire der Staatsoper Prag zu sehen, sondern auch dank der Gelegenheit die hervorragenden ausländischen Gäste von Weltformat auf der tschechischen Bühne zu treffen. In diesem Jahr gehören zu diesen Gästen: die Sopranistin Marie Elena Adami, die aus Malta herkommt, die deutsche Sopranistin Maida Hundeling, der tschechisch-deutsche Tenor Jan Vacík, die amerikanisch Sopranistin Kathleen McCalla, und selbstverständlich auch die italienischen Künstler: der Dirigent Giuseppe Raffa, der Baritonist Mauro Augustini, der Tenor Marcello Bedoni und andere. Das Festival findet unter der Schirmherrschaft der Ambassade der Italienischen Republik in Prag und in der Zusammenarbeit mit dem Italienischen Kulturinstitut in Prag statt.
Eine große Publikation über die Geschichte der Staatsoper Prag erschien
Die Staatsoper Prag gibt in der Mitarbeit mit dem Verlag Slovart eine repräsentative Publikation heraus, die sich mit der Geschichte dieser bedeutenden Kulturinstitution seit ihrer Öffnung im Jahre 1888 bis Ende der Saison 2002/2003 beschäftigt. Das Buch mit dem Titel »Státní opera Praha - Historie divadla v obrazech a datech« – »Die Staatsoper Prag – die Theatergeschichte in Bildern und Daten« konzentriert sich ausschließlich auf das Opergeschehen auf dieser Bühne, obwohl dieses Theater in der Vergangenheit unter verschiedenen Namen auch dem Schauspiel, der Operette und dem Ballett diente. Die Teile, die sich diesen Genres widmen, plant die Staatsoper Prag in den nachfolgenden Jahren herauszugeben.
Ausstellung Alexander Zemlinsky gewidmet
Ab 4. Juni 2004 findet in der Staatsoper Prag die Ausstellung »Alexander Zemlinsky – sein Leben und Werk« statt. Sie beschäftigt sich mit der Beziehung von Alexander Zemlinsky zur Musik und orientiert die Aufmerksamkeit auf seine Tätigkeit als Komponist und Dirigent. Die Ausstellung dokumentiert den Lebensweg des Künstlers, der ihn in den Jahren 1911–1927 nach Prag geführt hat. Seit Herbst 1911 war Zemlinsky Chef der Oper des Prager Neuen Deutschen Theaters – heutige Staatsoper Prag. Unter seinem Taktstock begann man in diesem Theater auch die Opern tschechischer Komponisten zu spielen. In Prag wirkte Zemlinsky sechzehn Saisons und während dieser Zeit dirigierte er mehr als sechzig Opern und hundert Konzerte. Seit 1923 wurde er regelmäßig zur Leitung bedeutender Konzerte der Tschechischen Philharmonie eingeladen. 1927 ging er nach Berlin, an die Kroll-Oper. Nach dem Anschluss Österreichs ans Nazireich emigrierte er mit seiner Familie nach New York, wo er 1942 verstorben ist. Die Ausstellung in der Staatsoper Prag wurde in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Kulturforum realisiert.
Die chinesische Oper stellt sich auf dem Festival »Prager Herbst« vor
Am 13. September um 19.30 Uhr findet auf der Bühne der Staatsoper Prag im Rahmen des »Prager Herbst« Festivals eine Gastvorstellung der Xiamen Oper Das Lied vom ewigen Leid statt. Die klassische chinesische dreiaktige Oper erzählt die Geschichte der tragischen Liebe des Kaisers und der Konkubine. Es handelt sich um eine traditionelle chinesische, aus der Zeit der Tang-Dynastie (6.–9. Jh. nach Christus) stammende Oper. Die Oper beruht auf einer legendären romantischen Geschichte des Kaisers Xuan Zong aus der Tang-Dynastie, der 713–756 herrschte, und seiner Konkubine Yang Yuhuan. Ihr Verhältnis entstand durch die Verbindung eines großen Musikers (der Kaiser) mit der glänzenden Tänzerin Yang. Es beeinflusste den Herrscher in dem Maße, dass er seine Verpflichtungen vernachlässigen begann. Die Familie des Fräuleins Yang wurde reich und gewann die Macht, das viel Eifersucht und Ärger erweckte. Ein guter Nährboden für Aufstand und Revolten entstand.
Info über die Eintrittskarten auf der Adresse:
Mezinárodní hudební festivalPražský podzim, s. r. o.
Příběnická 20
130 00 Praha 3
Tel.: 222 540 425
Fax: 222 540 415
La traviata am Sommeranfang
MozART Praha Production führt ab 22. 6. bis 11. 7. 2004 jeden Tag außer Montag auf der Bühne der Staatsoper Prag die eigene Inszenierung der berühmten Oper Verdis La traviata auf. Die Vorstellungsanfänge sind um 19.00.
Konzert zum 10. Jahrestag des fünfzigsten Geburtstages von Petr Hapka
Auf den 27. September 2004 um 19.00 bereitet die Agentur Live Production eine Feier und Konzert zum sechzigsten Geburtstag des Komponisten Petr Hapka vor. Im Rahmen des Abends treten Lucie Bílá, Hana Hegerová, Jana Kirschner, Daniel Landa, Richard Müller oder Jarek Nohavica auf. Petr Hapka wünschen seine Mitarbeiter und Freunde beglück, denen er in seinem professionellen oder persönlichen Leben begegnet ist. Genießen Sie einen außerordentlichen Abend mit außerordentlichen Gästen! Eintrittskarten sind schon im Verkauf im Netz Ticketpro.
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Der Prague Ballet Summer beginnt bereits nächste Woche!
21. Juni 2011
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Restkarten für das Galakonzert am 16. 12.
14. Dezember 2010
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Oliver Dohnányi erhält den Preis der Europäischen Union der Kunst
7. Dezember 2010
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Vorstellungsänderung 8. 12. 2010
6. Dezember 2010
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Das Mariusz Kwiecień Konzert im Smetana-Saal
18. November 2010
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Ehrenmitgliedschaft der Staatsoper Prag für Kammersängerin Soňa Červená
24. August 2010
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Koreanisches Opernfestival mit Solisten und Gästen der Staatsoper Prag
20. Juli 2010
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Anda-Louise Bogza – Rezital
22. April 2010
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Puccinis Tosca in neuer Besetzung
29. März 2010
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Programmänderung am 20. 4. 2010
27. März 2010
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Don Quichotte – die Gäste der festlichen Premiere
25. März 2010
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Die Gäste in Der Schwanensee am 13. April 2010
25. März 2010
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Programmänderung am 30. 3. 2010
8. März 2010
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Die Staatsoper Prag in Japan
19. Oktober 2009
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Staatsoper Prag Wird in Salzburg gastieren
1. Oktober 2009
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Galakonzert zum Gedächtnis an Bohuslav Martinů
9. September 2009
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Ballettensemble eröffnet die neue Saison mit dem Schwanensee am 6. September
3. September 2009
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Ausländische Gäste des Opernfestivals
21. August 2009
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Das Projekt der Saison 2009/2010: Die großen Geschichten der Romantik
17. August 2009
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Die neue Spielzeit der Staatsoper Prag wird mit dem Festival der italienischen Oper eröffnet
25. Juni 2009
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Mozarts Requiem mit japanischen Gästen
21. Juni 2009
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Änderungen im Spielplan der Staatsoper Prag
18. Juni 2009
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Einzige Vorstellung der „japanischen“ Aida
12. Juni 2009
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Die letzte Vorstellung von Schwanensee in dieser Saison steht im Zeichen der Ballettstars Nikola Márová und Michal Štípa
4. Juni 2009
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Desdemona, Othello und Jago begeisterten das Premierenpublikum
2. Juni 2009
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Vorbereitungen auf die Premiere von Verdis Othello laufen auf Hochtouren
15. Mai 2009
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Das Phantom wird auf einen neuen Raoul stoßen
7. Mai 2009
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Time of Pain kehrt zurück
15. April 2009
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Ballett der Staatsoper Prag: Konkurs um die Stellen von Ersten Solistinnen und Ersten Solisten
9. April 2009
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Premiere von Vivat Operette!
8. April 2009
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Die Premiere Vivat Operette! steht bevor
25. März 2009
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Zwei Festivalpreise für Tod in Venedig
25. März 2009
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Taras Stonda und Anda-Louise Bogza in Nabucco am 10. 4. 2009
19. März 2009
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Britten begeisterte sowohl das Publikum als auch die Kritik
4. März 2009
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Daria Klimentová: „Mein Herz ist immer an der Staatsoper geblieben“
20. Februar 2009
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Staatsoper Prag bereitet eine neue Inszenierung von Benjamin Brittens Oper Tod in Venedig vor
19. Februar 2009
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Neue Odette/Odile bereits am 27. Februar
9. Februar 2009
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Daria Klimentová in Schwanensee am 8. und 17. März 2009
21. Januar 2009
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Prague Ballet Gala 2009
5. Januar 2009
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Konkurs ins Ballett der Staatsoper Prag
22. Dezember 2008
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Gäste in Schwanensee: Andrea Kramešová, Filip Veverka
12. Dezember 2008
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Programmänderung am 7. 1. 2009
25. November 2008
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Das Ballett der Staatsoper Prag hat das Publikum in Dortmund begeistert
18. November 2008
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Das Ballett bereitet sich auf sein Gastspiel in Dortmund vor
4. November 2008
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Nana Miriani als Abigaille wieder am 8. 11.
4. November 2008
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Staatsoper Prag mit den Augen der Kinder gesehen
31. Oktober 2008
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Die Gäste in Verdis Nabucco: Nana Miriani und Hilary Griffiths
23. Oktober 2008
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Der Opernball
21. Oktober 2008
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Die Tänzer aus Portugal haben das Prager Publikum für sich gewonnen
8. Oktober 2008
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Die portugiesischen Ballettstars im Schwanensee
25. September 2008
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Gäste in Schwanensee – Andrea Kramešová, Filip Veverka
6. September 2008
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Die Gustav Mahler-Ausstellung an der Staatsoper Prag
5. September 2008
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Luca Lombardo in Puccinis Tosca
28. August 2008
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Zuzana Hvízdalová versteht Christina
28. August 2008
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Die neue Saison des Staatsoper Prag eröffnet das Festival italienischer Opern
20. August 2008
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Drei Gestalten der Liebe
11. August 2008
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XVI. Festival italienischer Opern
7. August 2008
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Molière: Arzt wider Willen (Französisches Barocktheater)
21. Juli 2008
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Sommervorstellungen Des Schwanensees
23. Juni 2008
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Das Ballett eröffnet die Saison mit dem Phantom der Oper
16. Juni 2008
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Die Staatsoper Prag in Litomyšl
16. Juni 2008
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Chinesische Kunst in der Staatsoper Prag
13. Juni 2008
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Außerplanmäßiger Tag der offenen Türe
8. Juni 2008
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Der Höhepunkt der Feier anlässlich des 120. Geburtstages des Hauses der Staatsoper Prag
2. Juni 2008
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Ausländische Gäste in der Inszenierung des fliegenden Holländers
22. Mai 2008
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Der Schwanensee auch im Sommer!
15. Mai 2008
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Das letzte Phantom der Saison wird bald ausverkauft sein
5. Mai 2008
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Die Staatsoper Prag bereitet eine neue Inszenierung der Oper von Richard Wagner Der fliegende Holländer vor
30. April 2008
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Daria Klimentová in Schwanensee 7. Mai 2008
22. April 2008
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Preise für die Abonnenten der Staatsoper Prag
16. April 2008
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Das Phantom hat das Publikum der Premiere begeistert
16. April 2008
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Das Phantom hat das Publikum der Premiere begeistert
11. April 2008
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Sergio Blazquez als Alfredo
9. April 2008
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Die drei Phantome der Staatsoper Prag
7. April 2008
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Thalia–Preis für die Solistin der Staatsoper Prag
31. März 2008
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Nikola Márová erhielt eine Auszeichnung für ihre Leistung in Schwanensee
31. März 2008
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Marina Vyskvorkinas Erfolg in Boston
28. März 2008
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Libor Vaculík: Das Phantom der Oper ist eine romantische Love-Story
20. März 2008
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Michal Štípa: Ich werde zum ersten Mal mit Barbora Kohoutková tanzen
13. März 2008
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Ihr Abonnement der Zeitschrift „Opera“
12. März 2008
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Der kanadische Tenor Mario Zhang in Aida
11. März 2008
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Ostern mit Ballettstars: Barbora Kohoutková und Michal Štípa
29. Februar 2008
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Nikola Márová, nominiert für den Thalia-Preis, tritt am 26. Februar in Schwanensee auf
18. Februar 2008
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Ballettsaal im Bann des mysteriösen Phantoms
13. Februar 2008
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Feierliches Konzert zum 120. Jubiläum der Staatsoper Prag
12. Februar 2008
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Gäste in Schwanensee: Andrea Kramešová, Filip Veverka
30. Januar 2008
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Standing Ovations für Daria Klimentová
24. Januar 2008
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Dritte Prag Ballett Gala begeisterte das Publikum
24. Januar 2008
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Time of Pain zum letzten Mal in dieser Spielzeit
21. Januar 2008
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Benefiz – Galaabend Trebbia
14. Januar 2008
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Daria Klimentová in Schwanensee
11. Januar 2008
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Der Tag der offenen Tür in der Staatsoper Prag
10. Januar 2008
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Prague Ballet Gala
8. Januar 2008
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Sondertag der offenen Tür 10:00-15:30
31. Dezember 2007
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Zvetelina Vassileva in der Rolle der Tosca
20. Dezember 2007
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Änderungen im Spielplan der Staatsoper Prag
19. Dezember 2007
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Chanticleer – Sieger des renommierten amerikanischen Musikwettbewerbs
14. Dezember 2007
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Weihnachtskonzerte in der Staatsoper Prag
27. November 2007
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Daria Klimentová in Schwanensee
21. November 2007
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Außergewöhnlicher Erfolg des Ensembles der Staatsoper Prag in Japan
19. November 2007
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Direktübertragungen aus der New Yorker Metropolitan Opera in den tschechischen Kinos
30. Oktober 2007
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Erneute Premiere von Time of Pain / Čas bolesti schon bald
29. Oktober 2007
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Jana Sýkorová gastiert an der Opéra de Nice
29. Oktober 2007
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Das „Stimmenorchester“ Chanticleer in der Staatsoper Prag
20. Oktober 2007
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Professor Pavel Šmok feiert seinen achtzigsten Geburtstag
18. Oktober 2007
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Der Barbier von Sevilla in Salzburg
16. Oktober 2007
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Staatsoper Prag begrüßte Zora Šemberová
12. Oktober 2007
-
La traviata in Japan
11. Oktober 2007
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Daria Klimentová wieder als exklusiver Gast in Schwanensee
7. Oktober 2007
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Ballettstars in Schwanensee
27. September 2007
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Änderungen im Spielplan der Staatsoper Prag im Oktober
26. September 2007
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Harlem Gospel Choir in der Staatsoper Prag
23. September 2007
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Neue Solisten des Balletts
17. September 2007
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Griegs Peer Gynt in der Staatsoper Prag
13. September 2007
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Zwei Mitteilungen für die Ballettbesucher
31. August 2007
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Zum 100. Geburtstag von Jarmila Novotná, des Ehrenmitgliedes der Staatsoper Prag
29. August 2007
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Die Staatsoper Prag eröffnete die neue Spielzeit mit Puccinis Tosca
29. August 2007
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Die Staatsoper Prag in Seoul
23. August 2007
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Ballettensemble eröffnet die neue Saison mit dem Schwanensee am 9. September
23. August 2007
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Ausfall der Vorstellung Die Kameliendame am 10. September
21. August 2007
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Puccini Festival
15. August 2007
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Jana Sýkorovás Erfolg in London
14. August 2007
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Staatsoper Prag in Deutschland
3. August 2007
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Jana Sýkorová in der Covent Garden Opera
26. Juni 2007
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La traviata in Regensburg und Mannheim
15. Juni 2007
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Ein grandioser Zuschauererfolg
29. Mai 2007
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Michèle Crider in der Staatsoper Prag – Umbesetzung in der Sonntagsvorstellung der Tosca am 27. 5. 2007
23. Mai 2007
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Ballettausbildungsschule nimmt neue Schüler auf
4. Mai 2007
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TVEL-Auszeichnung für Hana Vláčilová und Pavel Ďumbala
23. April 2007
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Weitere Gäste in Schwanensee
12. April 2007
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Premiere des Balletts Schwanensee 130 Jahre nach seiner Welturaufführung
20. März 2007
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Daria Klimentová exklusiver Gast in Schwanensee
26. Februar 2007
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Gäste in Aschenbrödel
9. Februar 2007
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Ballett bereitet die Aufführung von Schwanensee vor
18. Januar 2007
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Mozart Gala
4. Dezember 2006
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Wettbewerb für den Inszenierungskonzept der Oper Alcina von G. F. Händel – Die Ergebnisse der 2. Runde
1. Dezember 2006
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Weihnachtskonzerte in der Staatsoper Prag
25. November 2006
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Zwei Erfolge des Balletts der Staatsoper Prag im Ausland
1. November 2006
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Prague Ballet Gala
31. Oktober 2006
-
Ein außerordentlicher Erfolg der Staatsoper Prag in Salzburg
18. Oktober 2006
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Ovationen für die neue Aufführung von La traviata
6. Oktober 2006
-
Die Untertitelanlage ist im Probebetrieb
4. Oktober 2006
-
Die Untertitelanlage vorübergehend außer Betrieb
26. September 2006
-
Wiederkehr von Ein Sommernachtstraum
21. September 2006
-
Programmänderung 12. 9. 2006
31. August 2006
-
Die Untertitelanlage ist im Probebetrieb
21. August 2006
-
Wettbewerb für das Inszenierungskonzept der Oper Alcina von G. F. Händel – Ergebnisse der 1. Runde
28. Juni 2006
-
XIV. Festival der italienischen Oper
25. Juni 2006
-
Informationen für Besucher der Staatsoper Prag
20. Juni 2006
-
Feierliche Vorstellung von Verdis La Traviata zum Geburtstag des Regisseurs Ladislav Štros
14. Juni 2006
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Das Ballettensemble eroberte mit Aschenbrödel Sizilien
13. Juni 2006
-
Fünf Sterne für Candide
1. Juni 2006
-
Suzanne Vega in der Staatsoper Prag
19. Mai 2006
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Eva Urbanová und Oleg Kulko in Rusalka am 3. 6. 2006
12. Mai 2006
-
Das Ballett geht mit Aschenbrödel auf Gastspielreise nach Sizilien
12. Mai 2006
-
Betrachten Sie das Interieur der Staatsoper Prag
4. Mai 2006
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Das Ballett des Nationaltheaters Brno kommt mit seinem Schwanensee
3. Mai 2006
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Stellenausschreibung für die Ballettvorschule
2. Mai 2006
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Die Staatsoper Prag eröffnet das Opernfestival in Bydgoszcz
28. April 2006
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Pavla Vykopalová als Marie im Nationaltheater Brno
25. April 2006
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Gebrüder Caban proben Bernsteins Candide
18. April 2006
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Das Ballett geht auf Gastspielreise nach Norditalien
11. April 2006
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Der erfolgreiche Sommernachtstraum
10. April 2006
-
Programmänderung in der Staatsoper Prag
6. April 2006
-
Das Ballett probt den Sommernachtstraum
15. Februar 2006
-
Eva Urbanová in der Staatsoper Prag
31. Januar 2006
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Das Ballettensemble stellte sein Aschenbrödel in Thessaloniki vor
16. Januar 2006
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Mozart gala
3. Januar 2006
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Ovationen für Mein Vaterland
9. Dezember 2005
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Konkurs für das Ballettensemble der Staatsoper Prag
29. November 2005
-
Programmänderung in der Staatsoper Prag
11. November 2005
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Von der Japan-Tournee zurück
11. November 2005
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Prager Kammerballett feiert 30 Jahre seines Bestehens
9. November 2005
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Das Ballett bereitet die Premiere von Mein Vaterland vor
27. Oktober 2005
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Time of Pain im Staatsschauspiel Dresden
26. Oktober 2005
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Georg Friedrich Händel: Alcina – Wettbewerb
26. Oktober 2005
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Prager Theaterfestival deutscher Sprache
24. Oktober 2005
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La traviata in Salzburg
13. Oktober 2005
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Ein neues Buch über die Staatsoper Prag
13. Oktober 2005
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Staatsoper Prag wieder in Japan
10. Oktober 2005
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Stanislav Fečo in Schwanensee
7. Oktober 2005
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Der Barbier von Sevilla - Premiere
6. Oktober 2005
-
Kikunokai – Japanischen Traditionstanz Gesellschaft
23. September 2005
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Time of Pain zum letzen Mal in diesem Jahr!
21. September 2005
-
Ballett bereitet zwei große Premieren vor
6. September 2005
-
Festlichen Eröffnung der neuen Spielzeit
1. September 2005
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Staatsoper Prag in Bad Elster
31. August 2005
-
Neue Spielsaison in der Staatsoper Prag
26. August 2005
-
Das Ballett beginnt am 5. September mit Time of Pain
23. August 2005
-
Das Ballett der Staatsoper auf Gastspielreise in Spanien
23. August 2005
-
Erfolg des Orchesters und des Chors der Staatsoper Prag im italienischen Macerata
10. August 2005
-
XIII. Festival der italienischen Oper
9. August 2005
-
Hana Hegerová und Dan Bárta – Konzert
28. Juli 2005
-
Premieren der neuen Spielsaison
20. Juni 2005
-
Die Staatsoper Prag wird beim Festival im italienischen Macerata auftreten
20. Juni 2005
-
Zubin Mehta und Anda-Louise Bogza
15. Juni 2005
-
Praktische Informationen für Besucher der Staatsoper Prag
14. Juni 2005
-
Festival der italienischen Oper
9. Juni 2005
-
Ovationen für das Ballett Zeit des Schmerzes / Time of Pain
3. Juni 2005
-
Das Ballett der Staatsoper Prag reist im Sommer nach Spanien
2. Juni 2005
-
Der ausverkaufte Kreml
30. Mai 2005
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Prager Frühling 2005 in der Staatsoper Prag
30. Mai 2005
-
Rusalka Premiere
23. Mai 2005
-
Bronislav Roznos bereitet Time of Pain vor
16. Mai 2005
-
Ballettausbildungsschule nimmt neue Schüler auf
12. Mai 2005
-
Das Ballett des Nationaltheaters Brno kommt mit seinem Schwanensee
3. Mai 2005
-
Wildpferde
26. April 2005
-
Staatsoper Prag in Korea
22. April 2005
-
Bronislav Roznos probt Zeit des Schmerzes
19. April 2005
-
Außerordentliches Angebot für Ballettfans!
18. April 2005
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Ovationen für Leoš Svárovský und die Staatskapelle Dresden
31. März 2005
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Change of Schedule of the Prague State Opera
25. Februar 2005
-
Katia Ricciarelli unterschrieb einen Vertrag mit der Staatsoper Prag
22. Februar 2005
-
Die Staatsoper Prag bereitet die Premiere einer Novität vor
2. Februar 2005
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Abonnement für die Spielzeit 2005/2006
1. Februar 2005
-
Ausschreibung von Stellen als Tänzer für das Ballettensemble der Staatsoper Prag
31. Januar 2005
-
Ernesto Grisales tritt in Turandot auf
27. Januar 2005
-
Staatsoper Prag aus Japan zurück
24. Januar 2005
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Benefiz-Galaabend TREBBIA 2004
21. Januar 2005
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Änderung in der Besetzung
18. Januar 2005
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Das Festival Prager Frühling 2005 und die Staatsoper Prag
17. Januar 2005
-
Die Staatsoper Prag unternimmt eine Tournee in Japan
11. Januar 2005
-
In der Staatsoper Prag laufen Vorbereitungen zur Tour über Japan
29. Dezember 2004
-
Marina Vyskvorkina hat in Tokyo brilliert
13. Dezember 2004
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Das Aschenbrödel – die nächste Premiere des Balletts der Staatsoper Prag
29. November 2004
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Weihnachtskonzerte
22. Oktober 2004
-
Die Premiere von Pique Dame steht bevor
21. Oktober 2004
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Die Ausbildung im Fach »modern dance« (Moderner Tanz) an der Staatsoper Prag
20. Oktober 2004
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Monatliche Vorausschau der Besetzung unserer Aufführungen
20. Oktober 2004
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Das Ballett des Nationaltheaters Brno kommt mit seinem Schwanensee
21. September 2004
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In Carmen stellt sich die koreanische Operngruppe Beseto vor
21. September 2004
- XII. Verdi Festival nähert sich
- Eine große Publikation über die Geschichte der Staatsoper Prag erschien
- Ausstellung Alexander Zemlinsky gewidmet
- Die chinesische Oper stellt sich auf dem Festival »Prager Herbst« vor
- La traviata am Sommeranfang
- Konzert zum 10. Jahrestag des fünfzigsten Geburtstages von Petr Hapka
Wohin weiter gehen?
-
22. 05. 2012 um 19:00
G. Verdi: Il Trovatore
Weitere Informationen -
23. 05. 2012 um 19:00
G. Rossini: Der Barbier von Sevilla
Weitere Informationen -
24. 05. 2012 um 19:00
G. Puccini: Tosca
Weitere Informationen









































































































































